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Schweinefilet in Kräutermarinade

Schweinefilet in Kräutermarinade ist ein ideales Fleisch zum Grillieren. Es ist in wenigen Minuten gar und wenn man die Kerntemperatur im Auge behält, ist es innen noch etwas rosa und butterzart.

Beim Verzehr kommt dann die mediterrane Marinade voll zur Geltung. Eine feine Note von Zitrone, Thymian und Rosmarin begleiten das zarte, saftige Edelstück vom Schwein.

Geradezu prädestiniert als Beilage bietet sich das Ratatouille an. Es unterstützt die mediterrane Linie des Fleisches hervorragend und zusammen ergibt sich ein leichtes, bekömmliches Essen für heisse Sommertage.

Schweinefilet in Kräutermarinade mit Ratatouille

Und so geht’s: Schweinefilet in Kräutermarinade

Chicken Tikka Masala

Neulich haben wir in einer trendigen Kochzeitschrift ein Gericht gesehen, welches ich nicht kannte, aber sehr „anmächelig“ aussah.

Ein indisches Gericht, aber kein Curry im herkömmlichen Sinn.

Nun, was ist schon Curry? Eine Gewürzmischung, von den Engländern erfunden und dem indischen Kochgeschmack nachempfunden. Denn in Indien werden die Gerichte immer von Grund auf gewürzt, da gibt es kein Currypulver…

Unser Gericht hier ist dem Sinn nach auch ein Curry, obwohl es anders schmeckt als eben das herkömmlich Bekannte.

Diese offenbar sehr beliebte Mahlzeit hat eher einen fruchtigen Geschmack und ist in der Schärfe anders gelagert als das übliche Ceylon Curry.

Ich kann euch nur empfehlen, es mal nachzukochen falls ihr es nicht schon kennt.

Ursi meinte anfänglich, was sie denn zu Essen bekommen würde wenn ihr das nicht schmecken täte! Aber nach dem ersten Bissen war die Frage wohl  doch eher hinfällig…

Und so geht’s: Chicken Tikka Masala

Grüne Kartoffelsuppe

Nein, das ist keine Erbsensuppe, sondern tatsächlich eine Kartoffelsuppe!

Und nein, sie ist nicht künstlich gefärbt, sondern mit Kopfsalat!!!

Kopfsalat, also die fein pürierten, äusseren Blätter, eignet sich hervorragend zum grün Einfärben von Speisen. Verwendet man genügend von dieser Paste, bekommt man auch im Gericht eine feine Salatnote.

Überrascht mal eure Gäste mit dieser Suppe und lasst sie raten aus was sie besteht? Das könnte noch ganz heiter werden!

Da passen übrigens auch unsere Flûtes hervorragend dazu 🙂

Und so geht’s: Grüne Kartoffelsuppe

Rinderfilet gebeizt

Das Trocken-Beizen von Fleisch kennt man vor allem aus der Zubereitung vom skandinavischen  «Graved Lachs».
Weniger bekannt ist die Anwendung dieser Konservierungsmethode zum haltbar und zart Machen von Fleisch.

Wir wollten mal ausprobieren wie das schmecken würde, wenn man ein schönes Fleisch beizt. Dazu haben wir uns ein Stück von einem Irischen Rinderfilet besorgt und uns an die Arbeit gemacht.

„Arbeit“ ist da zwar übertrieben, denn die Zubereitung ist denkbar einfach: Fleisch mit Salz, Zucker und Gewürzen einreiben, zwei Tage ziehen lassen und schon ist das Fleisch fast fertig. Noch ein, zwei Tage trocknen und durchziehen müssen noch sein, dann kommt der Anschnitt!

Nun, das war wieder mal eine Überraschung pur! Vor uns lag ein herzhaft gewürztes, zartes und schmackhaftes Scheibchen Filet, welches in Konsistenz und Geschmack durchaus an ein «Bresaola» erinnern kann.

Das leicht durchzogene Irische Rinderfilet hat unsere Bearbeitung mit Bravour überstanden und gehört fortan in unser Kochrepertoire…

Gebeiztes Rinderfilet auf Pa amb Oli oder Crostini

Filetscheibchen auf Crostini nach Art des «Pa amb Oli» zubereitet. Ein paar von denen zum Apéro und du bist satt und glücklich…

Salatdekoration mit gebeiztem Rinderfilet

Noch nie haben wir einen solch guten Salat gegessen! Einen «Jungsalat mit Kräutern» mit einer feinen Salatsauce beträufelt und mit dem gebeizten Filet garniert, dekoriert mit Pinienkernen und Parmesanspänen – ein Gedicht!

Carpaccio vom gebeizten Rinderfilet

Ein leckeres Carpaccio mit warmen Eierschwämmli, gehobeltem Parmesan und etwas Olivenöl bringt dieses einmalige Fleisch besonders zur Geltung!

Und so geht’s: Rinderfilet gebeizt

Gitzi rosa gebraten

Ostern steht vor der Türe und da schaut man sich gerne nach einem traditionellen Gitzi-Gericht um. Letztes Jahr war es ja ein Gitzischlegel, dieses Jahr sollte es aber etwas anderes werden.

