Schlagwort: Paprika

Chicken Tikka Masala

Neulich haben wir in einer trendigen Kochzeitschrift ein Gericht gesehen, welches ich nicht kannte, aber sehr „anmächelig“ aussah.

Ein indisches Gericht, aber kein Curry im herkömmlichen Sinn.

Nun, was ist schon Curry? Eine Gewürzmischung, von den Engländern erfunden und dem indischen Kochgeschmack nachempfunden. Denn in Indien werden die Gerichte immer von Grund auf gewürzt, da gibt es kein Currypulver…

Unser Gericht hier ist dem Sinn nach auch ein Curry, obwohl es anders schmeckt als eben das herkömmlich Bekannte.

Diese offenbar sehr beliebte Mahlzeit hat eher einen fruchtigen Geschmack und ist in der Schärfe anders gelagert als das übliche Ceylon Curry.

Ich kann euch nur empfehlen, es mal nachzukochen falls ihr es nicht schon kennt.

Ursi meinte anfänglich, was sie denn zu Essen bekommen würde wenn ihr das nicht schmecken täte! Aber nach dem ersten Bissen war die Frage wohl  doch eher hinfällig…

Und so geht’s: Chicken Tikka Masala

Butter Chicken mit Naan

Butter Chicken ist ein typisch Indisches Gericht. Es gehört nicht zu den klassischen Curry-Gerichten, sondern lebt von einer leicht gewürzten Tomaten-Butter-Rahm-Sauce.
Es ist eines von den Gerichten, von denen es so viele verschiedene Rezepte wie Einwohner in Indien gibt!
Wir waren jedenfalls begeistert von diesem Butter-Chicken, das wir mit Naan, dem indischen Fladenbrot, genossen hatten.

Und so geht’s:
Butter Chicken
Naan

Crevetten Cornets

In dieser Jahreszeit herrscht saisonbedingt ein erhöhter Bedarf an Apéro Ideen.
Die kleinen mit allerlei Leckereien gefüllten Cornets kommen da gerade recht, denn sie passen auf jedes Buffet.
Die Herstellung der Cornets ist dank einer gelungenen Backform einfach und bei den Füllungen reicht das Spektrum von pikant bis süss. Unsere Cornets sind mit einer Art Crevetten-Cocktail gefüllt und schmecken äusserst lecker!

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Und so geht’s: Crevetten-Cornets

Hackbraten mit Raclettekäse gefüllt

Ist doch eine geniale Kombination. Zwei winterliche Gerichte in Einem vereint und das Gemüse ist auch gleich noch mit eingebaut!
Also, es handelt sich da um Hackbraten mit Kürbis in der Fleischmasse und diese umhüllt eine rechte Portion Raclettekäse.
Tönt alles sehr gut und schmeckt auch sensationell zusammen, doch jetzt kommt das Aber: Das Tranchiern des Bratens ist etwas tricky, denn der Käse ist sehr, sehr schnell im Davonlaufen…
Also lasst euch etwas Zeit vor dem Anschneiden, der Braten muss ja auch nicht sooo heiss serviert werden.

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Und so geht’s: Hackbraten mit Raclettekäse

Szegediner-Gulasch

Wo der Name dieses rustikalen Gulaschs herstammt ist umstritten. Die einen Historiker vermuten, dass der Ursprung des Gerichts in Wien liegt, andere bringen es in Verbindung mit dem ungarischen Dichter József Székely, aber alle sind sich einig, dass es nichts mit der ungarischen Stadt Szeged zu tun hat!
Wie dem auch sei, wir geniessen diesen köstlichen Sauerkrauteintopf, auch wenn wir nicht wissen warum er so heisst! Die Mischung von Sauerkraut, Paprika, Kümmel und dem Fleisch, welches fast ein Stunde zusammen schmort, verleiht diesem Gericht einen ganz einmaligen Geschmack. Es ist nicht sehr pikant aber unheimlich lecker!
Sauerkrautliebhaber: Ab an die Töpfe – ihr werdet es nicht bereuen 🙂

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Und so geht’s: Szegediner Gulasch

