Schlagwort: Muskatnuss

Chicken Tikka Masala

Neulich haben wir in einer trendigen Kochzeitschrift ein Gericht gesehen, welches ich nicht kannte, aber sehr „anmächelig“ aussah.

Ein indisches Gericht, aber kein Curry im herkömmlichen Sinn.

Nun, was ist schon Curry? Eine Gewürzmischung, von den Engländern erfunden und dem indischen Kochgeschmack nachempfunden. Denn in Indien werden die Gerichte immer von Grund auf gewürzt, da gibt es kein Currypulver…

Unser Gericht hier ist dem Sinn nach auch ein Curry, obwohl es anders schmeckt als eben das herkömmlich Bekannte.

Diese offenbar sehr beliebte Mahlzeit hat eher einen fruchtigen Geschmack und ist in der Schärfe anders gelagert als das übliche Ceylon Curry.

Ich kann euch nur empfehlen, es mal nachzukochen falls ihr es nicht schon kennt.

Ursi meinte anfänglich, was sie denn zu Essen bekommen würde wenn ihr das nicht schmecken täte! Aber nach dem ersten Bissen war die Frage wohl  doch eher hinfällig…

Und so geht’s: Chicken Tikka Masala

Mafaldine und Penne rigate

Heute gibt es zwei Pasta-Saucen-Rezepte. Zum Einen eine Gorgonzola-Sauce welche wir zu den Mafaldine servieren und zum Anderen eine Tomaten-Rahm-Sauce die zu den Penne rigate passt.
Beides sind klassisch Italienische Saucen und schmecken traumhaft gut. Auch der Aufwand für deren Herstellung haltet sich in Grenzen, so dass man sie immer gerne wieder mal machen wird.

Mafaldine

Und so geht’s: Pasta-Saucen

Gnocchi tricolore

Warum nicht mal schön farbige Gnocchi servieren? So in den Italienischen Nationalfarben sehen diese kleinen Kartoffelklösschen doch ganz appetitlich aus. Und schmecken tun sie nämlich auch mega, ganz zart nach Spinat und Karotten. Ich jedenfalls habe mich in diese Teilchen verliebt!
Zum Servieren braucht es auch nicht viel: Etwas Parmesan darüber reiben und mit brauner Butter übergiessen – fertig ist das wunderbare Gericht.

Und so geht’s: Gnocchi tricolore

Glögi

«Glögi», so heisst der Glühwein in Finnland. In den skandinavischen Ländern dagegen wird er «Glögg» gennannt.
Wir lernten den Glögi in Helsinki kennen. Der Glühwein wird aus den klassischen Zutaten Wein, Zucker, Gewürzen und schwarzem Johannisbeersaft zubereitet und meist noch mit einem Schuss Wodka verfeinert. In den Glühwein hinein kommen dann noch ein paar Rosinen und Mandeln – sofern man mag. Oft genehmigt man sich zum Glögi ein paar Spekulatius – die passen wunderbar dazu.
Einen ganz speziellen Glögi lernten wir aber im «Café Ursula» kennen, so heisst das Cafe am Meer im «Kaivopuisto Park» in Helsinki. Da gab es dann erstmal die alkoholfreie Variante für 4 Euro. Für 6 Euro bekam man die Basisversion mit Alkohol und je nach Geschmack konnte man sich einen Glögi für 8 oder gar 10 Euro genehmigen. Der Preis hing von der Menge Wodka ab, welche zum Aufpeppen des Basis-Glögi verwendet wurde!
Ich hatte dann natürlich den 10 Euro Glögi bestellt – der war aber heftig, sag ich euch!!!

Und so geht’s:
Glögi
Spekulatius

Backhendl mit Kartoffelsalat

Das «Backhendl» ist eine Spezialität aus der Wiener Küche. Dabei werden gewürzte Teilstücke vom jungen Huhn paniert und kross frittiert oder in heisser Butter ausgebacken. Das Resultat sind butterzarte Poulet-Stückchen, umhüllt von einer festen Panade mit einer ganz leichten zitronigen Note – einfach köstlich!
Dazu servieren wir einen lauwarmen Kartoffelsalat an einer sämigen Sauce, so wie er in Bayern und Österreich zubereitet wird! Nur schon an diesem Salat könnte ich mich toll und voll fr…, so super gut ist der 🙂

