Spaghetti alla carbonara

Ein Klassiker aus der italienischen Küche: «Spaghetti alla carbonara».

Ich liebe diese «al dente» gekochten Teigwaren, die in Ei und Rahm gewendet und mit Parmesan und gebratenem Pancetta vermengt werden.

Das Gericht ist schnell gemacht und genau das Richtige, sollte mal unerwartet Besuch eintreffen.

Schmeckt gut, tut gut und füllt den Bauch und zusammen mit einem guten Rotwein ist das schon fast ein Festessen!

Spaghetti alla carbonara

Das Gericht wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit erst gegen Ende des zweiten Weltkrieges in der Region Rom erfunden und zwar aus Bacon und Eipulver, welches die Alliierten mitführten (für Bacon and Eggs) und welches dann nach italienischer Manier zubereitet wurde.

Und so geht’s: Spaghetti alla carbonara

Toblerone-Mousse-Torte

Für Schoggi- und Toblerone-Fans!!!

Dies ist wieder so ein Kuchen von dem du (fast) nicht genug bekommst.
Da vereinen sich ein Schokoladenbiskuit mit Tobleronemousse, einer dunklen Ganache und weissen Schoggiwürfeli zu einer traumhaften Torte.

Die abgebildete Torte ist nach dem «Poke»-Verfahren hergestellt, aber ich würde sie ein nächstes Mal als konventionelle Torte zubereiten. D.h. den Biskuit in drei Scheiben schneiden und die Torte so rum füllen. Das verhindert das Zerreissen des zarten Biskuits durch das Durchlöchern mit dem Kellenstiel.

Toblerone-Mousse-Torte

Und so geht’s: Toblerone-Mousse-Torte

Glasierte Speckwürfel

Auf amerikanisch heissen diese leckeren Teilchen «Pork Belly Burnt Ends», was etwa so viel heisst wie «Verbrannte Schweinebauch-Enden».

Nun, so schlimm wie es tönt ist es aber nicht. Die Speckwürfel haben nach der Grillphase an den Kanten schon etwas Farbe angenommen, aber macht nichts. Sie werden dann in einer BBQ-Sauce gewendet und nochmals auf den Grill gegeben um zu karamellisieren.

Und das Resultat ist so was von Lecker: süsslich, karamellig, pikant und angenehm gewürzt, so schmecken diese traumhaften Speckwürfel.
Sie eignen sich, mit einem Zahnstocher aufgespiesst, zum Apéro oder als Hauptgang mit «Baked Beans».

Pork Belly Burnt Ends

Und so geht’s: Glasierte Speckwürfel

Kürbis mit Fleischkäse gefüllt

Vor etwa drei Jahren hatte ich an dieser Stelle den mit Hackfleisch gefüllten Kürbis vorgestellt.

Heute geht es um den mit Fleischkäse gefüllten Kürbis. Auch der schmeckt unheimlich gut und hat vor allem ein saftiges und schmackhaftes Innenleben.
Da vereinen sich Käse, Nüsse und Peperoncini/Peperoni mit dem Fleischkäse zu einem harmonisch abgerundeten Ganzen.

Das schöne an dem Gericht ist, man isst das Fleisch gleich samt dem „Gartopf“…

Mit Fleischkäse gefüllter Hokkaidokürbis

Und so geht’s: Kürbis mit Fleischkäse gefüllt

Focaccia

Keine Party ohne Focaccia!

Ein Focaccia als Begleitung zur einer kalten Platte ist immer etwas Feines und auch sehr beliebt.
Zum Belegen dieses Fladenbrots gibt es unzählige Möglichkeiten.
Wir haben uns für eine eher klassische Variante entschieden: Oliven und Tomaten.
Was jedoch nie fehlen darf sind Rosmarin und etwas Salz und kräftig Olivenöl. Das gibt dem Brot den typischen Geschmack.
Und wenn wir schon beim Geschmack sind, hier noch ein Tipp: Ein Schüsselchen mit gutem Olivenöl zum Brot reichen um es darin zu tunken 😉

En Guete

Und so geht’s: Focaccia

Himbeer-Poke-Cake

Was soll den das wieder heissen! Poke-Cake! Hab ich mich auch gefragt.

Das Wort «poke» stammt aus dem Englischen und bedeutet «stochern». Das heisst mit anderen Worten, dass in unserem Fall der Kuchen mit einem Stab durchlöchert und diese Löcher mit einer feinen Füllung wieder aufgefüllt wurden. So bringt man viel Aroma und Feuchtigkeit in den Kuchen.

