Schlagwort: Rahm

Cervelat-Pilz Gratin

Für alle Gratin-Liebhaber habe ich da etwas ganz Spezielles gefunden.
Wie wäre es, die Schweizer Nationalwurst mit Eierschwämmli zu kombinieren und daraus ein feines Gericht zu zaubern?
Genau das haben wir gemacht. Cervelats, Eierschwämmli, eine gute Italienische Pasta und Käse miteinander kombiniert und im Ofen gratiniert!
Das ist wieder einmal so ein Gericht wo du, wenn du mal zu Essen begonnen hast, nicht mehr aufhören kannst weil es einfach „elend guet“ ist!
Probier es einfach einmal, du wirst begeistert sein!

Und so geht’s: Cervelat-Pilz Gratin

Mafaldine und Penne rigate

Heute gibt es zwei Pasta-Saucen-Rezepte. Zum Einen eine Gorgonzola-Sauce welche wir zu den Mafaldine servieren und zum Anderen eine Tomaten-Rahm-Sauce die zu den Penne rigate passt.
Beides sind klassisch Italienische Saucen und schmecken traumhaft gut. Auch der Aufwand für deren Herstellung haltet sich in Grenzen, so dass man sie immer gerne wieder mal machen wird.

Mafaldine

Und so geht’s: Pasta-Saucen

Rhabarber Tarte-Tatin

Ich liebe ja eine saftige Tarte-Tatin und habe auch schon einige gemacht. Aber diese hier ist ***** würdig. Mit frischen Rhabarbern, viel Butter und karamellisiertem Zucker – einfach nur ein Gedicht.
Wenn die Tarte noch etwas lauwarm ist und sich der Teigrand mit karamellisiertem Fruchtsaft vollgesogen hat, schmeckt sie am allerbesten – mit oder ohne Schlagrahm. Deine Geschmacksorgane werden Luftsprünge machen und du wirst stöhnende Laute von dir geben, ganz bestimmt!!!
Im Original wird die Tarte-Tatin ja mit Äpfeln zubereitet, aber mit Rhabarber und auch mit Aprikosen ist sie jedenfalls eine Sünde wert.

Und so geht’s: Tarte Tatin

Butter Chicken mit Naan

Butter Chicken ist ein typisch Indisches Gericht. Es gehört nicht zu den klassischen Curry-Gerichten, sondern lebt von einer leicht gewürzten Tomaten-Butter-Rahm-Sauce.
Es ist eines von den Gerichten, von denen es so viele verschiedene Rezepte wie Einwohner in Indien gibt!
Wir waren jedenfalls begeistert von diesem Butter-Chicken, das wir mit Naan, dem indischen Fladenbrot, genossen hatten.

Und so geht’s:
Butter Chicken
Naan

Gitzischlegel

Osterzeit ist Gitzizeit – so auch bei uns!
Wir haben uns an diese Spezialität herangemacht, da wir herausfinden wollten, wie so ein Stück vom Zicklein schmeckt. Das Fleisch gibt es ja nur ein bis zwei Wochen vor Ostern zu kaufen und so haben wir zugeschlagen als wir es neulich beim Metzger gesehen hatten.
Zubereitet wird es klassisch als Schmorgericht wobei man es mehr mediterran oder mehr konventionell braten kann.
Wir haben uns für Letzteres entschieden und genossen ein wunderbares Stück Fleisch, fest und doch zart und neutral im Geschmack.
Dazu haben wir einige Gnocchi und jungen Spinat serviert – passt hervorragend zusammen.
Nächstes Jahr werden wir wieder einen Gitzischlegel zubereiten, dann aber mit mediterranem Einschlag…

Und so geht’s: Gitzischlegel

Morchelgratin mit Spargeln

Wir haben kürzlich ein „längst vergessenes“ Rezept ausgegraben, den Morchelgratin mit Spargeln.
Warum nur haben wir das Gericht nicht öfters gemacht? Dabei schmeckt es so wunderbar nach Morcheln, Spargeln und der megafeinen Curry-Käse-Bechamelsauce! Man mag es fast nicht glauben, aber diese Geschmäcker passen wunderbar zusammen!
Da braucht es keine Beilagen und kein Fleisch mehr dazu, das ist eine volle, ausgezeichnete Mahlzeit.

Und so geht’s: Morchelgratin mit Spargeln

Crema Catalan

Die klassische «Crema Catalan» kennt wohl jeder, aber wie wird sie hergestellt, diese süsse, feine Nachspeise?
In fast allen Rezepten die ich gesehen habe, wird für die Bindung des Rahms nebst den Eiern auch Maismehl verwendet.
Unser Rezept hingegen hält sich an das Original aus Katalonien, wo die Creme nur mit Eiern zubereitet wird. Dadurch wird sie nicht so fest, sondern bleibt verführerisch fluffig!
Wir haben unsere «Crema Catalan» auf einem mit etwas Cointreau verfeinerten Fruchtspiegel aus Blutorangen serviert – schmeckt zusammen leidenschaftlich fein!

Und so geht’s: Crema Catalan

Luzerner Chügelipastete (Fritschipastete)

Die Luzerner Chügelipastete, oder auch Fritschipastete genannt, ist ein typisches Gericht der Luzerner Fasnacht. Das Gericht ist eng verknüpft mit dem Fritschi-Brauch und den Luzerner Zunftessen, den Bärteliessen.
Serviert wird das Gericht in einem reich verzierten Pastetenhaus aus Blätterteig. Gefüllt wird das Haus mit einem feinen, weissen Ragout aus Kalb- und Schweinefleisch sowie Pilzen und Brätchügeli. In der Füllung dürfen aber auch die in Träsch eingelegten Weinbeeren nicht fehlen!
Wer den Aufwand für den Bau des Pastetenhauses scheut, bedient sich normaler Pastetli und füllt diese mit der überaus schmackhaften Fleischfüllung.

Und so geht’s: Chügelipastete

Beerentraum

Als ich kürzlich zum ersten Mal diese Nachspeise vorgesetzt bekam, war es um mich geschehen. Die Crème mit den Beeren und dem Crunchy-Zeugs obendrauf schmecken so einmalig gut, dass ich das Rezept gleich selbst ausprobieren wollte.
Und in der Tat, die Zubereitung ist denkbar einfach und der Mandel-Biskuit-Crunch ist so simpel wie genial – schmeckt ausserordentlich fein!
Und bei der Wahl der Beeren kann man der Fantasie freien Lauf lassen. Saisonale oder TK-Beeren eignen sich gleichermassen perfekt! Auch kleingeschnittene Früchte passen bestens in diese Crème.

Und so geht’s: Beerentraum

Zucchetti-Gratin

Zucchetti ist ein Gemüse, oder vielmehr eine Frucht, welche vielseitig eingesetzt werden kann.  Wir bereiten heute daraus einen Gratin zu, mit geraffelten Zucchettis und einem Eier-Käse-Guss.
Dieser Gratin kann als Beilage zu einem Fleisch oder ganz einfach als Hauptmahlzeit serviert werden.
Wer noch etwas mehr Pfiff reinbringen will, der hackt ein halbe Peperoncini fein und gibt sie unter die Gratinmasse.
Dies ist wieder einmal so ein Gericht, das etwas „unscheinbar“ daherkommt, aber vollkommen überzeugt durch seine Ausgewogenheit!
Der Gratin passt auch ganz hervorragend zu leicht gebratenem Fisch wie z.B. zu Rotzunge…

Und so geht’s: Zucchettigratin