Schlagwort: Butter

Marillenknödel

Dieser feine, fruchtige Dessert ist eine österreichische Spezialität und stammt aus der Wachau und dem Vinschgau, den Anbaugebieten der Aprikose (Marille). Da Österreich auch für seine Mehlspeisen bekannt ist, ergab sich halt diese Kombination aus Frucht und Teigmantel.  Und um das Ganze noch abzurunden sei erwähnt, dass der Stroh Rum, der in den Knödeln verwendet wird, ja auch einen Spezialität dieses Landes ist. Also mehr Österreich geht nicht!

Nun, unsere Aprikosen, die mit einem in Rum getränkten Würfelzucker gespickt sind, werden von einem Quarkteigmantel umhüllt, in Salzwasser gekocht und in süssen Semmelbröseln gewendet. Und schon sind die leckeren Kugeln zum Verzehr bereit. Am besten sind sie, wenn sie noch lauwarm sind.

Ganz gut dazu passen eine feine Vanillesauce, von Grund auf selbst gemacht versteht sich und ein Marillenschnaps zur Förderung der Verdauung 😉

Marillenknödel

Und so geht’s: Marillenknödel

Windbeutel – mal pikant, mal süss

Aus Windbeutel oder Ofenküchlein lassen sich vielseitige süsse und pikante Leckereien herstellen. Sie werden aus einem Brandteig hergestellt, also einem gekochten Teig. Beim Backen geht dieser alsdann wunderbar auf und es bildet sich eine grosse Blase im Inneren des Gebäcks.

Und um diesen Hohlraum geht es hier, denn den kann man auf verschiedenste Weise füllen. Bekannt bei uns sind die Eclairs, die länglichen, mit Vanillecrème gefüllten und mit Schokolade überzogenen Ofenküchlein.

In Norddeutschland werden die Windbeutel mit Pflaumenmus und viel, sehr viel Schlagrahm gefüllt und können dabei eine beachtliche Grösse erreichen, sodass daraus schon fast eine volle Mahlzeit wird!

Unsere beiden Vertreter hier sind einerseits mit Konfitüre und einem raffinierten Schlagrahm gefüllt, der sich auch für andere Desserts hervorragend eignet und andererseits mit einem feinen Tatar vom gebeizten Lachs.

Je nachdem wie grosse Windbeutel man aufs Blech spritzt, könne kleinere als Apéro-Häppchen und grössere als Vorspeise oder Dessert verwendet werden. Auch der Teig lässt sich von süss über neutral bis salzig herstellen, je nach Verwendung.

Also, der Fantasie sind da wirklich keine Grenzen gesetzt – ausprobieren lohnt sich jedenfalls!

Und so geht’s: Windbeutel

Brownies

Eines Morgens lag dieser Zettel an meinem Frühstücksplatz!!!
Das war eine klare Botschaft, die ich mir da selbst gemacht hatte, denn am Abend zuvor gab es in einer TV-Sendung Brownies zum Dessert und die musste ich auch unbedingt, gleich, sofort haben…

Ich hab mich dann für Mara’s Rezept «Die besten Brownies ever» entschieden und umgehend diese braunen saftigen Teilchen gebacken, obwohl die Jahreszeit nicht unbedingt passte – macht ja nichts! Die Gelüste waren einfach stärker als der Verstand und Mara’s Rezept wurde ja auch im Sommer gepostet…

Und nun bin ich so froh, dass die Gelüste obsiegten, denn diese kleinen Würfel sind so etwas von lecker, saftig, aromatisch. Die passen gleichermassen zu einem guten Espresso wie auch zu einem schottischen Singlemalt! Sláinte!

Und so geht’s: Brownies

Aprikosen-Gugelhopf

Aprikosenzeit – wie wärs mal mit einem saftigen Aprikosen-Gugelhopf?

Dieser hier ist ein absolutes Gedicht – innen Aprikosen aussen Aprikosen und fabelhaft im Geschmack!

Voraussetzung ist natürlich, dass man Aprikosen verwendet die schon von Haus aus einen kräftig Gout mitbringen.

Der Teig eignet sich aber auch bestens um Cupcakes herzustellen.

Aprikosen Gugelhopf

Und so geht’s: Aprikosen-Gugelhopf

Mini Orangen-Cupcakes

Das Rezept für diese Leckereien hab ich mir aus vier verschiedenen Backanleitungen zusammengezimmert.
Ich wollte Mini Cupcakes machen, die ein schönes Orangenaroma haben und nicht trocken sind.

Und ich sag euch, das Resultat ist eine Wucht!
«Eigenlob stinkt» sagt der Volksmund, aber wie sonst kann ich beschreiben wie diese kleinen Köstlichkeiten schmecken?

Wenn sie aus dem Ofen kommen verbreiten sie einen betörenden Duft, dass du gleich reinbeissen möchtest.
Und später, wenn du die ersten weggeputzt hast, aber nicht genug davon kriegst und die «Guetzlibüchs» wieder öffnest, strömt dir eine Duftwolke entgegen, die dich gleich nochmals schwach werden lässt…
Ganz im Innersten dieser Küchlein hat sich zu guter Letzt noch ein kleines Caramell-Würfelchen versteckt, was den Geschmack noch interessanter macht!

Mini Orangen Cupcake

Diese Friandises passen hervorragend zu einem Kaffee, oder zum Espresso nach einem guten Essen.

Und so geht’s: Mini Orangen-Cupcakes

Übrigens, die im Rezept angegeben Teigmenge reicht auch für 12 konventionelle Cupcakes.

