Schlagwort: Vanille

Crema Catalan

Die klassische «Crema Catalan» kennt wohl jeder, aber wie wird sie hergestellt, diese süsse, feine Nachspeise?
In fast allen Rezepten die ich gesehen habe, wird für die Bindung des Rahms nebst den Eiern auch Maismehl verwendet.
Unser Rezept hingegen hält sich an das Original aus Katalonien, wo die Creme nur mit Eiern zubereitet wird. Dadurch wird sie nicht so fest, sondern bleibt verführerisch fluffig!
Wir haben unsere «Crema Catalan» auf einem mit etwas Cointreau verfeinerten Fruchtspiegel aus Blutorangen serviert – schmeckt zusammen leidenschaftlich fein!

Und so geht’s: Crema Catalan

Panna Cotta Tarte

Auf die Idee muss man erst einmal kommen. Panna Cotta als Tarte servieren – wieso eigentlich nicht? Mara hat’s vorgemacht.
Und das Resultat überzeugt. Die Kombi von Mürbeteig mit einem leicht vanillenen Geschmack und der zarten Panna Cotta kommt sehr gut rüber. Die Süsse der Deko bringt dann noch den letzten Kick in diese Geschmacksvielfallt. Ich habe meine Tarte zusätzlich mit etwas Schokolade „abgedichtet“, sodass der Mürbeteig schön lange knusprig bleibt.

Panna Cotta Tarte

Und so geht’s: Panna Cotta Tarte

Charlotte-Royale

Bald kommt wieder die Zeit wo Früchte im Überfluss angeboten werden. Nachdem man dann so mit jeder seiner Lieblingsfrucht das Alle-Jahre-wieder-Verwertungsprogramm durch hat, sucht manch einer nach weiteren Verwertungsmöglichkeiten.
Die Charlotte Royale ist so eine Alternative die ich euch nur empfehlen kann. In einer Hülle aus Rouladen-Röllchen versteckt sich ein gefrorenes Früchtemousse. Das eignet sich hervorragend als Sommerdessert – ist so ein Zwischending zwischen Glace und Kuchen.

Und so geht’s: Charlotte-Royale mit Melonen

Nougat Montélimar-Style

Nougat selbst herstellen? Warum nicht? Aber man muss schon etwas „verrückt“ sein um so was zu machen! Aber da liegt ja gerade die Herausforderung, Bekanntes, aber trotzdem Fremdes mal selbst auszuprobieren! So hab ich’s dann auch gemacht – Internet sei Dank! Die Auswahl an Rezepten ist aber nicht sehr gross, dafür sehr unterschiedlich. Ich habe mich dann für ein Verfahren entschieden und losgelegt. Viele Zutaten braucht es nicht, nur wie man damit umgeht wundert einen schon! Einhundertvierzig Grad heissen Zucker in Eischnee einrühren – geht das überhaupt? Ja – es funktioniert wie die Bilder zeigen! Und schmecken tut das süsse Zeugs auch noch absolut genial!

Nougat Montelimar

Und so geht’s: Nougat Montelimar

Feigen in Portwein

Die Feigen in Portwein könnte man schon bald als altes Familienrezept bezeichnen. Es gab Zeiten, so in den 1980/90-iger Jahren, da gab es dieses Dessert fast bei jedem Familienanlass. Auch bei uns natürlich, bis es alle unsere Freunde und Bekannten einmal bekommen hatten! Nachher mussten wir uns was Neues ausdenken! Und das Rezept war natürlich streng behütet und es brauchte Ausdauer und langes, langes Betteln, bis du das „Geheimrezept“ bekommen hast! Da gab’s noch kein Internet wo man das schnell googeln konnte!
Diese sehr leckere Nachspeise ist ein Wintergericht und darum möchte ich es euch noch schnell zeigen, bevor in einer Woche der Frühling beginnt 😉

