Kategorie: Hauptgericht

Thüringer Bratwurst hausgemacht

So wie die Jungfrau zum Kind, kam ich zum Wursten!
Die Geschichte geht so: Vor einiger Zeit hatte ich die Küche entrümpelt und dabei unbemerkt einen Teil meines Fleischwolfs entsorgt. Da ich nun dringend einen Fleischwolf brauchte, besorgte ich mir einen Neuen (Zusatz zur Küchenmaschine). Und der neue Fleischwolf hatte nicht nur die Lochscheiben zum Wolfen dabei, sondern auch die Aufsätze zur Wurstherstellung.

Also nichts wie los, eintauchen in die spannende Welt des Wurstens. Därme besorgen war absolut kein Problem und das Fachbuch lag auch schon bereit…

Nun Fleisch einkaufen, Gewürze hatte ich alle zuhause, es ging los.
Fleisch wolfen, Gewürze beigeben und alles gut vermischen – fertig war die Brät-Masse.
Etwas «tricky» war dann den Darm auf den Wurststopfer zu bekommen, den der Darm war nur etwa 1 mm dick und sollte auf einen 25 mm Wurstvorsatz aufgeweitet werden. Aber nach ein paar Versuchen klappte auch das und nun konnten einige Meter Darm aufgezogen werden.
Dann kam der spannende Teil: Wurst füllen ohne Lufteinschlüsse, abdrehen, nächste Wurst füllen, abdrehen, usw…

Nun galt es die Würste zu degustieren.
Sanft braten in der Bratpfanne und? Ja sie waren saftig und lecker gewürzt.

Fazit, wir werden bald weiter Würste herstellen, eigene Rezept ausprobieren, denn es macht Spass.

Und so geht’s: Thüringer Rostbratwürste

 

Southern fried Chicken

Als «überirdisch gut» wurden diese «Southern fried Chicken» von meinem Güggeli-Fan bezeichnet – tönt doch nicht schlecht 😉

Und in der Tat, die Hühnerbeinchen sind aussen knusprig und innen saftig und schmecken vorzüglich. Den feinen Geschmack erhalten sie durch die raffinierte Marinade und die verwendeten Gewürze. Vor allem trägt die Marinade viel dazu bei, dass das Fleisch so zart und gehaltvoll ist.

Also Chicken-Fans, an die Chicken Legs und los geht’s!

Fried Chicken ist übriges ein Südstaaten Klassiker und war der Ursprung für die KFC Fastfoodkette.

 

Und so geht’s: Southern fried Chicken

Vacherin Mont d’Or mit Speckkartoffeln

Aus dem Vacherin mont d’Or, dem cremigen Käse in der Tannenholzschachtel, lässt sich in kurzer Zeit ein herrliches Gericht zaubern.

Der Käse wird im Backofen geschmolzen, dann tunkt man mit Speck umwickelte Kartoffelschnitze in den flüssigen Käse und fertig ist ein traumhaft gutes Essen.

Es erinnert ganz klar an ein Fondue, aber dieser Käse gibt dem Gericht einen ganz besonderen, kräftigen Geschmack. Und zusammen mit den Speckkartoffeln ist das ein perfektes Dinner 😉

Und so geht’s: Vacherin Mont d’Or mit Speckkartoffeln

Spaghetti alla carbonara

Ein Klassiker aus der italienischen Küche: «Spaghetti alla carbonara».

Ich liebe diese «al dente» gekochten Teigwaren, die in Ei und Rahm gewendet und mit Parmesan und gebratenem Pancetta vermengt werden.

Das Gericht ist schnell gemacht und genau das Richtige, sollte mal unerwartet Besuch eintreffen.

Schmeckt gut, tut gut und füllt den Bauch und zusammen mit einem guten Rotwein ist das schon fast ein Festessen!

Spaghetti alla carbonara

Das Gericht wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit erst gegen Ende des zweiten Weltkrieges in der Region Rom erfunden und zwar aus Bacon und Eipulver, welches die Alliierten mitführten (für Bacon and Eggs) und welches dann nach italienischer Manier zubereitet wurde.

Und so geht’s: Spaghetti alla carbonara

Glasierte Speckwürfel

Auf amerikanisch heissen diese leckeren Teilchen «Pork Belly Burnt Ends», was etwa so viel heisst wie «Verbrannte Schweinebauch-Enden».

Nun, so schlimm wie es tönt ist es aber nicht. Die Speckwürfel haben nach der Grillphase an den Kanten schon etwas Farbe angenommen, aber macht nichts. Sie werden dann in einer BBQ-Sauce gewendet und nochmals auf den Grill gegeben um zu karamellisieren.

Und das Resultat ist so was von Lecker: süsslich, karamellig, pikant und angenehm gewürzt, so schmecken diese traumhaften Speckwürfel.
Sie eignen sich, mit einem Zahnstocher aufgespiesst, zum Apéro oder als Hauptgang mit «Baked Beans».