Cervelat-Tarte-Tatin

Nach längerer Pause sind wir wieder zurück von der Nordsee. Und so als richtige Heimweh-Schweizer musste gleich ein Cervelat-Gericht auf den Tisch.

Ihr kennt ja sicher die klassische Tarte-Tatin mit Äpfeln und so. Doch irgendein findiger Koch kam mal auf die Idee, das Rezept etwas abzuwandeln und mit Cervelat zu arbeiten.

Wir beide waren etwas skeptisch, aber trauten uns an die Schweizer Nationalwurst in der Karamell-Sauce!
Das Resultat war dann so überwältigend gut, dass ich jedem von euch innigst empfehlen kann, das Rezept auszuprobieren. Wer es nicht macht, der verpasst etwas ganz Geniales – Ehrenwort!
Der sonst typische Cervelatgeschmack rückt durch den ganz fein gesalzenen und mit Rosmarin gewürzten Karamell etwas in den Hintergrund. Und die süsslichen Zwiebelringe tragen ebenfalls zu einer Geschmackskombination erster Güte bei!

Lauwarm serviert mit einem guten Glas Weisswein dazu; damit werdet ihr jeden Gast überzeugen…

Cervelat-Tarte-Tatin

Und so geht’s: Cervelat-Tarte-Tatin

Gâteau de Payerne

Viele Orte in der Schweiz haben ihren „eigenen“ Kuchen oder ihr „eignes“ Gebäck. Doch von dem «Gâteau de Payerne» wusste ich bis vor Kurzem nichts.

Zufälligerweise habe ich mal am Fernsehen so einen Kuchen gesehen und mich daraufhin etwas umgeschaut. Im «Kulinarischen Erbe der Schweiz» fand ich nur, dass er erstmals 1974 erwähnt wurde. Im Internet bin ich dann auf einige Rezepte gestossen, die alle fast gleichlautend waren. Und so machte ich mich an die Arbeit, unwissend was mich erwarten würde…

Nun, dieser Kuchen ist definitiv für Freunde der Haselnuss. Alles ist hier aus Haselnuss gemacht – der Teig und die Füllung, selbst die Dekoration mit Haselnüssen sieht gut aus!

Und interessant am Kuchen ist, dass der Teig aussen knusprig ist und die Füllung schön saftig bleibt.

Soll ich euch noch sagen, dass der traumhaft gut schmeckt? Versteht sich doch von selbst 😉

Man trinkt übrigens gerne ein Glas trockenen Weisswein dazu…

Und so geht’s: Gâteau de Payerne

Caramel Panna Cotta

Was passiert, wenn man ein Caramel-Chöpfli mit einer Panna Cotta alleine über Nacht im Kühlschrank lässt?
Der Caramel kuschelt mit der Panna Cotta und es entsteht eine «Caramel Panna Cotta» 😉

Ja, so ähnlich ist es bei uns geschehen, allerdings schon in der Küche bei der Zubereitung!
In einer Pfanne wird zuerst der Caramel zubereitet und anschliessend darin der Rahm zur Panna Cotta gekocht, ganz einfach!

Das Resultat dieser Mariage ist schon überzeugend, vereinen sich so der Geschmack vom Caramell-Chöpfli mit dem einer Panna Cotta zu einem neuen, genialen Dessert.

Servieren kann man diese süsse Sünde auf einem leicht säuerlichen Frucht- oder Beerenspiegel, oder mit einem Kompott.

Und so geht’s: Caramel Panna Cotta

Marrons glacés Torte

Schon als kleiner Knirps lernte ich diese unglaublich feine Delikatesse kennen. Wenn wir jeweils im Tessin auf dem Zeltplatz waren, gab es einmal in den Ferien so ein Marron glacé von Vanini. Das war für mich ein Fest wie Geburtstag, Weihnachten und Ostern zusammen!

Und ich liebe diese süssen, kandierten Marroni noch immer und so lag es nahe, dass ich mir ein Rezept für eine solche Torte zusammenzimmerte 😉
Vor allem hatte ich auch noch einige Marrons glacés Bruchstücke vom Panettonebacken übrig die ich hier verwenden konnte.

Die kleine Torte, die bei diesem Experiment entstand, ist eine absolute Wucht! Feucht ist sie, zart ist sie und schmeckt wunderbar nach Marroni und ist natürlich mit Marrons glacés Stückchen gespickt. Ein Gaumentraum erster Güte…

 

Und so geht’s: Marrons glacés Torte

Die Marrons glacés Bruchstücke gibt es z.B. bei Giglia in Lugano zu kaufen.

Birnen-Schoggi Cake

Schokolade und Birnen, das passt immer zusammen!
Zufällig sah ich bei Mara ein Rezept für einen solchen Gugelhopf. Da konnte ich nicht widerstehen und musste meine Backutensilien wieder mal hervorholen.
Anstelle von einer Gugelhopfform habe ich es aber vorgezogen einen Cakeform zu verwenden.
Der Cake erinnert irgendwie an einen Tirolercake aber mit Birnenstückchen im Teig (und etwas Williams)!
Die Birnenteilchen und der Schoggi-Überzug bewirken, dass der Kuchen lange feucht bleibt und nicht so schnell austrocknet.
Schmecken tut er ausgezeichnet und ist eine gelungene Abwechslung zu den herkömmlichen Cakes!

Und so geht’s: Birnen-Schoggi Cake