Piccata milanese

Kürzlich bin ich auf den Food Blog von Roger Warna gestossen, einem mehrfach ausgezeichneten Schweizerkoch und Patissier. Unter dem Titel «Piccata, wie kriegt man das Käseschnitzel perfekt hin?» beschreibt er detailliert wie man das beste Piccata herzaubert.
Klar, das mussten wir unbedingt ausprobieren, denn wir lieben die italienische Küche, aber unsere Piccatas waren nicht immer sooo perfekt 😉
Also nahmen wir uns seine Beschreibung zu Herzen und raus kam ein wunderbares, zartes, saftiges, schön gleichmässig umhülltes Piccata milanese mit hervorragendem Geschmack. Die rote Farbe unseres Käsemantels rührt von dem verwendeten milden, ungarischen Paprika her, welcher eine sehr intensive Farbe mit sich bringt.
Wir haben das Piccata mit Schnitzelfleisch vom Schweinestotzen zubereitet und dazu Spaghetti Napoli mit einer frisch hergestellten Tomatensauce serviert.
Das hat so gut geschmeckt, dass wir bald wieder solche Piccata milanese zubereiten werden.

Und so geht’s: Piccata milanese

Kalbshackbraten

Hast du schon mal einen Kalbshackbraten gegessen, mit Mascarpone verfeinert und ohne Brot im Teig? Dazu noch mit etwas Curry abgeschmeckt und an einer Weisswein-Madeira-Rahmsauce serviert!
Dieser Hackbraten hat es wirklich in sich. Nur schon die Liste der Zutaten ist beachtlich, doch der Aufwand lohnt sich. Denn du wirst mit einem so unvergesslich feinen Braten beglückt, dass du nie mehr einen andern Hackbraten auf deinem Teller sehen möchtest!
Wir haben den unsrigen mit etwas Polenta serviert, doch auch Pasta oder Kartoffelstampf (mit See) eignen sich bestens als Beilage.

Und so geht’s: Kalbshackbraten

Ungarisches Gulasch

Das «Ungarische Gulasch» dürfte wohl das bekannteste Gericht aus der ungarischen Küche sein. Und es wird sicher unzählige Varianten von diesem Gericht geben, jede Familie hat, denke ich, ihr eigenes Rezept.
Unser Rezept stammt aus einem uralten, undatierten Kochbuch vom Metzgermeisterverband. Das Buch ist abgegriffen und trägt deutlichste Spuren vom vielen Kochen!
Aber das Gericht duftet und schmeckt himmlisch mit der leicht pikanten, sämigen Sauce – hat ja auch genug Zwiebeln in der Sauce 😉
Dazu passen denn auch selbstgemachte Spätzli, die so schön in der Sauce baden können…

Und so geht’s: Ungarisches Gulasch

Fleischkuchen

Flaute im Portemonnaie?  Dann ist dieser schmackhafte Fleischkuchen genau das Richtige! Lauwarm serviert, mit einem Salat dazu, wird aus dem saftigen Fleischkuchen ein Festessen! Die etwas spezielle Schichtung der verschiedenen Fleischsorten und der leise Geschmack der Aprikosen geben dem Kuchen eine ganz spezielle Note. Wer mit den Gewürzen spielen möchte, kann der Hackfleischmischung einen italienischen, indischen oder mexikanischen Touch verleihen! Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt 😉

Fleischkuchen

Und so geht’s: Fleischkuchen

Confierte Spareribs

Confieren ist ursprünglich eine alte Methode um Fleisch haltbar zu machen. Dabei wird das Fleisch, wenn es gar ist, im Öl oder Fett konserviert. Seit einiger Zeit versteht man unter Confieren nicht mehr nur das Konservieren von Lebensmitteln, sondern eine wiederentdeckte Garmethode, hauptsächlich für Fleisch. Confiert wird bei tiefen bis mittleren Temperaturen, ähnlich dem BBQ, wobei das Gargut mit Öl oder Fett bedeckt ist.
Wir haben diese Garmethode mit Costine, also Spareribs, ausprobiert und sind total begeistert vom Resultat. Das Fleisch ist nach der langen Garzeit butterzart und saftig, obwohl wir nur sehr wenig Öl verwendet haben. Und die Kräutermarinade hat dann noch das Ihrige für den guten Geschmack beigetragen! Das war ein richtiger Leckerbissen 😉

Und so geht’s: Confierte Spareribs