Schlagwort: Zimt

Mandelgipfel

Mandelgipfel gibt es ja in jeder Bäckerei und fast in jeder Wirtschaft. Warum sollte man sie nun trotzdem selbst herstellen?
Nun, der Hauptgrund war, dass ich die Mandelmasse selber machen wollte. Ich wollte nicht die industrielle Masse mit Sojabohnen, Maismehl und Bittermandelaroma verarbeiten, sondern eine Masse von der ich weiss was drin ist.
Zugegeben, die Herstellung der Mandelmasse gestaltete sich dann doch etwas schwieriger als gedacht, denn es braucht eine kräftige Küchenmaschine um alles zu einer Paste zu verarbeiten. Vielleicht wäre es sogar besser, die einzelnen Zutaten vor dem Zusammenfügen separat zu zerkleinern und erst dann miteinander zu vermischen…
Wie auch immer, die glänzenden Mandelgipfel lassen sich sehen und schmecken super fein – der Aufwand hat sich sicher gelohnt!

Und so geht’s: Mandelgipfel

Glögi

«Glögi», so heisst der Glühwein in Finnland. In den skandinavischen Ländern dagegen wird er «Glögg» gennannt.
Wir lernten den Glögi in Helsinki kennen. Der Glühwein wird aus den klassischen Zutaten Wein, Zucker, Gewürzen und schwarzem Johannisbeersaft zubereitet und meist noch mit einem Schuss Wodka verfeinert. In den Glühwein hinein kommen dann noch ein paar Rosinen und Mandeln – sofern man mag. Oft genehmigt man sich zum Glögi ein paar Spekulatius – die passen wunderbar dazu.
Einen ganz speziellen Glögi lernten wir aber im «Café Ursula» kennen, so heisst das Cafe am Meer im «Kaivopuisto Park» in Helsinki. Da gab es dann erstmal die alkoholfreie Variante für 4 Euro. Für 6 Euro bekam man die Basisversion mit Alkohol und je nach Geschmack konnte man sich einen Glögi für 8 oder gar 10 Euro genehmigen. Der Preis hing von der Menge Wodka ab, welche zum Aufpeppen des Basis-Glögi verwendet wurde!
Ich hatte dann natürlich den 10 Euro Glögi bestellt – der war aber heftig, sag ich euch!!!

Und so geht’s:
Glögi
Spekulatius

Aprikosen-Tartelettes mit Streusel

Die leuchtenden, schmackhaften  Walliser-Aprikosen sind da und laden zum Geniessen ein.  Wenn du schon alle deine bekannten Rezepte mit Aprikosen abgearbeitet hast, dann schlage ich dir etwas ganz Feines vor.
Diese Tartelettes schmecken traumhaft und sind genau richtig in der Grösse. Sie werden in der Art eines Blechkuchens mit einem Biskuit-Teig in Tartelettes-Förmchen, mit einer dicken Schicht Streusel obendrauf, gebacken.
Zum Servieren darf es dann schon noch etwas Puderzucker obendrüber geben und nebenan macht sich auch ein Tupfer Schlagrahm nicht schlecht!
Dazu passt übrigens ein Walliser Apricotine hervorragend – süss oder klar, geht beides!

Aprikosen Tartelette 02

Gesehen habe ich die Idee vom Tartelette bei «herzelieb» aus dem hohen Norden Deutschlands!

Aprikosen Tartelette 01

Und so geht’s: Aprikosen Tartelettes mit Streusel

Appenzeller Zimtfladen

Wir sind vor Kurzem bei schönem Wetter durch das Appenzell gefahren und haben so dies und das angeschaut. Dabei sind wir in der Käserei in Stein (AR) auf diese Spezialität gestossen – den Appenzeller Zimtfladen. Der hatte so unheimlich gut geduftet, dass wir gleich ein Stück kauften und noch am selben Abend genüsslich verputzten.
Den musste ich unbedingt mal selber backen so gut war der und fand dann auch bald ein entsprechendes Rezept.
Was dabei herauskam ist einfach himmlisch. Der Fladen, mit etwas Konfitüre am Boden, verströmt einen so herrlichen Duft von Zimt, Schokolade und anderen Gewürzen, dass du dem nicht widerstehen kannst. Obwohl der Fladen überhaupt nicht trocken ist, passt etwas Schlagrahm sehr gut dazu. Und auch im Abgang gibt es kein Gewürz das überwiegt! Einfach eine runde, ausgewogene Sache…

Zimtfladen 03

Und so geht’s: Appenzeller Zimtfladen

Rhabarbermousse auf Erdbeerspiegel

Bald beginnt die Rhabarber-Saison und gleichzeitig sind dann auch die Erdbeeren auf dem Markt.
Aus den Rhabarbern lässt sich ein unglaublich feines Mousse zubereiten. Dieses braucht etwas Zeit, denn die Basis ist ein Rhabarberkompott, welches acht Stunden im Ofen seinen intensiven Geschmack erhält. Aber das Warten lohnt sich!
Verfeinert wird das Mousse mit Orangenabrieb und einer Prise Zimt – schmeckt traumhaft!
Und da die Erdbeeren auch zur gleichen Zeit reif sind, gibt’s zum Mousse einen leckeren Erdbeerspiegel mit einer feinen Pfefferminznote.

