Schlagwort: Honig

Butter Chicken mit Naan

Butter Chicken ist ein typisch Indisches Gericht. Es gehört nicht zu den klassischen Curry-Gerichten, sondern lebt von einer leicht gewürzten Tomaten-Butter-Rahm-Sauce.
Es ist eines von den Gerichten, von denen es so viele verschiedene Rezepte wie Einwohner in Indien gibt!
Wir waren jedenfalls begeistert von diesem Butter-Chicken, das wir mit Naan, dem indischen Fladenbrot, genossen hatten.

Und so geht’s:
Butter Chicken
Naan

Spareribs vom BBQ-Smoker

Vor einigen Monaten hatte ich diesen, aus den USA stammende, Traeger-BBQ-Smoker (so heisst er) zufälligerweise auf dem Internet gesehen.
Das Prinzip der Feuerung und der Temperaturregelung hat mich so überzeugt, dass ich dann irgendwann im Februar zugeschlagen habe.
Der Smoker wird mit Pellets beschickt (unterschiedliche Holzarten) und eine Temperaturregelung sorgt für das gewünschte Klima im Garraum. Das reicht von Räuchern über BBQen bis hin zum Grillieren – alles indirekt. Und das alles fast ohne Rückstände im Brenner, denn die Pellets verbrennen zu 99.9%!

Pellet BBQ-Smoker

Als erstes standen nun Spareribs, also der BBQ-Klassiker schlechthin, auf dem Programm.
Als Garmethode habe ich die beliebte und weit verbreitete 3-2-1 Methode gewählt: 3 Stunden räuchern, 2 Stunden eingewickelt garen, 1 Stunde offen mit BBQ-Sauce fertiggaren.
Und was rauskam war einfach nur genial. Ein super zartes, leicht nach Ahornrauch schmeckendes Stück Fleisch am Knochen.
Der Rub und die BBQ-Sauce haben dann das Ihre zum guten Gelingen dieser Spareribs beigetragen!

Bereit für den Smoker
Sechs Stunden später – Fertig!

Und so geht’s:
Spareribs vom Smoker
BBQ Sauce Master Sir Buana
Magic Dust Rub

Poulet-Tajine mit Aprikosen

«Tajin» bezeichnet zwei verschiedene Dinge: einerseits ist es das aus Ton gefertigte Kochgerät mit dem konischen Deckel aus dem Maghreb (Nordafrika) und andererseits bezeichnet man auch das mit diesem Kochtopf zubereitete Gericht als Tajine.
Tajine-Gerichte gibt es in unzähligen Varianten. Das Lamm-, Rind- oder Geflügelfleisch, oder auch Fisch, wird im Topf ohne anzubraten in einer kräftigen und würzigen Brühe geschmort.
Essen tut man das Tajine mit Fladenbrot, oder serviert es mit Couscous oder einem Hirsegericht. Vor allem Couscous eignet sich hervorragend, da es die meist pikant-süsse-würzige Sauce des Fleisches so wunderbar aufsaugt!
Wer keine Tajine besitzt, kann so ein Gericht problemlos in einer Pfanne zubereiten. Versucht es einfach einmal – es schmeckt wunderbar nach orientalischen Gewürzen!

Und so geht’s: Poulet-Tajine mit Honig und Aprikosen

Thailändisches Rindscurry

Dieses wunderbare Gericht weckt in deinem Gaumen sämtliche Geschmacksknospen. Hier vereinen sich Gewürze verschiedenster Art zu einem abgerundeten Ganzen und du weisst nicht woher all diese Geschmacksnoten herrühren! Ein ganz spezieller Lieferant interessanter Düfte und Geschmäcker ist der Thai-Basilikum. Der duftet wie Anis oder Sternanis – einfach nur genial! Ich wundere mich nur, dass die Thais aus diesen Kräutern nicht schon lange einen klaren Brand destilliert haben – der würde traumhaft schmecken.
Aber wir sind hier ja bei einem leckeren Curry, welches mit Royal Thai-Reis und etwas gesalzenen Erdnüssen hervorragend schmeckt!

Und so geht’s: Thailändisches Rindscurry

Marroni-Honig-Gewürzbrot

Dieses Marroni-Honig-Gewürzbrot sieht aus wie das Holländische Honigbrot. Es schmeckt auch ähnlich, hat aber auch eine Ähnlichkeit mit dem Luzerner Lebkuchen. Honig-Gewürzbrot und Lebkuchen bezeichnen ja eigentlich ein und dasselbe Gebäck, welches vor allem in der Vorweihnachtszeit gerne hergestellt wird.
Wenn der Teig mal im Ofen ist, zieht ein süsslich-würziger Duft durch die Wohnung, dem du kaum widerstehen kannst.  Ist das Gewürzbrot dann endlich auf dem Tisch, erfährst du eine Gaumenfreude aller feinster Art. Der Marroni-Lebkuchen ist dezent in der Süsse und die Gewürze vereinen sich mit dem Honig und den Marroni zu einer einmaligen Symbiose! Dann gibst du noch ein wenig gesalzene Butter auf den Lebkuchen und deine Geschmacksknospen werden Luftsprünge machen 😉
Dieses Marroni-Honig-Gewürzbrot passt ausgezeichnet zu einer Käseplatte, so zum Abschluss eines feinen Essens mit einem Sauterne dazu…

