Kategorie: Hauptgericht

Kürbis mit Fleischkäse gefüllt

Vor etwa drei Jahren hatte ich an dieser Stelle den mit Hackfleisch gefüllten Kürbis vorgestellt.

Heute geht es um den mit Fleischkäse gefüllten Kürbis. Auch der schmeckt unheimlich gut und hat vor allem ein saftiges und schmackhaftes Innenleben.
Da vereinen sich Käse, Nüsse und Peperoncini/Peperoni mit dem Fleischkäse zu einem harmonisch abgerundeten Ganzen.

Das schöne an dem Gericht ist, man isst das Fleisch gleich samt dem „Gartopf“…

Mit Fleischkäse gefüllter Hokkaidokürbis

Und so geht’s: Kürbis mit Fleischkäse gefüllt

BBQ Drumsticks

Diese glänzenden Hühnerbeinchen schmecken unglaublich gut.

Der Grund dafür liegt in der BBQ-Sauce die ganz zum Schluss des Garvorgangs aufgetragen wird und die Drumsticks glänzen lässt – sowohl optisch wie auch geschmacklich!

Die Zubereitung ist einfach und auch hier kann man mit den Zutaten der Sauce nach eigenem Geschmack variieren.

Die Schenkel lassen sich ebenfalls gut im Backofen zubereiten, denn sie müssen nicht unbedingt geräuchert werden.

Dies ist ein kleines Gericht, wo man sich im wahrsten Sinne des Wortes «die Finger abschleckt»!

Und so geht’s: BBQ Drumsticks

Schweinefilet in Kräutermarinade

Schweinefilet in Kräutermarinade ist ein ideales Fleisch zum Grillieren. Es ist in wenigen Minuten gar und wenn man die Kerntemperatur im Auge behält, ist es innen noch etwas rosa und butterzart.

Beim Verzehr kommt dann die mediterrane Marinade voll zur Geltung. Eine feine Note von Zitrone, Thymian und Rosmarin begleiten das zarte, saftige Edelstück vom Schwein.

Geradezu prädestiniert als Beilage bietet sich das Ratatouille an. Es unterstützt die mediterrane Linie des Fleisches hervorragend und zusammen ergibt sich ein leichtes, bekömmliches Essen für heisse Sommertage.

Schweinefilet in Kräutermarinade mit Ratatouille

Und so geht’s: Schweinefilet in Kräutermarinade

King Crab

Einmal im Jahr gibt es bei uns zwei, drei Beine von der Königskrabbe! So ein ganzes Bein kann schon mal bis 70 cm lang sein und ist mit feinstem Fleisch gefüllt. Schmecken tut es ähnlich wie Hummerfleisch und ist mega zart – eine echte Delikatesse!

Zu dieser Leckerei brauch es dann auch nicht viele Zutaten, etwas Cocktailsauce, etwas Brot, das reicht. Und was nicht fehlen darf, ist ein guter Weisswein und später ein Akvavit als «Verteiler» 😉

Der King Crab hat seinen Ursprung im Beringmeer vor Alaska und wurde in den 1960iger Jahren auch in der Barentssee, nördlich von Murmansk, angesiedelt. Da fühlt sich die Krabbe sehr wohl, gedeiht gut und wird befischt.
Wir haben den King Crab dann auch in dieser Region kennen gelernt, auf unserer Hurtigrutenreise von Bergen nach Kirkenes und zurück. Da lag dann der King Crab jeweils fein säuberlich in kleine Stücke zerlegt auf dem Buffet, neben anderen Leckereien natürlich…

Hierzulande bekommt man die Delikatesse bei einem guten Fischhändler, wo der King Crab bereits gekocht und aufgeschnitten angeboten wird, so wie oben auf dem Bild.

Chicken Tikka Masala

Neulich haben wir in einer trendigen Kochzeitschrift ein Gericht gesehen, welches ich nicht kannte, aber sehr „anmächelig“ aussah.

Ein indisches Gericht, aber kein Curry im herkömmlichen Sinn.

Nun, was ist schon Curry? Eine Gewürzmischung, von den Engländern erfunden und dem indischen Kochgeschmack nachempfunden. Denn in Indien werden die Gerichte immer von Grund auf gewürzt, da gibt es kein Currypulver…

Unser Gericht hier ist dem Sinn nach auch ein Curry, obwohl es anders schmeckt als eben das herkömmlich Bekannte.

Diese offenbar sehr beliebte Mahlzeit hat eher einen fruchtigen Geschmack und ist in der Schärfe anders gelagert als das übliche Ceylon Curry.

Ich kann euch nur empfehlen, es mal nachzukochen falls ihr es nicht schon kennt.

