Schlagwort: Mehl

Gâteau de Payerne

Viele Orte in der Schweiz haben ihren „eigenen“ Kuchen oder ihr „eignes“ Gebäck. Doch von dem «Gâteau de Payerne» wusste ich bis vor Kurzem nichts.

Zufälligerweise habe ich mal am Fernsehen so einen Kuchen gesehen und mich daraufhin etwas umgeschaut. Im «Kulinarischen Erbe der Schweiz» fand ich nur, dass er erstmals 1974 erwähnt wurde. Im Internet bin ich dann auf einige Rezepte gestossen, die alle fast gleichlautend waren. Und so machte ich mich an die Arbeit, unwissend was mich erwarten würde…

Nun, dieser Kuchen ist definitiv für Freunde der Haselnuss. Alles ist hier aus Haselnuss gemacht – der Teig und die Füllung, selbst die Dekoration mit Haselnüssen sieht gut aus!

Und interessant am Kuchen ist, dass der Teig aussen knusprig ist und die Füllung schön saftig bleibt.

Soll ich euch noch sagen, dass der traumhaft gut schmeckt? Versteht sich doch von selbst 😉

Man trinkt übrigens gerne ein Glas trockenen Weisswein dazu…

Und so geht’s: Gâteau de Payerne

Birnen-Schoggi Cake

Schokolade und Birnen, das passt immer zusammen!
Zufällig sah ich bei Mara ein Rezept für einen solchen Gugelhopf. Da konnte ich nicht widerstehen und musste meine Backutensilien wieder mal hervorholen.
Anstelle von einer Gugelhopfform habe ich es aber vorgezogen einen Cakeform zu verwenden.
Der Cake erinnert irgendwie an einen Tirolercake aber mit Birnenstückchen im Teig (und etwas Williams)!
Die Birnenteilchen und der Schoggi-Überzug bewirken, dass der Kuchen lange feucht bleibt und nicht so schnell austrocknet.
Schmecken tut er ausgezeichnet und ist eine gelungene Abwechslung zu den herkömmlichen Cakes!

Und so geht’s: Birnen-Schoggi Cake

Kaiserschmarren

Österreich ist ja bekannt für seine Mehlspeisen und wir lieben die auch. So liegt es nahe, dass wir ab und zu etwas in dieser Art für uns zubereiten.
Es war die linienbewusste Kaiserin Elisabeth die an der neuen Nachspeise vom Hof-Pâtissier keinen Gefallen fand und daraufhin ihr Gemahl, Kaiser Franz Joseph, gesagt haben soll «Na geb‘ er mir halt den Schmarren her» und ass das Gericht genüsslich auf!
Und in der Tat, der Kaiserschmarren ist sehr lecker, aber er muss frisch zubereitet auf den Teller kommen. Nur so kommt die Fluffigkeit und feine Konsistenz dieser Mehlspeise voll zur Geltung.
Klassisch wird zum Schmarren «Zwetschkenröster» serviert, ein aus Zwetschgen zubereitetes Kompott welches nur im eigenen Saft gekocht wird.

Und so geht’s:
Kaiserschmarren
Zwetschkenröster

Pancakes Norwegische Art

Pancakes kann man immer, zu jeder Tageszeit geniessen. Traditionell isst man sie mit Ahornsirup und geschlagener, gesalzener Butter.
Diese Art, mit Schneeschaum serviert, haben wir auf einem Hurtigruten-Schiff in Norwegen kennen gelernt. Wir fanden die so gut, dass wir den Koch fragten wie dieser Schaum zubereitet würde und er erklärte uns breitwillig wie das gemacht wird.
Seit da bereiten wir diesen Schneeschaum auch öfters mal zu, sei es zu Pancakes oder zu anderen Desserts. Er ist wunderschön leicht und lässt sich auch vielseitig variieren.

