Kürbis mit Fleischkäse gefüllt

Vor etwa drei Jahren hatte ich an dieser Stelle den mit Hackfleisch gefüllten Kürbis vorgestellt.

Heute geht es um den mit Fleischkäse gefüllten Kürbis. Auch der schmeckt unheimlich gut und hat vor allem ein saftiges und schmackhaftes Innenleben.
Da vereinen sich Käse, Nüsse und Peperoncini/Peperoni mit dem Fleischkäse zu einem harmonisch abgerundeten Ganzen.

Das schöne an dem Gericht ist, man isst das Fleisch gleich samt dem „Gartopf“…

Mit Fleischkäse gefüllter Hokkaidokürbis

Und so geht’s: Kürbis mit Fleischkäse gefüllt

Focaccia

Keine Party ohne Focaccia!

Ein Focaccia als Begleitung zur einer kalten Platte ist immer etwas Feines und auch sehr beliebt.
Zum Belegen dieses Fladenbrots gibt es unzählige Möglichkeiten.
Wir haben uns für eine eher klassische Variante entschieden: Oliven und Tomaten.
Was jedoch nie fehlen darf sind Rosmarin und etwas Salz und kräftig Olivenöl. Das gibt dem Brot den typischen Geschmack.
Und wenn wir schon beim Geschmack sind, hier noch ein Tipp: Ein Schüsselchen mit gutem Olivenöl zum Brot reichen um es darin zu tunken 😉

En Guete

Und so geht’s: Focaccia

Himbeer-Poke-Cake

Was soll den das wieder heissen! Poke-Cake! Hab ich mich auch gefragt.

Das Wort «poke» stammt aus dem Englischen und bedeutet «stochern». Das heisst mit anderen Worten, dass in unserem Fall der Kuchen mit einem Stab durchlöchert und diese Löcher mit einer feinen Füllung wieder aufgefüllt wurden. So bringt man viel Aroma und Feuchtigkeit in den Kuchen.

Unser Kuchen hier besteht aus einem feinen Biskuit, in dem herumgestochert wurde. Die Füllmasse ist ein Püree aus Nektarinen und Himbeeren. Diese Mischung gibt dem Kuchen einen feinen, säuerlichen, aber auch frischen Geschmack. Und der Kuchen ist und bleibt schön saftig!

Schmeckt traumhaft gut, werde mich vermehrt dieser Methode bedienen…

Und so geht’s: Himbeer-Poke-Cake

Tarte au vin cuit

Während meiner Zeit, in der ich mich mit Ahnenforschung im Kanton Freiburg befasste, bin ich unweigerlich auch auf die freiburgische Küche gestossen. Und da findet man schon ein paar Spezialitäten, die östlich vom Röstigraben mehr oder weniger unbekannt sind.

Eine solche Spezialität hatte ich hier schon mal vorgestellt: Das Safranbrot mit Chilbisenf.

Heute möchte ich die «Tarte au vin cuit» vorstellen.

«Vin cuit» bedeutet eigentlich «gekochter Wein», aber die klebrige Masse wird nicht aus Wein, sondern aus dem Saft der Büschelibirne (Poire à Botzi) durch langes  Einkochen gewonnen. Diese Masse wurde ursprünglich zum Süssen von Speisen verwendet. Heute wird sie noch für einige Spezialitäten gebraucht, vor allem für den «Moutard de Bénichon», den Chilbisenf und eben diese Tarte.

Ebenso wie der Chilbisenf gehört auch die Tarte au vin cuit zu einer freiburgischen Chilbi.
Die Küchlein aus Vin cuit, mit der fast spiegelartigen, glänzenden Oberfläche, haben einen karamelligen Geschmack mit einer Birnennote – schmeckt unerwartet lecker…

Und so geht’s: Tarte au vin cuit

BBQ Drumsticks

Diese glänzenden Hühnerbeinchen schmecken unglaublich gut.

Der Grund dafür liegt in der BBQ-Sauce die ganz zum Schluss des Garvorgangs aufgetragen wird und die Drumsticks glänzen lässt – sowohl optisch wie auch geschmacklich!

Die Zubereitung ist einfach und auch hier kann man mit den Zutaten der Sauce nach eigenem Geschmack variieren.

Die Schenkel lassen sich ebenfalls gut im Backofen zubereiten, denn sie müssen nicht unbedingt geräuchert werden.

