Schlagwort: Knoblauch

Chicken Tikka Masala

Neulich haben wir in einer trendigen Kochzeitschrift ein Gericht gesehen, welches ich nicht kannte, aber sehr „anmächelig“ aussah.

Ein indisches Gericht, aber kein Curry im herkömmlichen Sinn.

Nun, was ist schon Curry? Eine Gewürzmischung, von den Engländern erfunden und dem indischen Kochgeschmack nachempfunden. Denn in Indien werden die Gerichte immer von Grund auf gewürzt, da gibt es kein Currypulver…

Unser Gericht hier ist dem Sinn nach auch ein Curry, obwohl es anders schmeckt als eben das herkömmlich Bekannte.

Diese offenbar sehr beliebte Mahlzeit hat eher einen fruchtigen Geschmack und ist in der Schärfe anders gelagert als das übliche Ceylon Curry.

Ich kann euch nur empfehlen, es mal nachzukochen falls ihr es nicht schon kennt.

Ursi meinte anfänglich, was sie denn zu Essen bekommen würde wenn ihr das nicht schmecken täte! Aber nach dem ersten Bissen war die Frage wohl  doch eher hinfällig…

Und so geht’s: Chicken Tikka Masala

Grüne Kartoffelsuppe

Nein, das ist keine Erbsensuppe, sondern tatsächlich eine Kartoffelsuppe!

Und nein, sie ist nicht künstlich gefärbt, sondern mit Kopfsalat!!!

Kopfsalat, also die fein pürierten, äusseren Blätter, eignet sich hervorragend zum grün Einfärben von Speisen. Verwendet man genügend von dieser Paste, bekommt man auch im Gericht eine feine Salatnote.

Überrascht mal eure Gäste mit dieser Suppe und lasst sie raten aus was sie besteht? Das könnte noch ganz heiter werden!

Da passen übrigens auch unsere Flûtes hervorragend dazu 🙂

Und so geht’s: Grüne Kartoffelsuppe

Mistkratzerli Caminada-Style

Mistkratzerli oder Stubenkücken heissen die kleinen Hühnervögel bei uns, die so unglaublich zart schmecken, wenn man sie richtig zubereitet.

Unser Schweizer Dreisterne-Koch mit 19 Gault-Millau Punkten, Andreas Caminada, meint dazu: «Ein Kinderspiel wenn man nur die Marinade weglässt. Ob mit Senf oder Honig – im Backofen verbrennt die leider immer.»

Also folgen wir seinen Anweisungen, stecken dem Hühnervogel Zitronenschnitze in den Hintern, salzen ihn gut und garen ihn bei hoher Temperatur bis er aussen knusprig ist!

Und ich kann euch versichern, etwas Zarteres und Saftigeres habt ihr noch nie gegessen. Das Hühnchen schmeckt zudem leicht nach Zitrone – ein Traum.

Der Kommentar von Ursi lautete etwa so: «übergalaktisch gut»!!! Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen…

Und so geht’s: Mistkratzerli Caminada

Orecchiette alla pugliese

Eigentlich suchten wir eine Beilage zu einem Kalbskotelett. Uns schwebte etwas mit Teigwaren und Spinat vor.  Bei der Suche in unseren italienischen Kochbüchern sind wir dann auf dieses Pastagericht aus Apullien gestossen.
Das hat uns so überzeugt, dass wir das Kalbskotelett gleich im Kühlschrank liessen und uns dieser Spezialität widmeten!
Aus ein paar einfachen Zutaten, wie das in der italienischen Küche so üblich ist, entstand eine feine Hauptspeise, ganz ohne Fleisch! Vermisst haben wir es übrigens überhaupt nicht…
Und wir werden diese Orecchiette bald wieder einmal zubereiten, hat super geschmeckt!

Und so geht’s: Orecchiette alla pugliese

Butter Chicken mit Naan

Butter Chicken ist ein typisch Indisches Gericht. Es gehört nicht zu den klassischen Curry-Gerichten, sondern lebt von einer leicht gewürzten Tomaten-Butter-Rahm-Sauce.
Es ist eines von den Gerichten, von denen es so viele verschiedene Rezepte wie Einwohner in Indien gibt!
Wir waren jedenfalls begeistert von diesem Butter-Chicken, das wir mit Naan, dem indischen Fladenbrot, genossen hatten.

