Kategorie: Allgemein

Brioche

Hier gleich noch ein Rezept von Mara, ein Brioche, „fluffig, buttrig und wolkenweich“, wie sie es in ihrem Post beschreibt!

In der Tat, mit diesem Brioche hat sie sich selbst übertroffen!!! Das Brot ist butterzart und leicht süss – besser kann man Brioche nicht machen!

Und frisch aus dem Ofen mit etwas Butter drauf schmeckt es himmlisch, himmlischer geht nicht mehr 😉

Je nachdem was man mit dem Brot machen möchte, kann man es vor dem Backen mit Hagelzucker bestreuen oder lässt es sein.
Wir hatten das Brioche für French Toast vorgesehen und mit der Süsse etwas zurückgehalten.

Und so geht’s: Brioche

Topfbrot

Das Topfbrot hatte ich neulich bei Mara auf dem Blog gesehen und mir vorgenommen, es nachzubacken!

Et voilà – hier ist das Prachtstück – knusprig und rundum schön braun gebacken!

Der Teig besteht aus Halbweiss- und Roggenmehl was dem Brot einen kräftigen Geschmack verleiht und die Krume ist feinporig und ebenmässig ausgeprägt.
Gebacken wird das Brot dann in einer Gusseisen-Kasserole mit aufgesetztem Deckel. Wenn man eine emaillierte Kasserole verwendet, z.B. eine «Le Creuset», dann liegt das Brot am Ende des Backvorgangs lose im Topf und kann einfach nur herausgekippt werden.

Versucht es mal, es lohnt sich. Das Brot lässt sich selbstverständlich auch mit anderen Mehlsorten zubereiten.

Und so geht’s: Topfbrot

Tabasco

Tabasco selber machen – auf solch eine Idee kommt ja auch nur ein Spinner…

Aber was soll’s! Unsere Chiliernte war so ausgiebig, dass ich nach einer Lösung suchen musste. Getrocknete Chilis haben wir genügend, einfrieren ginge zwar, aber ich wollte etwas anderes. Und so fand ich auf einer Chili-Web-Site eine Anleitung, wie man Tabasco selber herstellen kann.

Und wer mich kennt weiss, dass ich das ausprobieren MUSSTE!

So beschaffte ich mir einen Fermentiertopf und los ging das Abenteuer!

Nach 5 Wochen Fermentierzeit kam dann das Resultat zum Vorschein – ein wunderschön roter Tabasco der den Namen mehr als verdient!!!

Unser Nachbar bezeichnet das jeweils als UHS «Uh hu… scharf»!

Und so geht’s: Tabasco

Peperoncini in Öl oder Essig eingelegt.

Vor ein paar Wochen bekam ich von einem lieben Besuch Chili-Samen und pflanzte diese in einem grossen Outdoor-Pflanzkübel der zufälligerweise leer war. Und da es noch weiteren Platz hatte, besorgte ich mir gleich noch zwei Peperoncini-Setzlinge.

Und genau diese haben nun eine ansehnliche Ernte abgeworfen und mich vor das Problem gestellt, was man mit so vielen Peperoncini anstellen kann.

«Trocknen und mahlen» sowie «Einlegen» standen zur Wahl.

Ich habe mich dann für die zwei Varianten «Einlegen» entschieden: einmal in Olivenöl und einmal in Essig.

Wie das ganze funktioniert hat, kann ich euch aber erst in etwa acht Wochen erzählen, denn solange müssen die Peperoncini kühl und dunkel lagern und den vollen Geschmack entwickeln.

Etwas problematisch sind die in Öl eingelegten Peperoncini, denn wenn nicht absolut sauber gearbeitet wurde, besteht die Gefahr der Bildung des giftigen Botulinumtoxin.
Dies kann aber durch eine genügend lange Sterilisation verhindert werden.

Und so geht’s: Peperoncini konservieren

Pane Mantovano

Bei uns sind diese Brote aus der Lombardei und dem Veneto wenig bekannt. Aber wer schon mal in Italien war, hat diese Brötchen bestimmt schon oft gesehen: Die aufgerollten Brötchen die oben eingeschnitten wurden und so wunderschön aufgegangen sind und beim Essen so schaurig bröseln.
Ja, genau die wollte ich backen!

Und ja, genau so sind sie auch geworden: Feinporig, knusprig und haben kräftig gebröselt 😉

Das Geheimnis dieses Brotes liegt in der Mehlmischung, den 20% besteht aus Hartweizenmehl. Dieses Mehl findet man bei uns fast nur im Coop als «Bio Knöpfli-Mehl» – das muss man auch erst mal rausfinden…

Und die Herstellung der Rollen ist übrigens auch ganz interessant. Man dreht den Brötchenteig mehrmals durch die Nudelmaschine und bekommt so die gleichmässige Struktur!
Versucht es mal, macht Spass!

