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Kardamom-Zimt-Knoten aus Schweden

Diese Zimtknöpfe erinnern im Geschmack an Zimtschnecken, nur ist etwas Kardamom im Teig und in der Füllung eingearbeitet, was dem Hefegebäck den typisch nordischen Geschmack verleiht. Wer schon mal in Schweden war kennt diesen Duft der aus den Bäckereien strömt und welcher einem die Magensäfte in Wallung bringt…
Leila Lindholm, die Autorin des schwedischen Backbuches, nennt diese Knöpfe liebevoll «Hefeteilchen»!
Und in der Tat, das sind «geile Teilchen», unheimlich zart, schmecken mega fein, vor allem wenn sie frisch aus dem Ofen kommen!!!
Übrigens, die lassen sich sehr gut einfrieren (sofern noch einige übrig bleiben) und bei Raumtemperatur auch wieder auftauen und dann noch 10 Minuten bei 200°C in den Ofen…! Himmlisch!

Und so geht’s: Kardamom-Zimt-Knoten

Lachspralinen geräuchert

Wir lieben geräucherten Fisch und seit ich den genialen BBQ-Smoker habe, lässt sich damit auch Warmräuchern. Da lag es also nahe, selbst mal Fisch zu Räuchern.
Und der Grillhersteller lieferte gleich das passende Rezept mit – also nichts wie los! Den Fisch in Stücke schneiden, eine Nacht in einer Lösung aus Gin, Zucker und Salz beizen und dann drei Stunden Räuchern.
Das Resultat überzeugte dann sehr. Da kam ein wunderbarer, leicht geräucherter und schön gewürzter Fisch aus dem Ofen, der sich auf jedem Apéro-Buffet ungeniert sehen lassen könnte!
Wer keinen Smoker besitzt, kann mit Hilfe von einem «Sparbrand» in einem normalen Grill räuchern, sich einen günstigen Kompakt-Räucherofen für ein paar Franken erstehen, oder sogar in einer Pfanne mit Dämpferaufsatz und einer passenden «Räucherröhre» gute Resultate erzielen.

Und so geht’s: Lachspralinen

Erbsensuppe pikant

An einem kühlen Herbst- oder Wintertag gibt es doch nichts Besseres als eine heisse Suppe. Dazu noch ein Würstchen und ein Bürli und die Mahlzeit ist perfekt.
Dieses pikante Erbsensüppchen, mit etwas Chili oder Peperoncini aufgepeppt und mit Rahm verfeinert, erwärmt nicht nur den Magen sondern auch die Seele! Und obendrauf macht es auch satt! Versucht es mal, ihr werdet begeistert sein.

Und so geht’s: Erbsensuppe pikant

Gnocchi di Patate

Gnocchi sind doch die italienische Version der deutschen Kartoffelklösse, einfach etwas feiner.
Unsere Gnocchi sind so leicht und zart wie Wattebällchen – einfach nur zum Träumen.
Dazu passen etwas geriebener Parmesan mit brauner Butter oder eine leichte Tomatensauce.
Die Gnocchi sind so lecker, dass sie selbst als Hauptmahlzeit, ohne weiteren Zutaten, verspeist werden können.

Und so geht’s: Gnocchi di patate

Schmalzkuchen

Den Schmalzkuchen haben wir letzten Winter auf den Weihnachtsmärkten im Norden Deutschlands kennen gelernt. Das süsse Hefeteiggebäck wird schwimmend im Schmalz ausgebacken und nachher kräftig mit Puderzucker bestreut. Die noch warmen Schmalzkuchen werden mit einem Holzstäbchen aufgespiesst und direkt aus der Tüte gegessen.
Schmeckt unheimlich lecker, vor allem zu einem Glühwein…

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Und so geht’s: Schmalzkuchen

Piadina

Das raffiniert gefüllte Fladenbrot aus der Emilia Romagna (Gegend um Parma und Bologna) erfreut sich bei uns zunehmender Beliebtheit und ist vor allem an Jahrmärkten häufig anzutreffen.
Das Fladenbrot ist schnell gemacht und beim Belegen eines Piadinas kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen. Es gibt nicht einfach DAS Piadina, sondern man packt einfach das rein, was einen gerade gelüstet.
Unser Rezept zeigt etwa auf, was heute so üblich ist beim Belegen eines Piadina. Versucht es einfach, passt perfekt zu einem Glas Wein mit Freunden oder als Apéro-/Vorspeisengebäck für eine grössere Tafel!
Geht übrigens auch als Vollmahlzeit vor dem TV…

