Schlagwort: Pfeffer

Focaccia

Keine Party ohne Focaccia!

Ein Focaccia als Begleitung zur einer kalten Platte ist immer etwas Feines und auch sehr beliebt.
Zum Belegen dieses Fladenbrots gibt es unzählige Möglichkeiten.
Wir haben uns für eine eher klassische Variante entschieden: Oliven und Tomaten.
Was jedoch nie fehlen darf sind Rosmarin und etwas Salz und kräftig Olivenöl. Das gibt dem Brot den typischen Geschmack.
Und wenn wir schon beim Geschmack sind, hier noch ein Tipp: Ein Schüsselchen mit gutem Olivenöl zum Brot reichen um es darin zu tunken 😉

En Guete

Und so geht’s: Focaccia

Schweinefilet in Kräutermarinade

Schweinefilet in Kräutermarinade ist ein ideales Fleisch zum Grillieren. Es ist in wenigen Minuten gar und wenn man die Kerntemperatur im Auge behält, ist es innen noch etwas rosa und butterzart.

Beim Verzehr kommt dann die mediterrane Marinade voll zur Geltung. Eine feine Note von Zitrone, Thymian und Rosmarin begleiten das zarte, saftige Edelstück vom Schwein.

Geradezu prädestiniert als Beilage bietet sich das Ratatouille an. Es unterstützt die mediterrane Linie des Fleisches hervorragend und zusammen ergibt sich ein leichtes, bekömmliches Essen für heisse Sommertage.

Schweinefilet in Kräutermarinade mit Ratatouille

Und so geht’s: Schweinefilet in Kräutermarinade

Windbeutel – mal pikant, mal süss

Aus Windbeutel oder Ofenküchlein lassen sich vielseitige süsse und pikante Leckereien herstellen. Sie werden aus einem Brandteig hergestellt, also einem gekochten Teig. Beim Backen geht dieser alsdann wunderbar auf und es bildet sich eine grosse Blase im Inneren des Gebäcks.

Und um diesen Hohlraum geht es hier, denn den kann man auf verschiedenste Weise füllen. Bekannt bei uns sind die Eclairs, die länglichen, mit Vanillecrème gefüllten und mit Schokolade überzogenen Ofenküchlein.

In Norddeutschland werden die Windbeutel mit Pflaumenmus und viel, sehr viel Schlagrahm gefüllt und können dabei eine beachtliche Grösse erreichen, sodass daraus schon fast eine volle Mahlzeit wird!

Unsere beiden Vertreter hier sind einerseits mit Konfitüre und einem raffinierten Schlagrahm gefüllt, der sich auch für andere Desserts hervorragend eignet und andererseits mit einem feinen Tatar vom gebeizten Lachs.

Je nachdem wie grosse Windbeutel man aufs Blech spritzt, könne kleinere als Apéro-Häppchen und grössere als Vorspeise oder Dessert verwendet werden. Auch der Teig lässt sich von süss über neutral bis salzig herstellen, je nach Verwendung.

Also, der Fantasie sind da wirklich keine Grenzen gesetzt – ausprobieren lohnt sich jedenfalls!

Und so geht’s: Windbeutel

Rinderfilet gebeizt

Das Trocken-Beizen von Fleisch kennt man vor allem aus der Zubereitung vom skandinavischen  «Graved Lachs».
Weniger bekannt ist die Anwendung dieser Konservierungsmethode zum haltbar und zart Machen von Fleisch.

Wir wollten mal ausprobieren wie das schmecken würde, wenn man ein schönes Fleisch beizt. Dazu haben wir uns ein Stück von einem Irischen Rinderfilet besorgt und uns an die Arbeit gemacht.

„Arbeit“ ist da zwar übertrieben, denn die Zubereitung ist denkbar einfach: Fleisch mit Salz, Zucker und Gewürzen einreiben, zwei Tage ziehen lassen und schon ist das Fleisch fast fertig. Noch ein, zwei Tage trocknen und durchziehen müssen noch sein, dann kommt der Anschnitt!

Nun, das war wieder mal eine Überraschung pur! Vor uns lag ein herzhaft gewürztes, zartes und schmackhaftes Scheibchen Filet, welches in Konsistenz und Geschmack durchaus an ein «Bresaola» erinnern kann.

Das leicht durchzogene Irische Rinderfilet hat unsere Bearbeitung mit Bravour überstanden und gehört fortan in unser Kochrepertoire…

Gebeiztes Rinderfilet auf Pa amb Oli oder Crostini

Filetscheibchen auf Crostini nach Art des «Pa amb Oli» zubereitet. Ein paar von denen zum Apéro und du bist satt und glücklich…

Salatdekoration mit gebeiztem Rinderfilet

Noch nie haben wir einen solch guten Salat gegessen! Einen «Jungsalat mit Kräutern» mit einer feinen Salatsauce beträufelt und mit dem gebeizten Filet garniert, dekoriert mit Pinienkernen und Parmesanspänen – ein Gedicht!

Carpaccio vom gebeizten Rinderfilet

Ein leckeres Carpaccio mit warmen Eierschwämmli, gehobeltem Parmesan und etwas Olivenöl bringt dieses einmalige Fleisch besonders zur Geltung!

Und so geht’s: Rinderfilet gebeizt

Mistkratzerli Caminada-Style

Mistkratzerli oder Stubenkücken heissen die kleinen Hühnervögel bei uns, die so unglaublich zart schmecken, wenn man sie richtig zubereitet.