Unser Kuchen hier besteht aus einem feinen Biskuit, in dem herumgestochert wurde. Die Füllmasse ist ein Püree aus Nektarinen und Himbeeren. Diese Mischung gibt dem Kuchen einen feinen, säuerlichen, aber auch frischen Geschmack. Und der Kuchen ist und bleibt schön saftig!

Schmeckt traumhaft gut, werde mich vermehrt dieser Methode bedienen…

Und so geht’s: Himbeer-Poke-Cake

Tarte au vin cuit

Während meiner Zeit, in der ich mich mit Ahnenforschung im Kanton Freiburg befasste, bin ich unweigerlich auch auf die freiburgische Küche gestossen. Und da findet man schon ein paar Spezialitäten, die östlich vom Röstigraben mehr oder weniger unbekannt sind.

Eine solche Spezialität hatte ich hier schon mal vorgestellt: Das Safranbrot mit Chilbisenf.

Heute möchte ich die «Tarte au vin cuit» vorstellen.

«Vin cuit» bedeutet eigentlich «gekochter Wein», aber die klebrige Masse wird nicht aus Wein, sondern aus dem Saft der Büschelibirne (Poire à Botzi) durch langes  Einkochen gewonnen. Diese Masse wurde ursprünglich zum Süssen von Speisen verwendet. Heute wird sie noch für einige Spezialitäten gebraucht, vor allem für den «Moutard de Bénichon», den Chilbisenf und eben diese Tarte.

Ebenso wie der Chilbisenf gehört auch die Tarte au vin cuit zu einer freiburgischen Chilbi.
Die Küchlein aus Vin cuit, mit der fast spiegelartigen, glänzenden Oberfläche, haben einen karamelligen Geschmack mit einer Birnennote – schmeckt unerwartet lecker…

Und so geht’s: Tarte au vin cuit

BBQ Drumsticks

Diese glänzenden Hühnerbeinchen schmecken unglaublich gut.

Der Grund dafür liegt in der BBQ-Sauce die ganz zum Schluss des Garvorgangs aufgetragen wird und die Drumsticks glänzen lässt – sowohl optisch wie auch geschmacklich!

Die Zubereitung ist einfach und auch hier kann man mit den Zutaten der Sauce nach eigenem Geschmack variieren.

Die Schenkel lassen sich ebenfalls gut im Backofen zubereiten, denn sie müssen nicht unbedingt geräuchert werden.

Dies ist ein kleines Gericht, wo man sich im wahrsten Sinne des Wortes «die Finger abschleckt»!

Und so geht’s: BBQ Drumsticks

Zitronen Tartelettes

«Sauer macht lustig» heisst es. Und ab und zu mal etwas Sauers zu sich nehmen, mal abgesehen von Essiggurken, ist doch immer eine schöne Abwechslung.

So haben wir uns ein paar Törtchen mit einer einfachen, aber leckeren Zitronen-Crème zurechtgemacht.
Die Tartelettes sind aus zartem Mürbeteig hergestellt und die Füllung besteht „nur“ aus gebundenem Zitronensaft, Zucker und Schlagrahm. Fertig sind die megafeinen Tartelettes.

Eine ideale Ergänzung zu «Kaffee und Kuchen»!

Und so geht’s: Zitronen Tartelettes

Peperoncini in Öl oder Essig eingelegt.

Vor ein paar Wochen bekam ich von einem lieben Besuch Chili-Samen und pflanzte diese in einem grossen Outdoor-Pflanzkübel der zufälligerweise leer war. Und da es noch weiteren Platz hatte, besorgte ich mir gleich noch zwei Peperoncini-Setzlinge.

Und genau diese haben nun eine ansehnliche Ernte abgeworfen und mich vor das Problem gestellt, was man mit so vielen Peperoncini anstellen kann.

«Trocknen und mahlen» sowie «Einlegen» standen zur Wahl.

Ich habe mich dann für die zwei Varianten «Einlegen» entschieden: einmal in Olivenöl und einmal in Essig.

Wie das ganze funktioniert hat, kann ich euch aber erst in etwa acht Wochen erzählen, denn solange müssen die Peperoncini kühl und dunkel lagern und den vollen Geschmack entwickeln.

Etwas problematisch sind die in Öl eingelegten Peperoncini, denn wenn nicht absolut sauber gearbeitet wurde, besteht die Gefahr der Bildung des giftigen Botulinumtoxin.
Dies kann aber durch eine genügend lange Sterilisation verhindert werden.

Und so geht’s: Peperoncini konservieren