Brathendl 02

Und so geht’s:
Backhendl
Kartoffelsalat

Medaillons vom Strauss an Sauerbratensauce mit Brezenknödel

Heute möchte ich euch etwas aus der Fusionküche vorstellen. Unter der Fusionsküche versteht man die Kombination unterschiedlicher Esskulturen und Kochkünste sowie die Vermischung klassischer Regional- und Nationalküchen.
Das Kernstück unseres Gerichts ist die Sauerbratensauce, die locker aus einer Sterne-Küche stammen könnte. Obwohl die Sauce nie einen Sauerbraten gesehen hat, schmeckt sie dezent danach, mit all den Geschmacksnoten die eine solche Sauce braucht – einfach himmlisch.
Und da wo es Saucen gibt, darf ein Bretzenknödel auch nicht fehlen, denn das ist der ideale Saucenaufsauger…
Zur Bratensauce gehört aber auch ein Stück Fleisch – die Medallions vom Strauss! Die ungewöhnliche Kombination von Straussenfleisch und der Sauerbratensauce ist in der Tat äusserst elegant!
Fertig ist die Fusion! Hitverdächtig!

Fusionküche

Und so geht’s:
Sauerbratensauce
Brezenknödel

Übrigens, das zarte und fettarme Straussenfleisch wird beidseitig scharf angebraten und danach für 30 Minuten bei 80°C im Backofen rosa gegart.

Gruyère-Sablés

Sablés, oder Sandguetzli, kennt man in der süssen Form als leichtes Gebäck zum Kaffee.
Die Sablés lassen sich aber auch mit Käse zubereiten und passen dann perfekt zu einem Apéro oder immer dann, wenn man Lust auf etwas Gesalzenes hat!
Die Zubereitung ist einfach und mit dem Käse kann variiert werden, je nach Geschmack des Bäckers. Einzige Voraussetzung ist, dass der verwendete Käse ein kräftiges Aroma mitbringt.

Und so geht’s: Gruyère-Sablés

Kalbfleisch Pastete

Schon bald kommt die Zeit, wo man wieder Festliches auf den Tisch bringt, sei es gekauft oder selbst gemacht. Für die etwas ambitionierteren Hobby-Köche habe ich da etwas vom Allerfeinsten was an solchen Festtagen serviert werden kann: eine Kalbfleischpastete.
Zugegeben, es steckt etwas Arbeit dahinter bis so ein Teil fertig ist, aber andererseits hat man so die Möglichkeiten mit den Zutaten zu spielen und der Pastete einen eigenen Geschmack zu verleihen. Dabei kann mit den Gewürzen, wie auch mit den Fleischsorten variiert werden.
Ich hätte da einen Vorschlag: Versucht eine erste Pastete für Weihnachten herzustellen, dann eine zweite zum Neujahr und die dritte zu Ostern! So lässt sich die Pastete im Geschmack variieren und man findet so sein eigenes Hausrezept 😉

Und so geht’s: Kalbfleisch Pastete

Ofetori

Dieser Kartoffel-Speck-Gratin ist eine Spezialität aus der Innerschweiz, speziell aus den beiden Waldkantonen Ob- und Nidwalden. Was der Name genau zu bedeuten hat, habe ich nicht herausgefunden, doch es könnte durchaus mit einem Ofen-Türchen, Ofetori, in Verbindung gebracht werden…
Schmecken tut das währschafte Gericht ausgezeichnet. Dazu braucht’s noch einen grünen Salat und fertig ist das herz- und baucherwärmende Hauptgericht.

Und so geht’s: Ofetori

Papet Vaudois

Papet Vaudois, das Waadtländer Lauchgericht mit den feinen Würsten, gehörte schon immer zu meinen Lieblingsgerichten. Schon in meiner Kindheit gab’s im Winter immer wieder mal Lauch und Saucisson, nur die Beschaffung der Wurst war damals in den 1950/60-iger Jahren in der Deutschschweiz etwas schwierig. Dazu musste man jeweils mit der Bahn (3. Klasse) nach Zürich fahren und im Spezialgeschäft am Rennweg die Würste besorgen.
Wie auch immer, ich liebe diese Würste immer noch, sei es nun eine Waadtländer- oder Neuenburger-Saucisson, eine Saucisse au foie, eine Saucisse au Marc, eine Treberwurst oder eine Butefas! Zusammen mit dem Lauch-Kartoffeleintopf schmecken sie allesamt göttlich.
Und nun noch mein „Geheimtipp“: Die Wursträdchen auf dem Teller mit etwas Grappa beträufeln und die Kartoffeln mit der Gabel zerdrücken, so dass sie den Saft aufziehen – schmeckt einfach nur himmlisch!

Und so geht’s: Papet vaudois