Schlagwort: Nelken

Osso buco

Osso buco, ein Klassiker aus der Italienischen Küche, steht heute bei uns auf dem Tisch. Servieren tun wir dieses Gericht mit dem «Loch im Knochen» mit einer Cremolata und einer Polenta.
Nach zweieinhalb Stunden Schmoren auf einem Gemüsebett, mit Wein und Fleischbouillon abgelöscht, entsteht ein wunderbar zartes Fleischgericht mit einer ebenso guten Sauce.
Wer mag, nimmt noch etwas Cremolata zur Osso buco. Diese zitronigen, gehackten Peterli mit etwas Knoblauch verleihen der Osso buco eine ganz spezielle Note!

Und so geht’s: Ossobuco

Glögi

«Glögi», so heisst der Glühwein in Finnland. In den skandinavischen Ländern dagegen wird er «Glögg» gennannt.
Wir lernten den Glögi in Helsinki kennen. Der Glühwein wird aus den klassischen Zutaten Wein, Zucker, Gewürzen und schwarzem Johannisbeersaft zubereitet und meist noch mit einem Schuss Wodka verfeinert. In den Glühwein hinein kommen dann noch ein paar Rosinen und Mandeln – sofern man mag. Oft genehmigt man sich zum Glögi ein paar Spekulatius – die passen wunderbar dazu.
Einen ganz speziellen Glögi lernten wir aber im «Café Ursula» kennen, so heisst das Cafe am Meer im «Kaivopuisto Park» in Helsinki. Da gab es dann erstmal die alkoholfreie Variante für 4 Euro. Für 6 Euro bekam man die Basisversion mit Alkohol und je nach Geschmack konnte man sich einen Glögi für 8 oder gar 10 Euro genehmigen. Der Preis hing von der Menge Wodka ab, welche zum Aufpeppen des Basis-Glögi verwendet wurde!
Ich hatte dann natürlich den 10 Euro Glögi bestellt – der war aber heftig, sag ich euch!!!

Und so geht’s:
Glögi
Spekulatius

Königsberger Klopse

Schon lange mal wollte ich Königsberger Klopse zubereiten, ist zwar nicht gerade ein Gericht aus unserer Region, aber die Bilder dieses Gerichts sahen immer so anmächelig aus.
Nun bereue ich es fast ein wenig, dass wir das nicht schon früher auf unseren Speiseplan gesetzt hatten.
Die Klopse sind ein Festessen, würden glatt als Weihnachtsessen durchgehen! Einfach nur köstlich!
Königsberger Klopse sind eine ostpreussische Spezialität an weisser Kapern-Sauce. Wer Kapern nicht mag, lässt sie weg, aber dadurch verliert das Gericht das gewisse Etwas, was es so einmalig macht!
Die Zubereitung ist übrigens keine Hexerei, versucht es einfach!

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Und so geht’s: Königsberger Klopse

Gnagi-Terrine mit Zwiebelsalat und Senfschaum

Wir kennen doch alle den «Schwartenmagen» oder den «Ochsenmaulsalat», typische Sommergerichte in der Gartenbeiz. Zusammen mit einem kühlen Bier ist das doch fast die Krönung des Sommers!
Doch Halt, es gibt da noch die De Lux-Version dieser Gerichte, die «Gnagi-Terrine»! Wie der Name schon sagt werden hier Gnagis verarbeitet und ein Züngli und etwas Speck passen auch noch hinein. Dazu kommt noch etwas Wurzelgemüse und die Terrine ist schon fast fertig.
Serviert wird sie mit einem raffinierten Zwiebelsalt und etwas Senfschaum. Und wie schon gesagt, ein kühles Bier und ein Bürli runden das Ganze ab. Schmeckt lecker – sag ich euch!

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Und so geht’s: Gnagi-Terrinne

Gegrillte Schweinshaxe

Genau zur Eröffnung des Oktoberfestes in München stand bei uns diese wunderschöne Schweinshaxe auf dem Koch- resp. Menüplan! Es war unser erster Versuch eine gegrillte Haxe zuzubereiten und es war ein voller Erfolg. Wir waren selbst überrascht, wie gut uns das gelungen ist – Schuhbeck sei Dank 🙂
Dazu gab’s natürlich Kartoffelklösse und eine sensationelle Sauce aus der Hand von Ursi. Dieses Saucenrezept lässt sich aber nicht aufschreiben, da müsst ihr einfach mal Ursi fragen wie sie die Sauce hingezaubert hat – einfach nur himmlisch!