Wir haben uns also auf die Suche gemacht, einerseits nach Gitzi-Fleisch und andererseits nach einem leckeren Rezept.
Das Gitzi haben wir im Wallis gefunden, bei Valais Prime Food.
Das Rezept stammt der Idee nach von einem «Geissen-Peter» in Isola im Oberengadin.

So haben wir uns also an die Arbeit gemacht.
Die Sauce wurde separat nach der klassischen Methode zubereitet (Knochen und Gemüse rösten, mit Wein ablöschen und laaaange köcheln).
Die gerollte Gitzi-Schulter wurde für ein paar Stunden mariniert und kam dann in den Ofen, zuerst zum Anbraten, dann zum Niedergaren! Jawohl, das funktioniert bei einem so zarten, jungen Fleisch!

Das Resultat war wiederum ein wunderbar zartes, festes, noch leicht rosafarbenes Fleisch ohne irgendeinen Hauch von einem Geissen-Geschmack!

Mit der Polenta und ein paar Pilzchen dazu ergibt das ein perfektes Osteressen!
Und nicht vergessen, ein gutes Glas Rotwein gehört unbedingt dazu, nicht nur in die Sauce…

Gitzischulter mit Polenta

Und so geht’s: Gitzi rosa gebraten

Gulaschsuppe

Ist es draussen kalt und windig und der Schnee treibt um die Ecken, dann ist Gulaschsuppenzeit!
So eine herzhaft gewürzte, dampfende Fleischsuppe aus dem Suppentopf mit einem Bürli dazu – gibt es etwas Besseres um Herz und Seele aufzuwärmen?

Uns hat sie jedenfalls sehr geschmeckt, hatte ja auch noch eine Peperoncini mit reingehackt, das steht aber nicht im Rezept 😉
Das Fleisch in der Suppe war übrigens butterzart und das Gemüse schön weich – so wie es eben sein muss!

Gulaschsuppe

Und so geht’s: Gulaschsuppe

Mistkratzerli Caminada-Style

Mistkratzerli oder Stubenkücken heissen die kleinen Hühnervögel bei uns, die so unglaublich zart schmecken, wenn man sie richtig zubereitet.

Unser Schweizer Dreisterne-Koch mit 19 Gault-Millau Punkten, Andreas Caminada, meint dazu: «Ein Kinderspiel wenn man nur die Marinade weglässt. Ob mit Senf oder Honig – im Backofen verbrennt die leider immer.»

Also folgen wir seinen Anweisungen, stecken dem Hühnervogel Zitronenschnitze in den Hintern, salzen ihn gut und garen ihn bei hoher Temperatur bis er aussen knusprig ist!

Und ich kann euch versichern, etwas Zarteres und Saftigeres habt ihr noch nie gegessen. Das Hühnchen schmeckt zudem leicht nach Zitrone – ein Traum.

Der Kommentar von Ursi lautete etwa so: «übergalaktisch gut»!!! Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen…

Und so geht’s: Mistkratzerli Caminada

Orecchiette alla pugliese

Eigentlich suchten wir eine Beilage zu einem Kalbskotelett. Uns schwebte etwas mit Teigwaren und Spinat vor.  Bei der Suche in unseren italienischen Kochbüchern sind wir dann auf dieses Pastagericht aus Apullien gestossen.
Das hat uns so überzeugt, dass wir das Kalbskotelett gleich im Kühlschrank liessen und uns dieser Spezialität widmeten!
Aus ein paar einfachen Zutaten, wie das in der italienischen Küche so üblich ist, entstand eine feine Hauptspeise, ganz ohne Fleisch! Vermisst haben wir es übrigens überhaupt nicht…
Und wir werden diese Orecchiette bald wieder einmal zubereiten, hat super geschmeckt!

Und so geht’s: Orecchiette alla pugliese

Butter Chicken mit Naan

Butter Chicken ist ein typisch Indisches Gericht. Es gehört nicht zu den klassischen Curry-Gerichten, sondern lebt von einer leicht gewürzten Tomaten-Butter-Rahm-Sauce.
Es ist eines von den Gerichten, von denen es so viele verschiedene Rezepte wie Einwohner in Indien gibt!
Wir waren jedenfalls begeistert von diesem Butter-Chicken, das wir mit Naan, dem indischen Fladenbrot, genossen hatten.

Und so geht’s:
Butter Chicken
Naan

Jambalaya

Jambalaya ist ein typisches Gericht aus der Cajun- und der kreolischen Küche Louisiana’s. Es waren die vertriebenen Nachfahren der französischstämmigen Siedler aus Kanada, die das Gericht ins Cajun-Country nach Louisiana brachten.
Jambalaya erinnert ein wenig an die spanische Paella, die jedoch ganz anders gewürzt wird.
Unser Jambalaya ist klassisch zubereitet mit Wurst, Hühnerfleisch und Crevetten in einem Reiseintopf mit Peperoni, Peperoncini, Tomaten und Staudensellerie. Die Cajun-Gewürzmischung, welche leicht selbst herzustellen ist, gibt dem Gericht den besonderen Geschmack.

Und so geht’s: Jambalaya