Schlagwort: Zucker

Mozart-Quarkkuchen mit Marzipan und Nougat

Wer kennt sie nicht, die Mozartkugeln aus Österreich, die feine Kugel aus Schokolade, Pistazien, Marzipan und Nougat. Vor über 100 Jahren in Salzburg von Konditormeister Paul Fürst kreiert, eroberte sie fast den ganzen Erdball.

Nun, im Zeitalter wo Althergebrachtes neu interpretiert wird, bin ich auf dieses absolut geniale Rezept gestossen!

Eine mehrschichtige Mozart-Quarktorte die nichts zu Wünschen übrig lässt – einfach nur ein Meisterwerk der Konditorkunst.

Da ist zuerst mal der Mürbeteig aus Amarettinibröseln mit dem feinen Geschmack der Bittermandel.
Darauf folgt eine Schicht Marzipan-Quark, ebenfalls mit einer leichten Bittermandel-Note.
Als nächstes folgt eine Schicht Nougat-Mascarpone-Creme, die allein für sich schon ein Gedicht ist!
Und zu guter Letzt hat der Kuchen einen Abschluss aus einer feinen Ganache – wie ein Praline!

Somit sind all die Zutaten der Mozartkugel wieder vereint in einem traumhaften Kuchen…

Übrigens, mein Nachbar hat mir für diesen Kuchen den «Patissier-Oskar» verliehen!

Und so geht’s: Mozart-Quarkkuchen

Schokoküsse

Früher hiessen die braunen, mit Schaum gefüllten Zylinder «Möhrenköpfe» oder «Negerküsse», da wusste man noch um was es sich handelte! Aber diese Ausdrücke sind heute aus rassistischen Gründen verpönt. Also bleibt «Schokoküsse», aber die haben auch so ihre Tücken: In der Schweiz dürfen sie nur so heissen, wenn sie mit echter Schokolade, nicht aber mit Fettglasur überzogen sind! Alles klar? Also «Schaumbeulen» oder «Schaumkuss» ginge auch noch. Da hat glaub (noch) niemand was dagegen!

Ich habe mich nun also an die richtigen «Schokoküsse» rangewagt, so mit einem feinen Milchschokoladenüberzug.
Und der Entscheid war goldrichtig, denn die Schokolade sorgte für einen richtig festen, knackigen Überzug.

Die Grossen haben einen doppelten Boden, mit Schokolade zusammengeklebte dünnen Waffeln, währenddem bei den Kleinen «Stroopwafeln» verwendet wurden, ihr wisst schon, die holländische Waffel mit dem Karamellkern…

Das alles zusammen ergibt Genuss pur…

Übrigens, die Herstellung ist einfacher als man denkt! Versucht’s mal mit euren Kindern, die werden ihren Spass haben an der Sache…

Und so geht’s: Schokoküsse

Marroni-Kugeln

Ach, sind die Dingerchen lecker! Vermicelles in Form einer Kugel!

Ja, genau so schmecken sie – nach Vermicelles mit einem Schuss Kirsch!
Das ideale „Gebäck“ zu Kaffee und Kuchen 😉
Die Kugeln sind nur leicht gebacken und haben eine pralinenartige Konsistenz.
Und der Schokoladenüberzug schützt diese Teilchen vor dem Austrocknen, so bleiben sie lange schön feucht.

Ein MUSS für Marroni-Freaks!

Und so geht’s: Marronikugeln

Toblerone-Mousse-Torte

Für Schoggi- und Toblerone-Fans!!!

Dies ist wieder so ein Kuchen von dem du (fast) nicht genug bekommst.
Da vereinen sich ein Schokoladenbiskuit mit Tobleronemousse, einer dunklen Ganache und weissen Schoggiwürfeli zu einer traumhaften Torte.

Die abgebildete Torte ist nach dem «Poke»-Verfahren hergestellt, aber ich würde sie ein nächstes Mal als konventionelle Torte zubereiten. D.h. den Biskuit in drei Scheiben schneiden und die Torte so rum füllen. Das verhindert das Zerreissen des zarten Biskuits durch das Durchlöchern mit dem Kellenstiel.

Toblerone-Mousse-Torte

Und so geht’s: Toblerone-Mousse-Torte

Himbeer-Poke-Cake

Was soll den das wieder heissen! Poke-Cake! Hab ich mich auch gefragt.

Das Wort «poke» stammt aus dem Englischen und bedeutet «stochern». Das heisst mit anderen Worten, dass in unserem Fall der Kuchen mit einem Stab durchlöchert und diese Löcher mit einer feinen Füllung wieder aufgefüllt wurden. So bringt man viel Aroma und Feuchtigkeit in den Kuchen.

