Schlagwort: Peperoni

Jambalaya

Jambalaya ist ein typisches Gericht aus der Cajun- und der kreolischen Küche Louisiana’s. Es waren die vertriebenen Nachfahren der französischstämmigen Siedler aus Kanada, die das Gericht ins Cajun-Country nach Louisiana brachten.
Jambalaya erinnert ein wenig an die spanische Paella, die jedoch ganz anders gewürzt wird.
Unser Jambalaya ist klassisch zubereitet mit Wurst, Hühnerfleisch und Crevetten in einem Reiseintopf mit Peperoni, Peperoncini, Tomaten und Staudensellerie. Die Cajun-Gewürzmischung, welche leicht selbst herzustellen ist, gibt dem Gericht den besonderen Geschmack.

Und so geht’s: Jambalaya

Chili con Carne

«Chili con carne hat seinen Ursprung vermutlich im Süden der Vereinigten Staaten. Irrtümlich wird es immer wieder der mexikanischen Küche anstatt der Tex-Mex-Küche zugeschrieben…». Soweit so gut, Hauptsache es schmeckt!
Wenn das Gericht so in der Pfanne vor sich hin schmort, dann zieht ein Duft durch die Wohnung, dass du fast nicht mehr warten magst, bis das Chili auf den Tisch kommt. Deine Magensäfte spielen verrückt und das geht glatte zwei Stunden so – aber es lohnt sich – tausendmal!
Servieren kann man das Chili in einer Tortilla-Schale, oder in eine Tortilla eingewickelt, oder einfach mit etwas Brot (um die Sosse aufzutunken)!
Schmeckt einfach nur H-I-M-M-L-I-S-C-H !!!

Und so geht’s: Chili con Carne

Cervelat Crostini

Cervelat-Crostini – schon mal gehört?! Ich nicht, bis mir vor Kurzem ein Buch über die Schweizer Nationalwurst in die Hände viel! In dem Buch findest du Rezepte von einem Schweizer Spitzenkoch (mit 15 Gault Millau Punkten), aber nur zum Thema Cervelat!
Als dann noch ein grösserer Anlass bei uns anstand, mussten diese Dinger auf den Tisch. Mal sehen, was die Gäste meinen und ob sie es auch herausfinden würden, mit was die Crostini belegt sind 😉
Nun, nach langem hin und her, Fisch stand lange zur Diskussion, mussten wir das Geheimnis lüften. Und man war bass erstaunt über den Geschmack dieser Crostini!
Versucht’s mal, ist eine interessante Art Cervelat zu Essen!!!

Und so geht’s: Cervelat Crostini

Szegediner-Gulasch

Wo der Name dieses rustikalen Gulaschs herstammt ist umstritten. Die einen Historiker vermuten, dass der Ursprung des Gerichts in Wien liegt, andere bringen es in Verbindung mit dem ungarischen Dichter József Székely, aber alle sind sich einig, dass es nichts mit der ungarischen Stadt Szeged zu tun hat!
Wie dem auch sei, wir geniessen diesen köstlichen Sauerkrauteintopf, auch wenn wir nicht wissen warum er so heisst! Die Mischung von Sauerkraut, Paprika, Kümmel und dem Fleisch, welches fast ein Stunde zusammen schmort, verleiht diesem Gericht einen ganz einmaligen Geschmack. Es ist nicht sehr pikant aber unheimlich lecker!
Sauerkrautliebhaber: Ab an die Töpfe – ihr werdet es nicht bereuen 🙂

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Und so geht’s: Szegediner Gulasch

Spareribs mit argentinischen Peperoni

Die Spareribs gehören zu der «Holy Trinity» des amerikanischen Barbecues. Diese «Heilige Dreifaltigkeit» besteht aus Pulled Pork, Beef Brisket und eben Spareribs. Diese typischen BBQ-Gerichte werden all bei niedriger Temperatur im Barbecue-Smoker gegart (100-140°C). Wer keinen solchen Smoker besitzt, kann das Fleisch auch auf dem Grill oder im Backofen auf dem Grillrost zubereiten.
So werden auch unsere Spareribs im Backofen gegart und regelmässig mit einer BBQ-Marinade eingepinselt. Dadurch trocknen sie nicht aus und bekommen einen herrlichen Glanz und den besonderen Geschmack.
Dazu reichen wir eine mit einer Ei-Käsemasse gefüllte Peperoni, wie sie zu einem argentinischen Asado serviert wird.

