Schlagwort: Zwiebel

Steinpilzrisotto

Das typische Reisgericht aus der Lombardei und dem Tessin kennt wohl jeder. Aber nicht alle bereiten das Risotto auf die selbe Weise zu. Die einen mögen es gerne körnig, die anderen eher crèmig, mit mehr oder weniger Wein – rot oder weiss, mit oder ohne Safran, mit Cognac, mit Butter, mit Parmesan, etc. Es gibt einfach unzählig viele Zubereitungsarten.
Unser Steinpilzrisotto gehört zu der cremigen Sorte, aber doch noch mit ein wenig Biss! Und wenn das Risotto nach Tessiner-Art zubereitet wird, darf der Luganighe nicht fehlen, diese kleine rohe Wurst, die geschmacklich zwischen einer Bauernbratwurst und einer Salsiccia liegt, und so gut zum Reisgericht passt.

Und so geht’s: Steinpilz-Risotto

Reblochon Tarte mit zweierlei Schinken

Was für ein geniales und fantastisches Gericht – die Reblochon Tarte!
Jeder Käseliebhaber wird beim Genuss dieser Tarte dahinschmelzen, so wie es zuvor der Käse im Ofen schon tat!
Knusprig, mit einem traumhaften Käseduft kommt diese Tarte daher, welche im Inneren versteckt, noch Kartoffeln, Zwiebeln, Crème fraîche und zweierlei Schinken mitbringt.
Und dazu passt ein schönes, kühles, helles Bier – Prost!

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Und so geht’s: Reblochon Tarte

Hackbraten mit Raclettekäse gefüllt

Ist doch eine geniale Kombination. Zwei winterliche Gerichte in Einem vereint und das Gemüse ist auch gleich noch mit eingebaut!
Also, es handelt sich da um Hackbraten mit Kürbis in der Fleischmasse und diese umhüllt eine rechte Portion Raclettekäse.
Tönt alles sehr gut und schmeckt auch sensationell zusammen, doch jetzt kommt das Aber: Das Tranchiern des Bratens ist etwas tricky, denn der Käse ist sehr, sehr schnell im Davonlaufen…
Also lasst euch etwas Zeit vor dem Anschneiden, der Braten muss ja auch nicht sooo heiss serviert werden.

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Und so geht’s: Hackbraten mit Raclettekäse

Königsberger Klopse

Schon lange mal wollte ich Königsberger Klopse zubereiten, ist zwar nicht gerade ein Gericht aus unserer Region, aber die Bilder dieses Gerichts sahen immer so anmächelig aus.
Nun bereue ich es fast ein wenig, dass wir das nicht schon früher auf unseren Speiseplan gesetzt hatten.
Die Klopse sind ein Festessen, würden glatt als Weihnachtsessen durchgehen! Einfach nur köstlich!
Königsberger Klopse sind eine ostpreussische Spezialität an weisser Kapern-Sauce. Wer Kapern nicht mag, lässt sie weg, aber dadurch verliert das Gericht das gewisse Etwas, was es so einmalig macht!
Die Zubereitung ist übrigens keine Hexerei, versucht es einfach!

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Und so geht’s: Königsberger Klopse

Szegediner-Gulasch

Wo der Name dieses rustikalen Gulaschs herstammt ist umstritten. Die einen Historiker vermuten, dass der Ursprung des Gerichts in Wien liegt, andere bringen es in Verbindung mit dem ungarischen Dichter József Székely, aber alle sind sich einig, dass es nichts mit der ungarischen Stadt Szeged zu tun hat!
Wie dem auch sei, wir geniessen diesen köstlichen Sauerkrauteintopf, auch wenn wir nicht wissen warum er so heisst! Die Mischung von Sauerkraut, Paprika, Kümmel und dem Fleisch, welches fast ein Stunde zusammen schmort, verleiht diesem Gericht einen ganz einmaligen Geschmack. Es ist nicht sehr pikant aber unheimlich lecker!
Sauerkrautliebhaber: Ab an die Töpfe – ihr werdet es nicht bereuen 🙂