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Und so geht’s: Piadina

Marroni-Honig-Gewürzbrot

Dieses Marroni-Honig-Gewürzbrot sieht aus wie das Holländische Honigbrot. Es schmeckt auch ähnlich, hat aber auch eine Ähnlichkeit mit dem Luzerner Lebkuchen. Honig-Gewürzbrot und Lebkuchen bezeichnen ja eigentlich ein und dasselbe Gebäck, welches vor allem in der Vorweihnachtszeit gerne hergestellt wird.
Wenn der Teig mal im Ofen ist, zieht ein süsslich-würziger Duft durch die Wohnung, dem du kaum widerstehen kannst.  Ist das Gewürzbrot dann endlich auf dem Tisch, erfährst du eine Gaumenfreude aller feinster Art. Der Marroni-Lebkuchen ist dezent in der Süsse und die Gewürze vereinen sich mit dem Honig und den Marroni zu einer einmaligen Symbiose! Dann gibst du noch ein wenig gesalzene Butter auf den Lebkuchen und deine Geschmacksknospen werden Luftsprünge machen 😉
Dieses Marroni-Honig-Gewürzbrot passt ausgezeichnet zu einer Käseplatte, so zum Abschluss eines feinen Essens mit einem Sauterne dazu…

Die Käse v.l.: Blue 61 mit Preiselbeeren, Brie de Meaux, Freiburger Vacherin

Und so geht’s: Marroni-Honig-Gewürzbrot

Spareribs mit argentinischen Peperoni

Die Spareribs gehören zu der «Holy Trinity» des amerikanischen Barbecues. Diese «Heilige Dreifaltigkeit» besteht aus Pulled Pork, Beef Brisket und eben Spareribs. Diese typischen BBQ-Gerichte werden all bei niedriger Temperatur im Barbecue-Smoker gegart (100-140°C). Wer keinen solchen Smoker besitzt, kann das Fleisch auch auf dem Grill oder im Backofen auf dem Grillrost zubereiten.
So werden auch unsere Spareribs im Backofen gegart und regelmässig mit einer BBQ-Marinade eingepinselt. Dadurch trocknen sie nicht aus und bekommen einen herrlichen Glanz und den besonderen Geschmack.
Dazu reichen wir eine mit einer Ei-Käsemasse gefüllte Peperoni, wie sie zu einem argentinischen Asado serviert wird.

Und so geht’s:
Spareribs
Peperoni argentinische Art

Sennen-Rösti

So eine Sennen-Rösti geht immer. Ob Sommer oder Winter, wenn du Lust nach einer schmackhaften Rösti hast, ist das genau das Richtige!
Dazu braucht es gar nicht viel: Eine im Butter schön goldig gebratene Rösti, Schinken und Käse obendrauf, schnell im Ofen unter dem Grill den Käse schmelzen und zum Schluss ein oder zwei Spiegeleier auf den Käse legen – fertig ist die Sennen-Rösti! Und schmeckt doch so herrlich 😉

Und so geht’s: Rösti

 

Macaroni Salad Hawaiian Style

Als wir um die Jahrtausendwende auf Hawaii waren, wurde uns oft dieser Salat zu Grilladen serviert. Er schmeckt absolut traumhaft und man hat schon etwas Mühe, dem Verstand zu folgen der einen bremsen möchte, von dem leckeren Zeugs mehr zu essen!
Doch, es hat auch etwas Frischgemüse dabei – für den Geschmack halt eben, oder zur Beruhigung des Gewissens?
Passen tut der Salat auf jedes Grillbuffet und natürlich zu Pulled Pork, welches ja seinen Ursprung auf Hawaii hat, wo das Kalua-Schwein im Erdofen gegart und nachher zerzupft wird…

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Und so geht’s: Macaroni Salad Hawaii