Und so geht’s: Pancakes

Lemon Pull Apart Cake

Dieser geniale Kuchen passt immer, das ganze Jahr!
Zwischen den süssen, hochgestellten Hefeteigteilchen befindet sich eine raffinierte Füllung aus Rohzucker, gesalzener Butter und Zitronenabrieb. Und obendrauf kommt noch der feine Zitronenguss.
Die Zitrone ist hier wohl «tonangebend» aber überwiegt nicht, was besonders reizvoll ist.
Die einzelnen Teigscheiben lassen sich dann, wie der Name schon sagt, einfach auseinander ziehen. Da braucht es gar kein Messer um den Cake zu portionieren.
Versucht es mal, es mach richtig Spass, den noch frischen, buttrigen Cake auseinander zu zupfen und zu geniessen…

Und so geht’s: Lemon Pull Apart Cake

Gnocchi tricolore

Warum nicht mal schön farbige Gnocchi servieren? So in den Italienischen Nationalfarben sehen diese kleinen Kartoffelklösschen doch ganz appetitlich aus. Und schmecken tun sie nämlich auch mega, ganz zart nach Spinat und Karotten. Ich jedenfalls habe mich in diese Teilchen verliebt!
Zum Servieren braucht es auch nicht viel: Etwas Parmesan darüber reiben und mit brauner Butter übergiessen – fertig ist das wunderbare Gericht.

Und so geht’s: Gnocchi tricolore

Kladdkaka – Schwedischer Klebekuchen

Hierzulande kennt man ja das «Schoko-Malheur», also das noch innen flüssige Schokoküchlein.
Die Schweden sind da schon etwas weiter mit der Esskultur und backen das gleich als Kuchen, den «Kladdkakka» eben.
Als unser erster Kladdkaka zum Auskühlen auf dem Tisch stand meinte Ursi, was jetzt noch auf diesen Boden drauf komme…
Ja, der ist halt flach, weil das Innenleben nicht durchbacken darf, sondern noch so richtig klebrig sein soll. Und genau so war unser Exemplar und liess uns beide von diesem «Halb-Gebäck» und seinem Geschmack schwärmen.
Zum sehr intensiven Schokokuchen passt etwas Schlagrahm oder auch ein feiner Whisky!

Und so geht’s: Kladdkaka

Gitzischlegel

Osterzeit ist Gitzizeit – so auch bei uns!
Wir haben uns an diese Spezialität herangemacht, da wir herausfinden wollten, wie so ein Stück vom Zicklein schmeckt. Das Fleisch gibt es ja nur ein bis zwei Wochen vor Ostern zu kaufen und so haben wir zugeschlagen als wir es neulich beim Metzger gesehen hatten.
Zubereitet wird es klassisch als Schmorgericht wobei man es mehr mediterran oder mehr konventionell braten kann.
Wir haben uns für Letzteres entschieden und genossen ein wunderbares Stück Fleisch, fest und doch zart und neutral im Geschmack.
Dazu haben wir einige Gnocchi und jungen Spinat serviert – passt hervorragend zusammen.
Nächstes Jahr werden wir wieder einen Gitzischlegel zubereiten, dann aber mit mediterranem Einschlag…

Und so geht’s: Gitzischlegel

Morchelgratin mit Spargeln

Wir haben kürzlich ein „längst vergessenes“ Rezept ausgegraben, den Morchelgratin mit Spargeln.
Warum nur haben wir das Gericht nicht öfters gemacht? Dabei schmeckt es so wunderbar nach Morcheln, Spargeln und der megafeinen Curry-Käse-Bechamelsauce! Man mag es fast nicht glauben, aber diese Geschmäcker passen wunderbar zusammen!
Da braucht es keine Beilagen und kein Fleisch mehr dazu, das ist eine volle, ausgezeichnete Mahlzeit.

Und so geht’s: Morchelgratin mit Spargeln

Colomba di Pasqua

Die «Colomba di Pasqua» oder «Colomba pasquale»  oder einfach nur «Colomba» ist die Bezeichnung der in Italien sehr beliebten Ostertaube, hergestellt aus einem süssen Hefeteig mit Orangeat, der einem Panettone sehr ähnlich ist.
Wie aus dem Namen schon hervorgeht ist die Colomba ein typisches Ostergebäck, welches in Italien auch gerne mal als Geschenk mitgebracht wird. Die Colomba kann sowohl als Nachspeise mit einem Süsswein genossen werden, oder aber auch zum Frühstück mit etwas gesalzener Butter (mein Favorit) und etwas Salami und Parmaschinken.
Schmeckt einfach nur lecker mit dem feinen Orangen-Geschmack…

Uns so geht’s: Colomba di Pasqua