Und so geht’s:
Gegrillte Schweinshaxe
Kartoffelklösse

Baklava

Soeben sind wir aus Istanbul zurück, der sehr faszinierenden Stadt am Bosporus mit den vielen Basaren und Moscheen.
Nebst all den vielen Sehenswürdigkeiten gab es da noch etwas anderes das uns aber brennend interessierte: Wie schmeckt die Baklava da, wo sie herkommt?
Vor Jahren sagte uns ein Syrischer Gast, der während seiner ganzen Studienzeit täglich Baklava in einer Konditorei in Damaskus kaufte, dass er noch nie im Leben eine so gute Baklava gegessen hätte wie die unsrige!
War das nun ein lieb gemeintes Kompliment oder war da was dran an der Aussage?
Wir haben’s probiert und ich muss gestehen, die Aussage des Syrischen Gastes trifft zu 🙂 Unsere Baklava ist intensiver im Geschmack – Punkt!
Baklava ist ein sehr süsses und saftiges, mit Nüssen gefülltes Blätterteiggebäck, welches mindestens einen Tag in einem Sirup aus Zucker, Honig, Orangensaft und Orangenblütenwasser getränkt wird.
Serviert wird Baklava mit einem starken türkischen Mokka, welcher einen Ausgleich zur extremen Süsse des Gebäcks schafft.

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Baklava im Sirup

Und so geht’s: Baklava

Chicken Curry Trinidad

Currys kennt man vor allem aus der Indischen und Thailändischen Küche. Doch es gibt da auch noch andere Currys wie z.B. die Afrikanischen oder Karibischen. Und genau so ein karibisches Curry wollte ich mal ausprobieren und zwar dasjenige von Trinidad. Eine Gewürzmischung für das Gericht gibt es bei uns nicht, also musste das Currypulver selbst hergestellt werden was eigentlich kein Problem war. Die Zutaten sind in ihrer Grundform alle im Gewürzladen erhältlich. Dann die Gewürze rösten, mahlen, fertig ist die Currymischung und die duftet so was von lecker!
Ja, daraus und mit noch ein paar weiteren Zutaten entstand dann ein wunderbares Chicken-Curry mit einem einmaligen Geschmack. Das wird bald wieder auf unserem Tisch stehen – garantiert!

Und so geht’s:
Chicken Curry Trinidad
Karibisches Curry-Pulver

Wer Currys liebt, dem empfehle ich das Buch von Atul Kochhar, CURRYS, 200 Rezepte aus aller Welt, Christian Verlag.

Magenbrot

Herbstzeit gleich Chilbizeit. Überall kommen und gehen sie, die Lunaparks mit all den Bahnen und den vielen Ständen mit ihren bunten Auslagen. Und einer dieser Stände sticht ganz speziell hervor. Mann/Frau riechen es schon von Weitem. Nein es ist nicht der Grillstand, der ist zwar auch gut, sondern es ist der Confiserie-Stand mit dem Türkenhonig, den Messmocken, den Schoggibananen, der Zuckerwatte, der Lakritze, den gebrannten Mandeln, dem Magenbrot und was es sonst noch alles Süsse gibt.
Ja und genau dieses Magenbrot wollte ich schon lange mal selbst machen. Und? Yes, I did it 🙂
Und ich sage euch, den Vergleich mit der Ware am Stand muss dieses Magenbrot nicht scheuen 😉
Und einfach in der Herstellung ist es obendrein auch noch…

Und so geht’s : Magenbrot

Baked Beans

Baked Beans ist eines unserer Top-Gerichte, welches ein- bis zweimal jährlich auf den Tisch kommt.
Fast vier Stunden schmoren die Bohnen und der Speck in einer Sauce aus Melasse, Rohzucker und Ketchup!
Dabei duftet die ganze Wohnung nach dem äusserst schmackhaften Gericht und die Magensäfte beginnen zu fliessen, obwohl das Gericht noch lange nicht fertig ist!
Und dann endlich ist es soweit! Du beginnst zu geniessen und kannst nicht mehr aufhören! Die Kombination von geräuchertem Speck, leicht karamellisiertem Zucker, Bohnen und den übrigen Gewürzen ergeben einen unvergesslichen Geschmack.
Dazu brauchst du keine Beilagen, nicht einmal Brot, wie es im 18. und 19. Jh. in Nordamerika (wo das Gericht herkommt) und England üblich war!

Und so geht’s: Baked Beans

Nocino – Baumnusslikör – Ratafià

Wer schon mal im Südtirol oder Tessin war, der kennt bestimmt den Nusseler, also den Baumnusslikör mit dem herb-süssen Geschmack.
Ratafià ist die Tessiner Version dieses speziellen Likörs.
Hergestellt wird er aus unreifen Baumnüssen welche in der St.-Johannis-Nacht (24. Juni) geerntet werden müssen. Die Nüsse werden im Grappa mit Gewürzen angesetzt und dann während acht Wochen der Sommersonne überlassen, bevor dann der Nusseler fertiggestellt wird.
Kühl serviert nach einem guten Essen hilft er den Magen aufräumen…

Und so geht’s: Nocino