Schlagwort: Hefe

Fladenbrot türkische Art

Nein, das kann nicht funktionieren, war mein erster Gedanke als ich das Rezept dieses Fladenbrotes lass. Mit nur 4 g Hefe auf 400 g Mehl soll ein so luftiger Teig entstehen!

Ich hab’s versucht, setzte mal die zwei Vorteige an, doch schon am nächsten morgen kamen mir erneut Zweifel: das soll funktionieren, die beiden Vorteige sahen (fast) noch gleich aus wie am Abend zuvor? Aber alle Kommentare auf dem Internet zu diesem Brot waren so positiv, dass ich mir sagen musste: Mach weiter!

Also, Teig fertig machen, kneten und ruhen lassen. Und siehe da, oh Wunder, er bewegte sich und nahm an Volumen zu!

Der Rest der Geschichte ist dann einfach: Fladen fertig formen, in den Ofen schieben und staunen was da nach 30 Minuten entstanden ist: Zwei wunderschöne Fladen, schön aufgegangen, was für eine Überraschung.

Kaum waren sie ausgekühlt kam auch schon das nächste Highlight, der erste Anschnitt: Das Brot war innen luftig, porös und schmeckte traumhaft gut! Den beiden Vorteigen sei Dank!

Mach ich bald wieder…

Und so geht’s: Fladenbrot türkische Art

St.-Galler-Bürli

Ich liebe Brot und ich liebe Brotbacken.
Kürzlich bin ich auf ein Bürli-Rezept gestossen welches mich angesprochen hatte.
Da konnte ich nicht mehr widerstehen und musste ausprobieren wie „Bürli-Backen“ geht!

Das Resultat ist überzeugend – ein köstliches, knuspriges und schmackhaftes Brot ist entstanden das sofort verzehrt werden musste – was für ein Genuss!

Versucht es auch mal, es ist nicht schwierig!

Und so geht’s: St.-Galler-Bürli

Topfbrot

Das Topfbrot hatte ich neulich bei Mara auf dem Blog gesehen und mir vorgenommen, es nachzubacken!

Et voilà – hier ist das Prachtstück – knusprig und rundum schön braun gebacken!

Der Teig besteht aus Halbweiss- und Roggenmehl was dem Brot einen kräftigen Geschmack verleiht und die Krume ist feinporig und ebenmässig ausgeprägt.
Gebacken wird das Brot dann in einer Gusseisen-Kasserole mit aufgesetztem Deckel. Wenn man eine emaillierte Kasserole verwendet, z.B. eine «Le Creuset», dann liegt das Brot am Ende des Backvorgangs lose im Topf und kann einfach nur herausgekippt werden.

Versucht es mal, es lohnt sich. Das Brot lässt sich selbstverständlich auch mit anderen Mehlsorten zubereiten.

Und so geht’s: Topfbrot

Focaccia

Keine Party ohne Focaccia!

Ein Focaccia als Begleitung zur einer kalten Platte ist immer etwas Feines und auch sehr beliebt.
Zum Belegen dieses Fladenbrots gibt es unzählige Möglichkeiten.
Wir haben uns für eine eher klassische Variante entschieden: Oliven und Tomaten.
Was jedoch nie fehlen darf sind Rosmarin und etwas Salz und kräftig Olivenöl. Das gibt dem Brot den typischen Geschmack.
Und wenn wir schon beim Geschmack sind, hier noch ein Tipp: Ein Schüsselchen mit gutem Olivenöl zum Brot reichen um es darin zu tunken 😉

En Guete

Und so geht’s: Focaccia

Pane Mantovano

Bei uns sind diese Brote aus der Lombardei und dem Veneto wenig bekannt. Aber wer schon mal in Italien war, hat diese Brötchen bestimmt schon oft gesehen: Die aufgerollten Brötchen die oben eingeschnitten wurden und so wunderschön aufgegangen sind und beim Essen so schaurig bröseln.
Ja, genau die wollte ich backen!

Und ja, genau so sind sie auch geworden: Feinporig, knusprig und haben kräftig gebröselt 😉

Das Geheimnis dieses Brotes liegt in der Mehlmischung, den 20% besteht aus Hartweizenmehl. Dieses Mehl findet man bei uns fast nur im Coop als «Bio Knöpfli-Mehl» – das muss man auch erst mal rausfinden…

Und die Herstellung der Rollen ist übrigens auch ganz interessant. Man dreht den Brötchenteig mehrmals durch die Nudelmaschine und bekommt so die gleichmässige Struktur!
Versucht es mal, macht Spass!