Pork Belly Burnt Ends

Und so geht’s: Glasierte Speckwürfel

Kürbis mit Fleischkäse gefüllt

Vor etwa drei Jahren hatte ich an dieser Stelle den mit Hackfleisch gefüllten Kürbis vorgestellt.

Heute geht es um den mit Fleischkäse gefüllten Kürbis. Auch der schmeckt unheimlich gut und hat vor allem ein saftiges und schmackhaftes Innenleben.
Da vereinen sich Käse, Nüsse und Peperoncini/Peperoni mit dem Fleischkäse zu einem harmonisch abgerundeten Ganzen.

Das schöne an dem Gericht ist, man isst das Fleisch gleich samt dem „Gartopf“…

Mit Fleischkäse gefüllter Hokkaidokürbis

Und so geht’s: Kürbis mit Fleischkäse gefüllt

BBQ Drumsticks

Diese glänzenden Hühnerbeinchen schmecken unglaublich gut.

Der Grund dafür liegt in der BBQ-Sauce die ganz zum Schluss des Garvorgangs aufgetragen wird und die Drumsticks glänzen lässt – sowohl optisch wie auch geschmacklich!

Die Zubereitung ist einfach und auch hier kann man mit den Zutaten der Sauce nach eigenem Geschmack variieren.

Die Schenkel lassen sich ebenfalls gut im Backofen zubereiten, denn sie müssen nicht unbedingt geräuchert werden.

Dies ist ein kleines Gericht, wo man sich im wahrsten Sinne des Wortes «die Finger abschleckt»!

Und so geht’s: BBQ Drumsticks

Schweinefilet in Kräutermarinade

Schweinefilet in Kräutermarinade ist ein ideales Fleisch zum Grillieren. Es ist in wenigen Minuten gar und wenn man die Kerntemperatur im Auge behält, ist es innen noch etwas rosa und butterzart.

Beim Verzehr kommt dann die mediterrane Marinade voll zur Geltung. Eine feine Note von Zitrone, Thymian und Rosmarin begleiten das zarte, saftige Edelstück vom Schwein.

Geradezu prädestiniert als Beilage bietet sich das Ratatouille an. Es unterstützt die mediterrane Linie des Fleisches hervorragend und zusammen ergibt sich ein leichtes, bekömmliches Essen für heisse Sommertage.

Schweinefilet in Kräutermarinade mit Ratatouille

Und so geht’s: Schweinefilet in Kräutermarinade

King Crab

Einmal im Jahr gibt es bei uns zwei, drei Beine von der Königskrabbe! So ein ganzes Bein kann schon mal bis 70 cm lang sein und ist mit feinstem Fleisch gefüllt. Schmecken tut es ähnlich wie Hummerfleisch und ist mega zart – eine echte Delikatesse!

Zu dieser Leckerei brauch es dann auch nicht viele Zutaten, etwas Cocktailsauce, etwas Brot, das reicht. Und was nicht fehlen darf, ist ein guter Weisswein und später ein Akvavit als «Verteiler» 😉

Der King Crab hat seinen Ursprung im Beringmeer vor Alaska und wurde in den 1960iger Jahren auch in der Barentssee, nördlich von Murmansk, angesiedelt. Da fühlt sich die Krabbe sehr wohl, gedeiht gut und wird befischt.
Wir haben den King Crab dann auch in dieser Region kennen gelernt, auf unserer Hurtigrutenreise von Bergen nach Kirkenes und zurück. Da lag dann der King Crab jeweils fein säuberlich in kleine Stücke zerlegt auf dem Buffet, neben anderen Leckereien natürlich…

Hierzulande bekommt man die Delikatesse bei einem guten Fischhändler, wo der King Crab bereits gekocht und aufgeschnitten angeboten wird, so wie oben auf dem Bild.

Chicken Tikka Masala

Neulich haben wir in einer trendigen Kochzeitschrift ein Gericht gesehen, welches ich nicht kannte, aber sehr „anmächelig“ aussah.

Ein indisches Gericht, aber kein Curry im herkömmlichen Sinn.

Nun, was ist schon Curry? Eine Gewürzmischung, von den Engländern erfunden und dem indischen Kochgeschmack nachempfunden. Denn in Indien werden die Gerichte immer von Grund auf gewürzt, da gibt es kein Currypulver…

Unser Gericht hier ist dem Sinn nach auch ein Curry, obwohl es anders schmeckt als eben das herkömmlich Bekannte.

Diese offenbar sehr beliebte Mahlzeit hat eher einen fruchtigen Geschmack und ist in der Schärfe anders gelagert als das übliche Ceylon Curry.

Ich kann euch nur empfehlen, es mal nachzukochen falls ihr es nicht schon kennt.

Ursi meinte anfänglich, was sie denn zu Essen bekommen würde wenn ihr das nicht schmecken täte! Aber nach dem ersten Bissen war die Frage wohl  doch eher hinfällig…

Und so geht’s: Chicken Tikka Masala