Ursi meinte anfänglich, was sie denn zu Essen bekommen würde wenn ihr das nicht schmecken täte! Aber nach dem ersten Bissen war die Frage wohl  doch eher hinfällig…

Und so geht’s: Chicken Tikka Masala

Schinken-Strudel

Wisst ihr, wie so ein Strudel frisch aus dem Ofen duftet und schmeckt?

Himmlisch, saftig, unverschämt gut!

Dazu noch ein feines Salätchen und der Abend ist geritzt!

So muss ein „leichtes“ Essen sein und das Gute dabei ist, dass es gar nicht viel Aufwand bereitet, diesen Strudel zu bauen!
Und was auch noch spannend ist, das Rezept lässt sich vielfältig variieren mit den Gewürzen und mit den Zutaten.
Also ran an den Strudelbaukasten, lasst eurer Fantasie freien Lauf und geniesst das Resultat!

Und so geht’s: Schinken-Strudel

Gitzi rosa gebraten

Ostern steht vor der Türe und da schaut man sich gerne nach einem traditionellen Gitzi-Gericht um. Letztes Jahr war es ja ein Gitzischlegel, dieses Jahr sollte es aber etwas anderes werden.

Wir haben uns also auf die Suche gemacht, einerseits nach Gitzi-Fleisch und andererseits nach einem leckeren Rezept.
Das Gitzi haben wir im Wallis gefunden, bei Valais Prime Food.
Das Rezept stammt der Idee nach von einem «Geissen-Peter» in Isola im Oberengadin.

So haben wir uns also an die Arbeit gemacht.
Die Sauce wurde separat nach der klassischen Methode zubereitet (Knochen und Gemüse rösten, mit Wein ablöschen und laaaange köcheln).
Die gerollte Gitzi-Schulter wurde für ein paar Stunden mariniert und kam dann in den Ofen, zuerst zum Anbraten, dann zum Niedergaren! Jawohl, das funktioniert bei einem so zarten, jungen Fleisch!

Das Resultat war wiederum ein wunderbar zartes, festes, noch leicht rosafarbenes Fleisch ohne irgendeinen Hauch von einem Geissen-Geschmack!

Mit der Polenta und ein paar Pilzchen dazu ergibt das ein perfektes Osteressen!
Und nicht vergessen, ein gutes Glas Rotwein gehört unbedingt dazu, nicht nur in die Sauce…

Gitzischulter mit Polenta

Und so geht’s: Gitzi rosa gebraten

Gulaschsuppe

Ist es draussen kalt und windig und der Schnee treibt um die Ecken, dann ist Gulaschsuppenzeit!
So eine herzhaft gewürzte, dampfende Fleischsuppe aus dem Suppentopf mit einem Bürli dazu – gibt es etwas Besseres um Herz und Seele aufzuwärmen?

Uns hat sie jedenfalls sehr geschmeckt, hatte ja auch noch eine Peperoncini mit reingehackt, das steht aber nicht im Rezept 😉
Das Fleisch in der Suppe war übrigens butterzart und das Gemüse schön weich – so wie es eben sein muss!

Gulaschsuppe

Und so geht’s: Gulaschsuppe

Mistkratzerli Caminada-Style

Mistkratzerli oder Stubenkücken heissen die kleinen Hühnervögel bei uns, die so unglaublich zart schmecken, wenn man sie richtig zubereitet.

Unser Schweizer Dreisterne-Koch mit 19 Gault-Millau Punkten, Andreas Caminada, meint dazu: «Ein Kinderspiel wenn man nur die Marinade weglässt. Ob mit Senf oder Honig – im Backofen verbrennt die leider immer.»

Also folgen wir seinen Anweisungen, stecken dem Hühnervogel Zitronenschnitze in den Hintern, salzen ihn gut und garen ihn bei hoher Temperatur bis er aussen knusprig ist!

Und ich kann euch versichern, etwas Zarteres und Saftigeres habt ihr noch nie gegessen. Das Hühnchen schmeckt zudem leicht nach Zitrone – ein Traum.

Der Kommentar von Ursi lautete etwa so: «übergalaktisch gut»!!! Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen…

Und so geht’s: Mistkratzerli Caminada

Orecchiette alla pugliese

Eigentlich suchten wir eine Beilage zu einem Kalbskotelett. Uns schwebte etwas mit Teigwaren und Spinat vor.  Bei der Suche in unseren italienischen Kochbüchern sind wir dann auf dieses Pastagericht aus Apullien gestossen.
Das hat uns so überzeugt, dass wir das Kalbskotelett gleich im Kühlschrank liessen und uns dieser Spezialität widmeten!
Aus ein paar einfachen Zutaten, wie das in der italienischen Küche so üblich ist, entstand eine feine Hauptspeise, ganz ohne Fleisch! Vermisst haben wir es übrigens überhaupt nicht…
Und wir werden diese Orecchiette bald wieder einmal zubereiten, hat super geschmeckt!

Und so geht’s: Orecchiette alla pugliese