Entenbrust, heiss geräuchert

Das war mein erster Versuch mit gepökeltem und geräuchertem Fleisch. Aber es war ganz bestimmt nicht mein Letzter.
Der Geschmack der noch warmen, geräucherten Entenbrust war einfach überwältigend. Ich bin ja nicht so der Enten-Fan, aber das hier ist Welten entfernt von einer normal gebratenen Entenbrust! Zart – saftig – leichter Rauchgeschmack – was für ein Erlebnis.
Wer seinen Kugelgrill beherrscht, kann so etwas sehr gut auf so einem Grill auch nachvollziehen. Dazu braucht es einfach ein gutes Holz (z.B. Kirschbaum oder Ahorn) um einen angenehmen Geschmack zu erzeugen.

Und so geht’s: Entenbrust heiss geräuchert

Kardamom-Zimt-Knoten aus Schweden

Diese Zimtknöpfe erinnern im Geschmack an Zimtschnecken, nur ist etwas Kardamom im Teig und in der Füllung eingearbeitet, was dem Hefegebäck den typisch nordischen Geschmack verleiht. Wer schon mal in Schweden war kennt diesen Duft der aus den Bäckereien strömt und welcher einem die Magensäfte in Wallung bringt…
Leila Lindholm, die Autorin des schwedischen Backbuches, nennt diese Knöpfe liebevoll «Hefeteilchen»!
Und in der Tat, das sind «geile Teilchen», unheimlich zart, schmecken mega fein, vor allem wenn sie frisch aus dem Ofen kommen!!!
Übrigens, die lassen sich sehr gut einfrieren (sofern noch einige übrig bleiben) und bei Raumtemperatur auch wieder auftauen und dann noch 10 Minuten bei 200°C in den Ofen…! Himmlisch!

Und so geht’s: Kardamom-Zimt-Knoten

Eierlikör-Cheesecake

Was für ein genialer Cheesecake ist den das? Der mit weisser Schokolade und Eierlikör angereicherte Quarkkuchen schmeckt einfach nur himmlisch.
Nur schon der Boden aus zerbröselten Biskuits, mit Schokolade gebunden, ist ein Traum für sich.
Und dann, die Cheesecake-Masse schmeckt so himmlisch nach Eierlikör und weisser Schokolade, obwohl sie mit Frischkäse zubereitet ist!
Ja, das Rezept habe ich bei Mara gefunden, nur meine Kuchendekoration ist etwas rustikaler ausgefallen… 🙂

Und so geht’s: Eierlikör-Cheesecake

Butterfly Chicken vom Grill

Traumhaft saftig und würzig war dieses flache Huhn! Eingerieben hatte ich es mit einer karibischen Gewürzmischung und so bekam das Chicken einen ganz speziellen Geschmack – nach der Karibik halt 😉
Zubereiten kann man das Poulet entweder im Backofen oder auf dem Gartengrill, wichtig ist nur, dass die Kerntemperatur des Fleisches überwacht wird – es soll ja durch und doch saftig sein.

Und so geht’s:

– Chicken beidseits vom Rückgrat aufschneiden und flach drücken (Butterfly)
– Chicken mit Gewürzmischung (Rub) einreiben und über Nacht einwirken lassen
– Auf dem Grill bei 200°C  indirekter Hitze garen bis Kerntemperatur von 74°C erreicht ist (30-45 Min.)
– Fertig 🙂

Jambalaya

Jambalaya ist ein typisches Gericht aus der Cajun- und der kreolischen Küche Louisiana’s. Es waren die vertriebenen Nachfahren der französischstämmigen Siedler aus Kanada, die das Gericht ins Cajun-Country nach Louisiana brachten.
Jambalaya erinnert ein wenig an die spanische Paella, die jedoch ganz anders gewürzt wird.
Unser Jambalaya ist klassisch zubereitet mit Wurst, Hühnerfleisch und Crevetten in einem Reiseintopf mit Peperoni, Peperoncini, Tomaten und Staudensellerie. Die Cajun-Gewürzmischung, welche leicht selbst herzustellen ist, gibt dem Gericht den besonderen Geschmack.