Und so geht’s:
Butter Chicken
Naan

Jambalaya

Jambalaya ist ein typisches Gericht aus der Cajun- und der kreolischen Küche Louisiana’s. Es waren die vertriebenen Nachfahren der französischstämmigen Siedler aus Kanada, die das Gericht ins Cajun-Country nach Louisiana brachten.
Jambalaya erinnert ein wenig an die spanische Paella, die jedoch ganz anders gewürzt wird.
Unser Jambalaya ist klassisch zubereitet mit Wurst, Hühnerfleisch und Crevetten in einem Reiseintopf mit Peperoni, Peperoncini, Tomaten und Staudensellerie. Die Cajun-Gewürzmischung, welche leicht selbst herzustellen ist, gibt dem Gericht den besonderen Geschmack.

Und so geht’s: Jambalaya

Gitzischlegel

Osterzeit ist Gitzizeit – so auch bei uns!
Wir haben uns an diese Spezialität herangemacht, da wir herausfinden wollten, wie so ein Stück vom Zicklein schmeckt. Das Fleisch gibt es ja nur ein bis zwei Wochen vor Ostern zu kaufen und so haben wir zugeschlagen als wir es neulich beim Metzger gesehen hatten.
Zubereitet wird es klassisch als Schmorgericht wobei man es mehr mediterran oder mehr konventionell braten kann.
Wir haben uns für Letzteres entschieden und genossen ein wunderbares Stück Fleisch, fest und doch zart und neutral im Geschmack.
Dazu haben wir einige Gnocchi und jungen Spinat serviert – passt hervorragend zusammen.
Nächstes Jahr werden wir wieder einen Gitzischlegel zubereiten, dann aber mit mediterranem Einschlag…

Und so geht’s: Gitzischlegel

Chili con Carne

«Chili con carne hat seinen Ursprung vermutlich im Süden der Vereinigten Staaten. Irrtümlich wird es immer wieder der mexikanischen Küche anstatt der Tex-Mex-Küche zugeschrieben…». Soweit so gut, Hauptsache es schmeckt!
Wenn das Gericht so in der Pfanne vor sich hin schmort, dann zieht ein Duft durch die Wohnung, dass du fast nicht mehr warten magst, bis das Chili auf den Tisch kommt. Deine Magensäfte spielen verrückt und das geht glatte zwei Stunden so – aber es lohnt sich – tausendmal!
Servieren kann man das Chili in einer Tortilla-Schale, oder in eine Tortilla eingewickelt, oder einfach mit etwas Brot (um die Sosse aufzutunken)!
Schmeckt einfach nur H-I-M-M-L-I-S-C-H !!!

Und so geht’s: Chili con Carne

Cervelat Crostini

Cervelat-Crostini – schon mal gehört?! Ich nicht, bis mir vor Kurzem ein Buch über die Schweizer Nationalwurst in die Hände viel! In dem Buch findest du Rezepte von einem Schweizer Spitzenkoch (mit 15 Gault Millau Punkten), aber nur zum Thema Cervelat!
Als dann noch ein grösserer Anlass bei uns anstand, mussten diese Dinger auf den Tisch. Mal sehen, was die Gäste meinen und ob sie es auch herausfinden würden, mit was die Crostini belegt sind 😉
Nun, nach langem hin und her, Fisch stand lange zur Diskussion, mussten wir das Geheimnis lüften. Und man war bass erstaunt über den Geschmack dieser Crostini!
Versucht’s mal, ist eine interessante Art Cervelat zu Essen!!!

Und so geht’s: Cervelat Crostini

Thailändisches Rindscurry

Dieses wunderbare Gericht weckt in deinem Gaumen sämtliche Geschmacksknospen. Hier vereinen sich Gewürze verschiedenster Art zu einem abgerundeten Ganzen und du weisst nicht woher all diese Geschmacksnoten herrühren! Ein ganz spezieller Lieferant interessanter Düfte und Geschmäcker ist der Thai-Basilikum. Der duftet wie Anis oder Sternanis – einfach nur genial! Ich wundere mich nur, dass die Thais aus diesen Kräutern nicht schon lange einen klaren Brand destilliert haben – der würde traumhaft schmecken.
Aber wir sind hier ja bei einem leckeren Curry, welches mit Royal Thai-Reis und etwas gesalzenen Erdnüssen hervorragend schmeckt!

Und so geht’s: Thailändisches Rindscurry