Schlagwort: Senf

Gitzischlegel

Osterzeit ist Gitzizeit – so auch bei uns!
Wir haben uns an diese Spezialität herangemacht, da wir herausfinden wollten, wie so ein Stück vom Zicklein schmeckt. Das Fleisch gibt es ja nur ein bis zwei Wochen vor Ostern zu kaufen und so haben wir zugeschlagen als wir es neulich beim Metzger gesehen hatten.
Zubereitet wird es klassisch als Schmorgericht wobei man es mehr mediterran oder mehr konventionell braten kann.
Wir haben uns für Letzteres entschieden und genossen ein wunderbares Stück Fleisch, fest und doch zart und neutral im Geschmack.
Dazu haben wir einige Gnocchi und jungen Spinat serviert – passt hervorragend zusammen.
Nächstes Jahr werden wir wieder einen Gitzischlegel zubereiten, dann aber mit mediterranem Einschlag…

Und so geht’s: Gitzischlegel

Spareribs vom BBQ-Smoker

Vor einigen Monaten hatte ich diesen, aus den USA stammende, Traeger-BBQ-Smoker (so heisst er) zufälligerweise auf dem Internet gesehen.
Das Prinzip der Feuerung und der Temperaturregelung hat mich so überzeugt, dass ich dann irgendwann im Februar zugeschlagen habe.
Der Smoker wird mit Pellets beschickt (unterschiedliche Holzarten) und eine Temperaturregelung sorgt für das gewünschte Klima im Garraum. Das reicht von Räuchern über BBQen bis hin zum Grillieren – alles indirekt. Und das alles fast ohne Rückstände im Brenner, denn die Pellets verbrennen zu 99.9%!

Pellet BBQ-Smoker

Als erstes standen nun Spareribs, also der BBQ-Klassiker schlechthin, auf dem Programm.
Als Garmethode habe ich die beliebte und weit verbreitete 3-2-1 Methode gewählt: 3 Stunden räuchern, 2 Stunden eingewickelt garen, 1 Stunde offen mit BBQ-Sauce fertiggaren.
Und was rauskam war einfach nur genial. Ein super zartes, leicht nach Ahornrauch schmeckendes Stück Fleisch am Knochen.
Der Rub und die BBQ-Sauce haben dann das Ihre zum guten Gelingen dieser Spareribs beigetragen!

Bereit für den Smoker
Sechs Stunden später – Fertig!

Und so geht’s:
Spareribs vom Smoker
BBQ Sauce Master Sir Buana
Magic Dust Rub

Parfait von der Räucherforelle mit lauwarmem Gurkensalat

Wenn es mal festlich sein darf, dann eignet sich diese Kombination von Räucherforellen-Parfait und warmem Gurkensalat hervorragend.
Das Räucherforellen-Parfait hat einen dezenten Geschmack von der geräucherten Forelle – nicht überwiegend – und das eingepackt in Rauchlachs. Dazu gesellt sich noch ein Hauch von Noilly Prat und Sherry, was für eine ganz feine, delikate Kombination sorgt.
Dazu passt der lauwarme, leicht süssliche Gurkensalat mit einer diskreten Senfnote und dem Duft von Estragon einfach perfekt.
Die Gäste werden sich freuen, ob dieser gelungenen Vorspeise!

Und so geht’s:
Räucherforellen-Parfait
Warmer Gurkensalat

Backhendl mit Kartoffelsalat

Das «Backhendl» ist eine Spezialität aus der Wiener Küche. Dabei werden gewürzte Teilstücke vom jungen Huhn paniert und kross frittiert oder in heisser Butter ausgebacken. Das Resultat sind butterzarte Poulet-Stückchen, umhüllt von einer festen Panade mit einer ganz leichten zitronigen Note – einfach köstlich!
Dazu servieren wir einen lauwarmen Kartoffelsalat an einer sämigen Sauce, so wie er in Bayern und Österreich zubereitet wird! Nur schon an diesem Salat könnte ich mich toll und voll fr…, so super gut ist der 🙂

Brathendl 02

Und so geht’s:
Backhendl
Kartoffelsalat

Vitello tonnato

In meinen Augen ist das «Vitello tonnato» eines der besten italienischen Fleischgerichte. Es vereint feinstes Kalbfleisch mit einem der besten Fische.
Besonders im Sommer, an einem lauen Abend, gibt es doch nichts Feineres als ein Vitello tonnato mit einem guten Weisswein und einem Panino!
Wenn ihr von einem Grillabend etwas fertig gegartes Schweinskarree übrig habt, lässt sich dieses auch zu einem wunderbaren «Maiale tonnato» verarbeiten – also edle Restenverwertung so zu sagen 😉

Vitello tonnato 01

Und so geht’s: Vitello tonnato

Gnagi-Terrine mit Zwiebelsalat und Senfschaum

Wir kennen doch alle den «Schwartenmagen» oder den «Ochsenmaulsalat», typische Sommergerichte in der Gartenbeiz. Zusammen mit einem kühlen Bier ist das doch fast die Krönung des Sommers!
Doch Halt, es gibt da noch die De Lux-Version dieser Gerichte, die «Gnagi-Terrine»! Wie der Name schon sagt werden hier Gnagis verarbeitet und ein Züngli und etwas Speck passen auch noch hinein. Dazu kommt noch etwas Wurzelgemüse und die Terrine ist schon fast fertig.
Serviert wird sie mit einem raffinierten Zwiebelsalt und etwas Senfschaum. Und wie schon gesagt, ein kühles Bier und ein Bürli runden das Ganze ab. Schmeckt lecker – sag ich euch!