Und so geht’s: Jambalaya

Gitzischlegel

Osterzeit ist Gitzizeit – so auch bei uns!
Wir haben uns an diese Spezialität herangemacht, da wir herausfinden wollten, wie so ein Stück vom Zicklein schmeckt. Das Fleisch gibt es ja nur ein bis zwei Wochen vor Ostern zu kaufen und so haben wir zugeschlagen als wir es neulich beim Metzger gesehen hatten.
Zubereitet wird es klassisch als Schmorgericht wobei man es mehr mediterran oder mehr konventionell braten kann.
Wir haben uns für Letzteres entschieden und genossen ein wunderbares Stück Fleisch, fest und doch zart und neutral im Geschmack.
Dazu haben wir einige Gnocchi und jungen Spinat serviert – passt hervorragend zusammen.
Nächstes Jahr werden wir wieder einen Gitzischlegel zubereiten, dann aber mit mediterranem Einschlag…

Und so geht’s: Gitzischlegel

Lachspralinen geräuchert

Wir lieben geräucherten Fisch und seit ich den genialen BBQ-Smoker habe, lässt sich damit auch Warmräuchern. Da lag es also nahe, selbst mal Fisch zu Räuchern.
Und der Grillhersteller lieferte gleich das passende Rezept mit – also nichts wie los! Den Fisch in Stücke schneiden, eine Nacht in einer Lösung aus Gin, Zucker und Salz beizen und dann drei Stunden Räuchern.
Das Resultat überzeugte dann sehr. Da kam ein wunderbarer, leicht geräucherter und schön gewürzter Fisch aus dem Ofen, der sich auf jedem Apéro-Buffet ungeniert sehen lassen könnte!
Wer keinen Smoker besitzt, kann mit Hilfe von einem «Sparbrand» in einem normalen Grill räuchern, sich einen günstigen Kompakt-Räucherofen für ein paar Franken erstehen, oder sogar in einer Pfanne mit Dämpferaufsatz und einer passenden «Räucherröhre» gute Resultate erzielen.

Und so geht’s: Lachspralinen

Morchelgratin mit Spargeln

Wir haben kürzlich ein „längst vergessenes“ Rezept ausgegraben, den Morchelgratin mit Spargeln.
Warum nur haben wir das Gericht nicht öfters gemacht? Dabei schmeckt es so wunderbar nach Morcheln, Spargeln und der megafeinen Curry-Käse-Bechamelsauce! Man mag es fast nicht glauben, aber diese Geschmäcker passen wunderbar zusammen!
Da braucht es keine Beilagen und kein Fleisch mehr dazu, das ist eine volle, ausgezeichnete Mahlzeit.

Und so geht’s: Morchelgratin mit Spargeln

Spareribs vom BBQ-Smoker

Vor einigen Monaten hatte ich diesen, aus den USA stammende, Traeger-BBQ-Smoker (so heisst er) zufälligerweise auf dem Internet gesehen.
Das Prinzip der Feuerung und der Temperaturregelung hat mich so überzeugt, dass ich dann irgendwann im Februar zugeschlagen habe.
Der Smoker wird mit Pellets beschickt (unterschiedliche Holzarten) und eine Temperaturregelung sorgt für das gewünschte Klima im Garraum. Das reicht von Räuchern über BBQen bis hin zum Grillieren – alles indirekt. Und das alles fast ohne Rückstände im Brenner, denn die Pellets verbrennen zu 99.9%!

Pellet BBQ-Smoker

Als erstes standen nun Spareribs, also der BBQ-Klassiker schlechthin, auf dem Programm.
Als Garmethode habe ich die beliebte und weit verbreitete 3-2-1 Methode gewählt: 3 Stunden räuchern, 2 Stunden eingewickelt garen, 1 Stunde offen mit BBQ-Sauce fertiggaren.
Und was rauskam war einfach nur genial. Ein super zartes, leicht nach Ahornrauch schmeckendes Stück Fleisch am Knochen.
Der Rub und die BBQ-Sauce haben dann das Ihre zum guten Gelingen dieser Spareribs beigetragen!

Bereit für den Smoker
Sechs Stunden später – Fertig!

Und so geht’s:
Spareribs vom Smoker
BBQ Sauce Master Sir Buana
Magic Dust Rub

Colomba di Pasqua

Die «Colomba di Pasqua» oder «Colomba pasquale»  oder einfach nur «Colomba» ist die Bezeichnung der in Italien sehr beliebten Ostertaube, hergestellt aus einem süssen Hefeteig mit Orangeat, der einem Panettone sehr ähnlich ist.
Wie aus dem Namen schon hervorgeht ist die Colomba ein typisches Ostergebäck, welches in Italien auch gerne mal als Geschenk mitgebracht wird. Die Colomba kann sowohl als Nachspeise mit einem Süsswein genossen werden, oder aber auch zum Frühstück mit etwas gesalzener Butter (mein Favorit) und etwas Salami und Parmaschinken.
Schmeckt einfach nur lecker mit dem feinen Orangen-Geschmack…

Uns so geht’s: Colomba di Pasqua