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Und so geht’s: Szegediner Gulasch

Coq au vin

Dieses traditionelle, französische Gericht ist irgendwie in Vergessenheit geraten, dabei schmeckt es so unglaublich lecker! Die Art der Zubereitung ist ähnlich wie beim Bœuf Bourguignon, unkompliziert und erfolgversprechend.
Wir servieren unser Coq au vin mit leicht gebratenen Spätzli, ein paar Croutons über dem Fleisch und Eierschwämmli!
Ideal an dem Gericht ist, dass es am Vortag zubereitet werden kann und danach noch besser schmeckt als am ersten Tag. Also bestens geeignet für Gäste!

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Und so geht’s: Coq-au-vin

Backhendl mit Kartoffelsalat

Das «Backhendl» ist eine Spezialität aus der Wiener Küche. Dabei werden gewürzte Teilstücke vom jungen Huhn paniert und kross frittiert oder in heisser Butter ausgebacken. Das Resultat sind butterzarte Poulet-Stückchen, umhüllt von einer festen Panade mit einer ganz leichten zitronigen Note – einfach köstlich!
Dazu servieren wir einen lauwarmen Kartoffelsalat an einer sämigen Sauce, so wie er in Bayern und Österreich zubereitet wird! Nur schon an diesem Salat könnte ich mich toll und voll fr…, so super gut ist der 🙂

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Und so geht’s:
Backhendl
Kartoffelsalat

Spareribs mit argentinischen Peperoni

Die Spareribs gehören zu der «Holy Trinity» des amerikanischen Barbecues. Diese «Heilige Dreifaltigkeit» besteht aus Pulled Pork, Beef Brisket und eben Spareribs. Diese typischen BBQ-Gerichte werden all bei niedriger Temperatur im Barbecue-Smoker gegart (100-140°C). Wer keinen solchen Smoker besitzt, kann das Fleisch auch auf dem Grill oder im Backofen auf dem Grillrost zubereiten.
So werden auch unsere Spareribs im Backofen gegart und regelmässig mit einer BBQ-Marinade eingepinselt. Dadurch trocknen sie nicht aus und bekommen einen herrlichen Glanz und den besonderen Geschmack.
Dazu reichen wir eine mit einer Ei-Käsemasse gefüllte Peperoni, wie sie zu einem argentinischen Asado serviert wird.

Und so geht’s:
Spareribs
Peperoni argentinische Art

Kalbshackbraten

Hast du schon mal einen Kalbshackbraten gegessen, mit Mascarpone verfeinert und ohne Brot im Teig? Dazu noch mit etwas Curry abgeschmeckt und an einer Weisswein-Madeira-Rahmsauce serviert!
Dieser Hackbraten hat es wirklich in sich. Nur schon die Liste der Zutaten ist beachtlich, doch der Aufwand lohnt sich. Denn du wirst mit einem so unvergesslich feinen Braten beglückt, dass du nie mehr einen andern Hackbraten auf deinem Teller sehen möchtest!
Wir haben den unsrigen mit etwas Polenta serviert, doch auch Pasta oder Kartoffelstampf (mit See) eignen sich bestens als Beilage.

Und so geht’s: Kalbshackbraten

Gnagi-Terrine mit Zwiebelsalat und Senfschaum

Wir kennen doch alle den «Schwartenmagen» oder den «Ochsenmaulsalat», typische Sommergerichte in der Gartenbeiz. Zusammen mit einem kühlen Bier ist das doch fast die Krönung des Sommers!
Doch Halt, es gibt da noch die De Lux-Version dieser Gerichte, die «Gnagi-Terrine»! Wie der Name schon sagt werden hier Gnagis verarbeitet und ein Züngli und etwas Speck passen auch noch hinein. Dazu kommt noch etwas Wurzelgemüse und die Terrine ist schon fast fertig.
Serviert wird sie mit einem raffinierten Zwiebelsalt und etwas Senfschaum. Und wie schon gesagt, ein kühles Bier und ein Bürli runden das Ganze ab. Schmeckt lecker – sag ich euch!

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Und so geht’s: Gnagi-Terrinne