Ganagi Terrine 03

Und so geht’s: Gnagi-Terrinne

Gefüllter Tomme vaudoise

Hier treffen sich zwei Waadtländer Spezialitäten auf genialste Weise!
Einerseits ist da der Tomme vaudoise, ein vollcrèmiger Käse aus Rohmilch, der schon zum Alleinessen ein Gedicht ist.
Andererseits kommt die Waadtländer Saucisson dazu, welche ebenfalls für sich eine traumhafte Spezialität ist.
Diese beiden kulinarischen High-Lights werden nun auf einfache Weise zusammen gebracht und so entsteht eine wundervolle Mariage!
Die Käse-Wurst Kombination ist schnell hergerichtet und eignet sich wunderbar als Vorspeise. Und wer nicht genug davon bekommt, macht sich halt ein, zwei Portionen mehr als Hauptgang…

Tomme gefüllt

Und so geht’s: Gefüllter Tomme vaudoise

Gravlaks an Senfsauce

Es geht nichts über einen selbst gebeizten Lachs! Das Beizen ist einfach und dauert nur zwei bis drei Tage. Dabei hat man natürlich alles so im Griff wie man es möchte! Lachs von Norwegen oder Schottland oder aus dem Pazifik? Wildfang oder Zucht? Du bestimmst was es sein soll. Und wenn es ums Beizen geht, gibt es auch unzählige Möglichkeiten das Resultat zu beeinflussen, z.B. mit zusätzlich etwas Orangensaft oder Cognac in der Beize oder auch mit zusätzlichen Gewürzen…
Unser Gravlaks hier ist traditionell norwegisch gebeizt, mit Salz, Zucker, Pfeffer und Dill, das ist alles! Serviert wird die Köstlichkeit natürlich mit der süsslichen Senfsauce, die gehört dazu, und mit einem Gurkensalat und etwas Salzkartoffeln – fertig ist das Schlemmergericht!
Ah, und fast hätte ich es vergessen: Zum Schluss gibt’s einen gekühlten Akvavit, der räumt den Magen auf!

Und so geht’s: Gravlaks an Senfsauce

Chicken Curry Trinidad

Currys kennt man vor allem aus der Indischen und Thailändischen Küche. Doch es gibt da auch noch andere Currys wie z.B. die Afrikanischen oder Karibischen. Und genau so ein karibisches Curry wollte ich mal ausprobieren und zwar dasjenige von Trinidad. Eine Gewürzmischung für das Gericht gibt es bei uns nicht, also musste das Currypulver selbst hergestellt werden was eigentlich kein Problem war. Die Zutaten sind in ihrer Grundform alle im Gewürzladen erhältlich. Dann die Gewürze rösten, mahlen, fertig ist die Currymischung und die duftet so was von lecker!
Ja, daraus und mit noch ein paar weiteren Zutaten entstand dann ein wunderbares Chicken-Curry mit einem einmaligen Geschmack. Das wird bald wieder auf unserem Tisch stehen – garantiert!

Und so geht’s:
Chicken Curry Trinidad
Karibisches Curry-Pulver

Wer Currys liebt, dem empfehle ich das Buch von Atul Kochhar, CURRYS, 200 Rezepte aus aller Welt, Christian Verlag.

Fleischvögel nach Art des Hauses

Fleischvögel sind doch eine gute Sache! Das Gemüse wird, im Fleisch verpackt, gleich mitgeliefert, die Sauce entsteht fast von selbst, einfach ein geniales Gericht. Dazu braucht’s nur noch einen Kartoffelstampf mit viel Sauce drüber und fertig ist das Festessen!
Fleischvogel-Rezepte gibt es wahrscheinlich so viele wie Sand am Meer und der Fantasie sind beim Belegen der Fleischplätzli keine Grenzen gesetzt. Da jetzt gerade Bärlauch-Saison ist, fanden auch ein paar dieser würzigen Blätter den Weg in die Fleisch Rouladen.
Genauso wichtig wie der Inhalt der Vögel ist aber auch die Sauce, denn von der braucht es genügend, nicht weil das Fleisch trocken ist, nein, sondern um den See im Kartoffelstock zu füllen!
Und noch ein Tipp zum Kartoffelstampf: Pro 4 Personen eine Zwiebel fein hacken, glasig andünsten und unter den fertigen Stampf ziehen. Das haben wir in Finnland gelernt und schmeckt absolut genial!

Und so geht’s: Fleischvögel CBB