 

Die Teiglinge sind wunderschön aufgegangen

Und so geht’s: Pane Mantovano

Bacon Jam

Als ich das vor einigen Tagen erstmals im Internet gesehen hatte, fragte ich mich, wer da wohl wieder in der Küche experimentiert hat – Konfitüre vom Speck – sowas?!
Aber ich fand dann schnell heraus, dass das in Amerika eine gängige Marmelade ist und auch so gekauft werden kann.
Somit war meine Neugier definitiv geweckt und ich besorgte mir fast ein Kilo Frühstückspeck und was es sonst noch dazu brauchte!
Und nach einer guten Stunde war ich stolzer Besitzer von drei Einmachgläser voll von diesem Zeugs!
Klebrig, süss, speckig, rauchig, würzig und pikant schmeckt dieser Jam und passt unglaublich gut auf die Crackers – eine absolute Gaumenexplosion!
Und hier ein paar Ideen zu was man den Bacon Jam sonst noch servieren kann: als Brotaufstrich, zu Burger, zu grilliertem Gemüse, zu Käse, zu Lachs, zum Rührei, in der Nüsslisalatsauce, zu Steaks….
Versucht es einfach, es lohnt sich 😉

Und so geht’s: Bacon Jam

Das magische Baguette

Magisches Baguette? Was soll denn das?
Ja, bei der Zubereitung geht es hier gar nicht „normal“ zu, denn der Teig zu diesem extrem feinen Baguette wird nur angerührt! Nicht mal eine Küchenmaschine braucht es dazu!
Dann, nach nur gerade mal 2½ Stunden, duftet die Küche nach frischem Brot und vor dir liegen die knusprigen, fluffigen Baguettes – das ist Zauberei – oder etwa Hexerei?!
Wenn du mal anfängst da reinzubeissen, ist es um dich geschehen – besser geht einfach nicht!
Danke Michaela für das Rezept 🙂

Baguette magisch 02

Und so geht’s: Magisches Baguette

Laugenbrötchen

Ursi hatte heute einen Laugenbrot-Backanfall! Und was dabei herauskam seht ihr auf den Bildern. Super-mega-giga-geil-leckere Laugenbrötchen in allen Formen und Varianten. Die schmecken so gut, dass du kaum aufhören kannst sie zu essen! Mit etwas Butter drauf, am besten gesalzene Butter – da brauchst du nichts mehr dazu! Frisch aus dem Ofen, die Wohnung duftet nach frischem Brot, sind die einfach nur himmlisch 🙂

Laugenbrötchen

Und so geht’s: Laugenbrötchen

Pralinenkurs

Ich befasse mich ja schon seit einigen Jahren mit der Herstellung von Pralinen, nicht sehr intensiv, eben halt nur in der Vorweihnachtszeit. Seit etwa einem Jahr habe ich mich intensiver mit dem Thema beschäftigt und auch ein paar süsse Teilchen hervorgebracht.
Zufällig bin ich vor kurzem auf ein Kursangebot für Pralinen Herstellung gestossen und sagte zu mir, René, das musst du nun durchziehen. Dir von einem Profi zeigen lassen wie es richtig gemacht wird. Und so geschah es dann gestern Abend. Der Profi war übrigens die bezaubernde Confiseurin Rebecca.
Im kleinen Kreis von sechs Teilnehmern wurden dir die Geheimnisse der Pralinenherstellung gezeigt und du konntest dich mit Ganachen, Holkugeln, Pralinenschalen und Dekomaterial  (essbar) austoben, vier Stunden lang.
Dabei hast du vieles gelernt und dazugelernt und Methoden und Verfahren vertieft die du schon kanntest.
Alles in allem ein sehr spannender Kurs den ich jedem Pralinen-Freund empfehlen kann.

Pralinen

Die Teilchen schmecken alle samt sehr überzeugend. Da gibt’s solche mit Karamell, Champagner, Haselnuss, Vanille, Baileys, etc. und verfeinert mit Chilifäden, Fleur de Sell, rotem Pfeffer, usw. Und mit der Dekoration konntest du dich austoben, das Angebot war sehr sehr vielfältig. Ah ja, nebenbei wurden auch noch mit Schokolade gefüllte Dörraprikosen hergestellt. Alles ein Traum!
Am Ende des Abends bist du mit einer richtigen Wundertüte von Pralinen und all den dazu gehörenden Rezepten nach Hause gegangen. Hat richtig Spass gemacht.

Und hier geht’s zum Kursangebot: miniSchoggi

Im Verlaufe der Zeit werde ich euch das eine oder andere Praline mit Rezept hier vorstellen.

Kandieren von Früchten

Für eine Zitronen-Tarte wollte ich unbedingt kandierte Zitronenscheiben als essbare Deko. Aber wie komme ich zu solchen Früchtchen? Nach langem Suchen fand ich eine Anleitung wie man Früchte kandiert. Mit dieser Anleitung bin ich dann hingegangen und habe es ausprobiert, so was muss man einfach ausprobieren! Nach etwas mehr als einer Woche aufkochen, abkühlen, Zucker zugeben und Früchte trocknen lag dann das Resultat vor mir: kandierte Zitronenscheiben!
Und die schmecken echt gut, süsslich-bitter und zitronig, so wie halt Zitronen eben schmecken, aber nicht sauer. Irgendwie erinnert der Geschmack an die „Breakfast Orange Marmalade“ der Engländer.

Und so geht’s: Kandieren