Die Käse v.l.: Blue 61 mit Preiselbeeren, Brie de Meaux, Freiburger Vacherin

Und so geht’s: Marroni-Honig-Gewürzbrot

Urner Hausleckerli

Sieht ein Bisschen aus wie eine Solaranlage (oben), sind aber echte Urner Hausleckerli! Ich stöbere gerne mal in Backbüchern und bin da bei diesen Läckerli hängen geblieben. Ich liebe Läckerli und von denen gibt es ja einige in der Schweiz: Basler-, Berner-, Urner- und Züri-Läckerli. Und wahrscheinlich gibt es noch einige mehr. Hergestellt werden sie meistens mit Nüssen, kandierte Früchten, Gewürzen, Honig und Zucker in unterschiedlichen Zusammensetzungen. Ebenso typisch ist, dass sie fast alle mit einer Glasur überzogen werden.
Die Urner Läckerli erinnern leicht an einen Florentiner und sind fest in ihrer Konsistenz. Der Geschmack ist aber einmalig, vor allem mit der Kirschglasur!

Urner Hausleckerli

Und so geht’s: Urner Hausleckerli

Baklava

Soeben sind wir aus Istanbul zurück, der sehr faszinierenden Stadt am Bosporus mit den vielen Basaren und Moscheen.
Nebst all den vielen Sehenswürdigkeiten gab es da noch etwas anderes das uns aber brennend interessierte: Wie schmeckt die Baklava da, wo sie herkommt?
Vor Jahren sagte uns ein Syrischer Gast, der während seiner ganzen Studienzeit täglich Baklava in einer Konditorei in Damaskus kaufte, dass er noch nie im Leben eine so gute Baklava gegessen hätte wie die unsrige!
War das nun ein lieb gemeintes Kompliment oder war da was dran an der Aussage?
Wir haben’s probiert und ich muss gestehen, die Aussage des Syrischen Gastes trifft zu 🙂 Unsere Baklava ist intensiver im Geschmack – Punkt!
Baklava ist ein sehr süsses und saftiges, mit Nüssen gefülltes Blätterteiggebäck, welches mindestens einen Tag in einem Sirup aus Zucker, Honig, Orangensaft und Orangenblütenwasser getränkt wird.
Serviert wird Baklava mit einem starken türkischen Mokka, welcher einen Ausgleich zur extremen Süsse des Gebäcks schafft.

Baklava 01
Baklava im Sirup

Und so geht’s: Baklava

Devil’s Drumsticks

«Teufels Trommelschlägel» würde das wohl auf gut Deutsch heissen. Aber nicht etwa weil Luzifer damit auf die Pauke haut um die armen Seelen anzutreiben, sondern weil die Poulet-Beinchen halt «hot» gewürzt sind 🙂
So teuflisch scharf sind sie aber dennoch nicht, kommt halt drauf an, wie viel von dem Scharfmacher man unter die Marinade mischt.
Die kleinen, süss-scharfen, leicht kross gebacken, Hühnerbeinchen schmecken aber himmlisch, sei es zu Stehpartys, Apéro oder als Hauptgericht mit Country Fries.

Und so geht’s: Devils Drumsticks

Florentiner

Ich liebe Florentiner, vor allem die mit Milchschokolade. Wenn ich in der Stadt an dem Geschäft mit der frischen Schokolade vorbeikomme – die Schokoladenplatten liegen ja sooo schön im Schaufenster – muss ich reingehen und mir ein Viertel hellen Florentiner kaufen…
Nun dachte ich mir, da ich mich ja schon mit Schokolade beschäftige, könnte ich ja auch mal versuchen Florentiner selber herzustellen!
Nur wie macht man die? Da gibt’s Rezepte die Mehl verwenden um die Masse zu Binden – passte mir aber nicht! Andere verwenden viel Butter für den Geschmack, etc. …
Schlussendlich fand ich ein Rezept bei einem begeisterten Amateur und besondere Herstellungstechniken bei einem Blogger! Beides Zusammen schien zu stimmen und ich habe mich an die Arbeit gemacht. Was dabei rauskam seht ihr hier. Echt home made sag ich euch! Hat mega Spass gemacht, dass es auf Anhieb gelungen ist und obendrein noch sooooo gut schmeckt! Wie die aus obigem Laden 😉

Und so geht’s: Florentiner

Nougat Montélimar-Style

Nougat selbst herstellen? Warum nicht? Aber man muss schon etwas „verrückt“ sein um so was zu machen! Aber da liegt ja gerade die Herausforderung, Bekanntes, aber trotzdem Fremdes mal selbst auszuprobieren! So hab ich’s dann auch gemacht – Internet sei Dank! Die Auswahl an Rezepten ist aber nicht sehr gross, dafür sehr unterschiedlich. Ich habe mich dann für ein Verfahren entschieden und losgelegt. Viele Zutaten braucht es nicht, nur wie man damit umgeht wundert einen schon! Einhundertvierzig Grad heissen Zucker in Eischnee einrühren – geht das überhaupt? Ja – es funktioniert wie die Bilder zeigen! Und schmecken tut das süsse Zeugs auch noch absolut genial!

Nougat Montelimar

Und so geht’s: Nougat Montelimar