Und so geht’s: Portweinfeigen

Snickers Würfel

Nie im Leben wäre ich von selbst auf die Idee gekommen, Snickers selbst zu „basteln“. Wenn du Lust auf einen hast, gibt’s den ja an jeder Ecke. Aber seit ich mich bei den einschlägigen Food-Bloggern rumtummle, habe ich bemerkt, dass diese Süssigkeit irgendwie zum Standardprogramm eines jeden Bloggers gehört. Also wieso sollte ich mich nicht auch einmal damit auseinandersetzten?
Das erste Problem tauchte dann allerdings schon bei der Beschaffung der Zutaten auf: Hallo, wo gibt es Marshmallo-Fluff zu kaufen? Und was ist das überhaupt?
Ok, es handelt sich um eine Eiweisscreme, aber sie ist in der Schweiz nur sehr schwer erhältlich. Das Zeugs lässt sich notfalls aber leicht selbst machen, Internet sei Dank (es ist übrigens die selbe Masse wie der Inhalt von Mohrenköpfen)! Der Rest ist dann einfach, die einzelnen Schichten sind nicht schwierig in der Herstellung und schon bald hast du deine selbstgebastelten Snickers in der Hand. Und schmecken tun die, viel, viel besser als das Original! Und süchtig machen sie auch…

Snickers 03

Und so geht’s: Snickers

Dresdener Eierschecke

Ihr wundert euch wahrscheinlich, wie ich dazu komme, einen in der Schweiz absolut unbekannten Kuchen zu backen! Nun, die Erklärung ist ganz einfach. Ursi schaut sich regelmässig die eine oder andere Kochsendung am Fernsehen an und war von diesem Kuchen so angetan, dass ich ihn jetzt nachmachen darf!
Die Dresdener Eierschecke ist ein typischer Blechkuchen mit einem Boden aus süssem Hefeteig und zwei Deckbelägen. Der erste Belag ist eine süsse Quark- oder Ricotta-Eiermischung mit etwas Mandeln angereichert und der obere Belag ist im wesentlichen eine süsse Butter-Eier-Crème .
Der Ursprung der Eierschecke liegt in Dresden und geht bis ins 14. Jh. zurück. Erich Kästner soll mal gesagt haben: „Die Eierschecke ist eine Kuchensorte, die zum Schaden der Menschheit auf dem Rest des Globus unbekannt geblieben ist.“
Da gibt’s nichts mehr beizufügen!

Und so geht’s: Dresdener Eierschecke

Vanillemousse in Schoggischale

Zuerst zum Vanillemousse: Dieses Mousse ist das Beste was es gibt!
Das Rezept stammt von Vincent Klink, einem begnadeten Koch aus Deutschland.
Im Nu ist das Mousse zubereitet und schmeckt einfach nur köstlich.
Dank seiner Konsistenz eignet es sich auch hervorragend zur Herstellung von Crème-Schnitten und zum Füllen von Torten!

Mit einem Ballon eine Schoggischale formen? Ja das geht, sogar sehr gut!
Darüber gibt es im Internet sogar Filmchen…
Und so sieht es aus bevor der Ballon von der Schoggischale entfernt wird!

Ballon

Und so geht’s:
Schoggischalen
Vanillemousse

Quittenmousse

Da hatten wir kürzlich liebe Gäste bei uns auf dem Château Breitibach und wollten sie etwas verwöhnen.  Das Dessert war dann auch eine Eigenkreation aus verschiedenen kleinen Süssigkeiten.
Auf dem Teller tummelt sich Quittenmousse auf Quittengelee-Spiegel, Mini-Meringue mit einer Vermicelles-Füllung und ein Tartelette mit einer Whisky-Mascarpone-Ganache.
Geschmeckt hat es ausgezeichnet und wenn wir nicht schon unsere Bäuche mit dem Hauptgang vollgeschlagen hätten, hätten wir sicher noch ein paar Supplements nachschieben dürfen 😉 Heute habe ich für euch das Rezept für das Quittenmousse bereitgestellt. Die Anleitung für den Quittengelee für den Spiegel ist hier zu finden.
Morgen und übermorgen folgen dann die Rezepte für die anderen beiden Süssigkeiten.

Und so geht’s: Quittenmousse

Nocino – Baumnusslikör – Ratafià

Wer schon mal im Südtirol oder Tessin war, der kennt bestimmt den Nusseler, also den Baumnusslikör mit dem herb-süssen Geschmack.
Ratafià ist die Tessiner Version dieses speziellen Likörs.
Hergestellt wird er aus unreifen Baumnüssen welche in der St.-Johannis-Nacht (24. Juni) geerntet werden müssen. Die Nüsse werden im Grappa mit Gewürzen angesetzt und dann während acht Wochen der Sommersonne überlassen, bevor dann der Nusseler fertiggestellt wird.
Kühl serviert nach einem guten Essen hilft er den Magen aufräumen…

Und so geht’s: Nocino