Dies ist ein kleines Gericht, wo man sich im wahrsten Sinne des Wortes «die Finger abschleckt»!

Und so geht’s: BBQ Drumsticks

Zitronen Tartelettes

«Sauer macht lustig» heisst es. Und ab und zu mal etwas Sauers zu sich nehmen, mal abgesehen von Essiggurken, ist doch immer eine schöne Abwechslung.

So haben wir uns ein paar Törtchen mit einer einfachen, aber leckeren Zitronen-Crème zurechtgemacht.
Die Tartelettes sind aus zartem Mürbeteig hergestellt und die Füllung besteht „nur“ aus gebundenem Zitronensaft, Zucker und Schlagrahm. Fertig sind die megafeinen Tartelettes.

Eine ideale Ergänzung zu «Kaffee und Kuchen»!

Und so geht’s: Zitronen Tartelettes

Peperoncini in Öl oder Essig eingelegt.

Vor ein paar Wochen bekam ich von einem lieben Besuch Chili-Samen und pflanzte diese in einem grossen Outdoor-Pflanzkübel der zufälligerweise leer war. Und da es noch weiteren Platz hatte, besorgte ich mir gleich noch zwei Peperoncini-Setzlinge.

Und genau diese haben nun eine ansehnliche Ernte abgeworfen und mich vor das Problem gestellt, was man mit so vielen Peperoncini anstellen kann.

«Trocknen und mahlen» sowie «Einlegen» standen zur Wahl.

Ich habe mich dann für die zwei Varianten «Einlegen» entschieden: einmal in Olivenöl und einmal in Essig.

Wie das ganze funktioniert hat, kann ich euch aber erst in etwa acht Wochen erzählen, denn solange müssen die Peperoncini kühl und dunkel lagern und den vollen Geschmack entwickeln.

Etwas problematisch sind die in Öl eingelegten Peperoncini, denn wenn nicht absolut sauber gearbeitet wurde, besteht die Gefahr der Bildung des giftigen Botulinumtoxin.
Dies kann aber durch eine genügend lange Sterilisation verhindert werden.

Und so geht’s: Peperoncini konservieren

Schmandmousse

Schmand kennt man bei uns in der Schweiz eigentlich nicht. Aber wer in deutschen Rezepten rumstöbert, der stösst unweigerlich auf Schmand.
Schmand ist mit unserer Crème fraîche vergleichbar, die aber einen leicht höheren Fettanteil als Schmand aufweist.

So, aus diesem Milchprodukt lässt sich ganz einfach eine luftige Mousse mit einer erfrischenden Note herstellen. Ganz leicht gezuckert kommt die feine Säure des Schmands wunderbar zur Geltung.

Servieren kann man die Mousse auf vielfältig Art und Weise: Als Nocken auf einem Fruchtspiegel, zwischen zwei Meringue-Schalen mit etwas Sirup obendrauf, als Belag einer Pavlova, usw., usf…

Wir haben uns für die Pavlova entschieden und das Ganze mit etwas Himbeerpulver dekoriert.

Mini-Pavlova mit Schmandmousse

Und so geht’s: Schmandmousse

Tatar vom Trockenfleisch

Ich liebe alle Sorten von Trockenfleisch – Bündnerfleisch, Rohschinken, Mostbröckli, Rohessspeck und was es sonst noch alles gibt.

Und warum sollte man nicht versuchen aus diesem guten Fleisch ein Tatar zuzubereiten?
Nicht mit der klassischen Sauce wie man es vom Beefsteak-Tatar kennt, sondern mit Frischkäse.

Gesagt, getan: Aus ein paar wenigen Zutaten entsteht im Nu eine megafeine Masse, die man vielseitig zum Apéro servieren kann.

Probiert’s, ist unglaublich lecker…

Und so geht’s: Trockenfleisch-Tatar

Aprikosenkuchen meringuiert

Liebt ihr auch die meringuirten Früchtekuchen, die mit der feinen Baiser-Schicht obendrauf? Leicht knackig und süss!

Wir haben einen feinen Aprikosenkuchen mit der Meringue-Masse belegt und im Ofen überbacken.
Das Resultat ist eine wahre Wucht. Mit etwas geschlagenem Vanille-Rahm dazu schmeckts noch eine Stufe besser…

Und so geht’s: Aprikosenkuchen meringuiert