Und so geht’s:
Spareribs
Peperoni argentinische Art

Tortilla

Die Tortilla gehört zu den spanischen Nationalgerichten und darf auf keinem Tapas-Buffet fehlen. Gemäss dem Ur-Rezept besteht die Tortilla nur aus Eiern und Kartoffeln.
Heute werden der Tortilla aber auch Wurst, Zwiebeln, Knoblauch und Gemüse beigegeben.  So entstand eine Vielfalt an Tortillas, teils regional unterschiedliche, aber auch spielerisch abgewandelte Formen.
Unsere Tortilla beinhaltet, nebst den Kartoffeln und Eiern, auch spanische Paprikawurst «Chorizo», spanische Oliven, Peperoni und etwas Käse. So wird sie traumhaft schmackhaft und kann warm oder kalt genossen werden.

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Die Tortilla in Würfel geschnitten, mit einer Cherrytomate, einer Olive oder etwas Jamón dekoriert, ergibt ein geniales Apérohäppchen – ein Tapas.

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Und so geht’s: Tortilla

Riesencrevetten auf Edamamebohnen

Edamame bedeutet etwa «Bohnen am Zweig» und damit sind die noch unreif geernteten, japanischen Sojabohnen gemeint. Dank ihren knackigen Eigenschaften eignet sich die Bohne für verschiedene Gerichte.
Wir haben sie hier mit etwas Peperoni nach thailändischer Art zubereitet und mit einer Riesencrevette und Thai-Reis serviert.
Wer die Crevetten nicht mag, kann diese durch Geflügelfleisch ersetzten oder einfach weg lassen.

Und so geht’s: Riesencrevetten auf Edamamebohnen

Die Bohnen gibt es z.B. bei den Grossverteilern als TK-Ware.

Ungarisches Gulasch

Das «Ungarische Gulasch» dürfte wohl das bekannteste Gericht aus der ungarischen Küche sein. Und es wird sicher unzählige Varianten von diesem Gericht geben, jede Familie hat, denke ich, ihr eigenes Rezept.
Unser Rezept stammt aus einem uralten, undatierten Kochbuch vom Metzgermeisterverband. Das Buch ist abgegriffen und trägt deutlichste Spuren vom vielen Kochen!
Aber das Gericht duftet und schmeckt himmlisch mit der leicht pikanten, sämigen Sauce – hat ja auch genug Zwiebeln in der Sauce 😉
Dazu passen denn auch selbstgemachte Spätzli, die so schön in der Sauce baden können…

Und so geht’s: Ungarisches Gulasch

Bacalhau Portuguesa

Stockfisch ist die Basis dieses äusserst schmackhaften Eintopf-Gerichtes aus Portugal.
Der Stockfisch ist ein ungesalzener, luftgetrockneter Kabeljau (Dorsch), der im nördlichen Norwegen produziert wird. Da hangen dann die Fische an riesigen Holzgestellen und trocknen an der Meeresluft. Von daher rührt auch der Name Stockfisch – am Holzstock getrockneter Fisch.
Schon die Wikinger brachten den Stockfisch bis nach Portugal und die Portugiesen machten daraus einen wunderbaren Eintopf, den Bacalhau.
Das Gericht verbreitete sich in der Folge auch nach Spanien und Italien wo es als Bacalao resp. Stoccafisso bekannt ist.
Wir lernten das Gericht auf den Lofoten kennen – das Restaurant hiess Bacalao, im Hafen von Svolvær – und so kam die portugiesische Spezialität, mit Stockfisch von den Lofoten, zurück auf die Lofoten!

Stockfisch am Trochnungsgestell
Stockfisch am Holzgestell zum Trocknen aufgehängt

Und so geht’s: Bacalhau Portuguesa

Mah-Meh

Wir lieben unser Mah-Meh nach Art des Hauses! Es ist nicht DAS Mah-Meh wie es im Kochbuch steht, denn wir verwenden meistens Gemüse welches sich gerade im Kühlschrank befindet und kreieren daraus ein köstliches Gericht. Dazu kommt natürlich noch grob geschnetzeltes, leicht angebratenes Fleisch: Poulet, Turkey oder Schweinefleisch. Auch die Verwendung von Fisch oder Crevetten führt zu einem leckeren Resultat. Die Zubereitungsart und die Gewürze bleiben aber immer gleich! Die geben dem Gericht den richtigen Kick! Übrigens: schmeckt auch ohne Fleisch als vegetarische Variante sehr lecker! Und wer zuhause keinen Wok hat, kann das Gericht auch einfach in einer Bratpfanne zubereiten – geht auch!

Mah Meh

Und so geht’s: Mah-Meh