Unser Kuchen hier besteht aus einem feinen Biskuit, in dem herumgestochert wurde. Die Füllmasse ist ein Püree aus Nektarinen und Himbeeren. Diese Mischung gibt dem Kuchen einen feinen, säuerlichen, aber auch frischen Geschmack. Und der Kuchen ist und bleibt schön saftig!

Schmeckt traumhaft gut, werde mich vermehrt dieser Methode bedienen…

Und so geht’s: Himbeer-Poke-Cake

Zitronen Tartelettes

«Sauer macht lustig» heisst es. Und ab und zu mal etwas Sauers zu sich nehmen, mal abgesehen von Essiggurken, ist doch immer eine schöne Abwechslung.

So haben wir uns ein paar Törtchen mit einer einfachen, aber leckeren Zitronen-Crème zurechtgemacht.
Die Tartelettes sind aus zartem Mürbeteig hergestellt und die Füllung besteht „nur“ aus gebundenem Zitronensaft, Zucker und Schlagrahm. Fertig sind die megafeinen Tartelettes.

Eine ideale Ergänzung zu «Kaffee und Kuchen»!

Und so geht’s: Zitronen Tartelettes

Aprikosenkuchen meringuiert

Liebt ihr auch die meringuirten Früchtekuchen, die mit der feinen Baiser-Schicht obendrauf? Leicht knackig und süss!

Wir haben einen feinen Aprikosenkuchen mit der Meringue-Masse belegt und im Ofen überbacken.
Das Resultat ist eine wahre Wucht. Mit etwas geschlagenem Vanille-Rahm dazu schmeckts noch eine Stufe besser…

Und so geht’s: Aprikosenkuchen meringuiert

Brownies

Eines Morgens lag dieser Zettel an meinem Frühstücksplatz!!!
Das war eine klare Botschaft, die ich mir da selbst gemacht hatte, denn am Abend zuvor gab es in einer TV-Sendung Brownies zum Dessert und die musste ich auch unbedingt, gleich, sofort haben…

Ich hab mich dann für Mara’s Rezept «Die besten Brownies ever» entschieden und umgehend diese braunen saftigen Teilchen gebacken, obwohl die Jahreszeit nicht unbedingt passte – macht ja nichts! Die Gelüste waren einfach stärker als der Verstand und Mara’s Rezept wurde ja auch im Sommer gepostet…

Und nun bin ich so froh, dass die Gelüste obsiegten, denn diese kleinen Würfel sind so etwas von lecker, saftig, aromatisch. Die passen gleichermassen zu einem guten Espresso wie auch zu einem schottischen Singlemalt! Sláinte!

Und so geht’s: Brownies

Aprikosen-Gugelhopf

Aprikosenzeit – wie wärs mal mit einem saftigen Aprikosen-Gugelhopf?

Dieser hier ist ein absolutes Gedicht – innen Aprikosen aussen Aprikosen und fabelhaft im Geschmack!

Voraussetzung ist natürlich, dass man Aprikosen verwendet die schon von Haus aus einen kräftig Gout mitbringen.

Der Teig eignet sich aber auch bestens um Cupcakes herzustellen.

Aprikosen Gugelhopf

Und so geht’s: Aprikosen-Gugelhopf

Mini Orangen-Cupcakes

Das Rezept für diese Leckereien hab ich mir aus vier verschiedenen Backanleitungen zusammengezimmert.
Ich wollte Mini Cupcakes machen, die ein schönes Orangenaroma haben und nicht trocken sind.

Und ich sag euch, das Resultat ist eine Wucht!
«Eigenlob stinkt» sagt der Volksmund, aber wie sonst kann ich beschreiben wie diese kleinen Köstlichkeiten schmecken?

Wenn sie aus dem Ofen kommen verbreiten sie einen betörenden Duft, dass du gleich reinbeissen möchtest.
Und später, wenn du die ersten weggeputzt hast, aber nicht genug davon kriegst und die «Guetzlibüchs» wieder öffnest, strömt dir eine Duftwolke entgegen, die dich gleich nochmals schwach werden lässt…
Ganz im Innersten dieser Küchlein hat sich zu guter Letzt noch ein kleines Caramell-Würfelchen versteckt, was den Geschmack noch interessanter macht!

Mini Orangen Cupcake

Diese Friandises passen hervorragend zu einem Kaffee, oder zum Espresso nach einem guten Essen.

Und so geht’s: Mini Orangen-Cupcakes

Übrigens, die im Rezept angegeben Teigmenge reicht auch für 12 konventionelle Cupcakes.