Und so geht’s: Rhabarbermousse

Urner Hausleckerli

Sieht ein Bisschen aus wie eine Solaranlage (oben), sind aber echte Urner Hausleckerli! Ich stöbere gerne mal in Backbüchern und bin da bei diesen Läckerli hängen geblieben. Ich liebe Läckerli und von denen gibt es ja einige in der Schweiz: Basler-, Berner-, Urner- und Züri-Läckerli. Und wahrscheinlich gibt es noch einige mehr. Hergestellt werden sie meistens mit Nüssen, kandierte Früchten, Gewürzen, Honig und Zucker in unterschiedlichen Zusammensetzungen. Ebenso typisch ist, dass sie fast alle mit einer Glasur überzogen werden.
Die Urner Läckerli erinnern leicht an einen Florentiner und sind fest in ihrer Konsistenz. Der Geschmack ist aber einmalig, vor allem mit der Kirschglasur!

Urner Hausleckerli

Und so geht’s: Urner Hausleckerli

Tartelettes au Vin

Ich habe da letzthin was gefunden, das ich euch nicht vorenthalten möchte – die Tartelettes au Vin. Habe das Rezept in einer Zeitschrift gesehen und so gedacht, das könnte was werden.
Und in der Tat, es entstanden absolut wunderbare Tartelettes mit einem ganz besonderen Geschmack den man aufgrund der Zutaten so nicht erwarten würde!  Die Füllung schmeckt wie ein mit Zimt gewürztes Mus aus Äpfeln und Quitten mit einer feinen Karamell-Note! Eine wirklich sehr spannende und köstliche Kombination! Und dazu passt natürlich ein feiner Dessertwein – what else!

Und so geht’s: Tartelettes au Vin

Cinnamon Rolls

Was für ein Duft zieht durch die Wohnung. Nein, es ist nicht Weihnachten, aber Cinnamon Rolls sind im Ofen. Die verbreiten einen solchen Duft, dass du kaum warten kannst bis die süssen Zimtschnecken aus dem Ofen kommen und du herzhaft reinbeissen darfst. Es ist eine Tortur, diesen Wartezustand ertragen zu müssen 😉
Irgendwann ist es dann soweit, sie sind fertig, mit Sirup und Glasur überzogen, noch lauwarm, jetzt darfst du reinhauen und geniessen…
Was für eine Erlösung – du schwebst auf Wolke sieben!!!

Cinnamon Rolls

Und so geht’s: Cinnamon Rolls

Dulce de Leche Cookies

Die cremige Dulce de Leche hat ihren Ursprung in Lateinamerika und heisst übersetzt etwa «Milchkonfitüre». Sie ist einfach herzustellen und schmeckt himmlisch nach reinem Karamell!
Diese süsse Verführung wird nun ganz einfach in einen Chocolate Cookie Teig eingebaut, kurz gebacken und fertig sind die super leckeren Teilchen. Und das Spezielle am Cookie-Teig ist, dass er mit Muscovadozucker hergestellt wird, also dem unraffinierten Rohrzucker mit dem kräftigen und ebenfalls leicht karamelligen Geschmack!
Ich liebe diesen Zucker, der ist einfach ein Gedicht zum Backen!

Und so geht’s: Dulce de Leche Cookies

Affenbrot (Monkey Bread)

Der Name Affenbrot kommt wahrscheinlich daher weil die Kugeln Ähnlichkeit haben mit den Früchten von einem Affenbrotbaum. In Wirklichkeit sind es kleine Hefeteigkugeln, gewälzt in flüssiger Butter. Drumherum ist eine Kruste aus Zucker und Zimt. Die Kugeln werden in eine Savarin oder Gugelhopf-Form eingeschichtet und gebacken. Fertig ist der Traumdessert oder das Naschgebäck für Fernsehabende 😉
Wenn du mal beginnst dieses Brot zu zerzupfen, wirst du Mühe haben, wieder davon loszukommen, so lecker knusprig, zuckrig, buttrig, zimtig schmecken die Teilchen! Liegt wohl auch ein Bisschen an dem Muscovadozucker (unrafinierter Rohrzucker) der hier verwendet wurde…

Affenbrot

Und so geht’s: Monkey Bread