 

Die Teiglinge sind wunderschön aufgegangen

Und so geht’s: Pane Mantovano

Lemon Pull Apart Cake

Dieser geniale Kuchen passt immer, das ganze Jahr!
Zwischen den süssen, hochgestellten Hefeteigteilchen befindet sich eine raffinierte Füllung aus Rohzucker, gesalzener Butter und Zitronenabrieb. Und obendrauf kommt noch der feine Zitronenguss.
Die Zitrone ist hier wohl «tonangebend» aber überwiegt nicht, was besonders reizvoll ist.
Die einzelnen Teigscheiben lassen sich dann, wie der Name schon sagt, einfach auseinander ziehen. Da braucht es gar kein Messer um den Cake zu portionieren.
Versucht es mal, es mach richtig Spass, den noch frischen, buttrigen Cake auseinander zu zupfen und zu geniessen…

Und so geht’s: Lemon Pull Apart Cake

Kardamom-Zimt-Knoten aus Schweden

Diese Zimtknöpfe erinnern im Geschmack an Zimtschnecken, nur ist etwas Kardamom im Teig und in der Füllung eingearbeitet, was dem Hefegebäck den typisch nordischen Geschmack verleiht. Wer schon mal in Schweden war kennt diesen Duft der aus den Bäckereien strömt und welcher einem die Magensäfte in Wallung bringt…
Leila Lindholm, die Autorin des schwedischen Backbuches, nennt diese Knöpfe liebevoll «Hefeteilchen»!
Und in der Tat, das sind «geile Teilchen», unheimlich zart, schmecken mega fein, vor allem wenn sie frisch aus dem Ofen kommen!!!
Übrigens, die lassen sich sehr gut einfrieren (sofern noch einige übrig bleiben) und bei Raumtemperatur auch wieder auftauen und dann noch 10 Minuten bei 200°C in den Ofen…! Himmlisch!

Und so geht’s: Kardamom-Zimt-Knoten

Colomba di Pasqua

Die «Colomba di Pasqua» oder «Colomba pasquale»  oder einfach nur «Colomba» ist die Bezeichnung der in Italien sehr beliebten Ostertaube, hergestellt aus einem süssen Hefeteig mit Orangeat, der einem Panettone sehr ähnlich ist.
Wie aus dem Namen schon hervorgeht ist die Colomba ein typisches Ostergebäck, welches in Italien auch gerne mal als Geschenk mitgebracht wird. Die Colomba kann sowohl als Nachspeise mit einem Süsswein genossen werden, oder aber auch zum Frühstück mit etwas gesalzener Butter (mein Favorit) und etwas Salami und Parmaschinken.
Schmeckt einfach nur lecker mit dem feinen Orangen-Geschmack…

Uns so geht’s: Colomba di Pasqua

Schmalzkuchen

Den Schmalzkuchen haben wir letzten Winter auf den Weihnachtsmärkten im Norden Deutschlands kennen gelernt. Das süsse Hefeteiggebäck wird schwimmend im Schmalz ausgebacken und nachher kräftig mit Puderzucker bestreut. Die noch warmen Schmalzkuchen werden mit einem Holzstäbchen aufgespiesst und direkt aus der Tüte gegessen.
Schmeckt unheimlich lecker, vor allem zu einem Glühwein…

schmalzkuchen-01

Und so geht’s: Schmalzkuchen

Piadina

Das raffiniert gefüllte Fladenbrot aus der Emilia Romagna (Gegend um Parma und Bologna) erfreut sich bei uns zunehmender Beliebtheit und ist vor allem an Jahrmärkten häufig anzutreffen.
Das Fladenbrot ist schnell gemacht und beim Belegen eines Piadinas kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen. Es gibt nicht einfach DAS Piadina, sondern man packt einfach das rein, was einen gerade gelüstet.
Unser Rezept zeigt etwa auf, was heute so üblich ist beim Belegen eines Piadina. Versucht es einfach, passt perfekt zu einem Glas Wein mit Freunden oder als Apéro-/Vorspeisengebäck für eine grössere Tafel!
Geht übrigens auch als Vollmahlzeit vor dem TV…

piadina-01

Und so geht’s: Piadina