Unser Schweizer Dreisterne-Koch mit 19 Gault-Millau Punkten, Andreas Caminada, meint dazu: «Ein Kinderspiel wenn man nur die Marinade weglässt. Ob mit Senf oder Honig – im Backofen verbrennt die leider immer.»

Also folgen wir seinen Anweisungen, stecken dem Hühnervogel Zitronenschnitze in den Hintern, salzen ihn gut und garen ihn bei hoher Temperatur bis er aussen knusprig ist!

Und ich kann euch versichern, etwas Zarteres und Saftigeres habt ihr noch nie gegessen. Das Hühnchen schmeckt zudem leicht nach Zitrone – ein Traum.

Der Kommentar von Ursi lautete etwa so: «übergalaktisch gut»!!! Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen…

Und so geht’s: Mistkratzerli Caminada

Gitzischlegel

Osterzeit ist Gitzizeit – so auch bei uns!
Wir haben uns an diese Spezialität herangemacht, da wir herausfinden wollten, wie so ein Stück vom Zicklein schmeckt. Das Fleisch gibt es ja nur ein bis zwei Wochen vor Ostern zu kaufen und so haben wir zugeschlagen als wir es neulich beim Metzger gesehen hatten.
Zubereitet wird es klassisch als Schmorgericht wobei man es mehr mediterran oder mehr konventionell braten kann.
Wir haben uns für Letzteres entschieden und genossen ein wunderbares Stück Fleisch, fest und doch zart und neutral im Geschmack.
Dazu haben wir einige Gnocchi und jungen Spinat serviert – passt hervorragend zusammen.
Nächstes Jahr werden wir wieder einen Gitzischlegel zubereiten, dann aber mit mediterranem Einschlag…

Und so geht’s: Gitzischlegel

Lachspralinen geräuchert

Wir lieben geräucherten Fisch und seit ich den genialen BBQ-Smoker habe, lässt sich damit auch Warmräuchern. Da lag es also nahe, selbst mal Fisch zu Räuchern.
Und der Grillhersteller lieferte gleich das passende Rezept mit – also nichts wie los! Den Fisch in Stücke schneiden, eine Nacht in einer Lösung aus Gin, Zucker und Salz beizen und dann drei Stunden Räuchern.
Das Resultat überzeugte dann sehr. Da kam ein wunderbarer, leicht geräucherter und schön gewürzter Fisch aus dem Ofen, der sich auf jedem Apéro-Buffet ungeniert sehen lassen könnte!
Wer keinen Smoker besitzt, kann mit Hilfe von einem «Sparbrand» in einem normalen Grill räuchern, sich einen günstigen Kompakt-Räucherofen für ein paar Franken erstehen, oder sogar in einer Pfanne mit Dämpferaufsatz und einer passenden «Räucherröhre» gute Resultate erzielen.

Und so geht’s: Lachspralinen

Poulet-Tajine mit Aprikosen

«Tajin» bezeichnet zwei verschiedene Dinge: einerseits ist es das aus Ton gefertigte Kochgerät mit dem konischen Deckel aus dem Maghreb (Nordafrika) und andererseits bezeichnet man auch das mit diesem Kochtopf zubereitete Gericht als Tajine.
Tajine-Gerichte gibt es in unzähligen Varianten. Das Lamm-, Rind- oder Geflügelfleisch, oder auch Fisch, wird im Topf ohne anzubraten in einer kräftigen und würzigen Brühe geschmort.
Essen tut man das Tajine mit Fladenbrot, oder serviert es mit Couscous oder einem Hirsegericht. Vor allem Couscous eignet sich hervorragend, da es die meist pikant-süsse-würzige Sauce des Fleisches so wunderbar aufsaugt!
Wer keine Tajine besitzt, kann so ein Gericht problemlos in einer Pfanne zubereiten. Versucht es einfach einmal – es schmeckt wunderbar nach orientalischen Gewürzen!

Und so geht’s: Poulet-Tajine mit Honig und Aprikosen

Erbsensuppe pikant

An einem kühlen Herbst- oder Wintertag gibt es doch nichts Besseres als eine heisse Suppe. Dazu noch ein Würstchen und ein Bürli und die Mahlzeit ist perfekt.
Dieses pikante Erbsensüppchen, mit etwas Chili oder Peperoncini aufgepeppt und mit Rahm verfeinert, erwärmt nicht nur den Magen sondern auch die Seele! Und obendrauf macht es auch satt! Versucht es mal, ihr werdet begeistert sein.

Und so geht’s: Erbsensuppe pikant

Piadina

Das raffiniert gefüllte Fladenbrot aus der Emilia Romagna (Gegend um Parma und Bologna) erfreut sich bei uns zunehmender Beliebtheit und ist vor allem an Jahrmärkten häufig anzutreffen.
Das Fladenbrot ist schnell gemacht und beim Belegen eines Piadinas kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen. Es gibt nicht einfach DAS Piadina, sondern man packt einfach das rein, was einen gerade gelüstet.
Unser Rezept zeigt etwa auf, was heute so üblich ist beim Belegen eines Piadina. Versucht es einfach, passt perfekt zu einem Glas Wein mit Freunden oder als Apéro-/Vorspeisengebäck für eine grössere Tafel!
Geht übrigens auch als Vollmahlzeit vor dem TV…

piadina-01

Und so geht’s: Piadina