Schlagwort: Hefe

Pane Mantovano

Bei uns sind diese Brote aus der Lombardei und dem Veneto wenig bekannt. Aber wer schon mal in Italien war, hat diese Brötchen bestimmt schon oft gesehen: Die aufgerollten Brötchen die oben eingeschnitten wurden und so wunderschön aufgegangen sind und beim Essen so schaurig bröseln.
Ja, genau die wollte ich backen!

Und ja, genau so sind sie auch geworden: Feinporig, knusprig und haben kräftig gebröselt 😉

Das Geheimnis dieses Brotes liegt in der Mehlmischung, den 20% besteht aus Hartweizenmehl. Dieses Mehl findet man bei uns fast nur im Coop als «Bio Knöpfli-Mehl» – das muss man auch erst mal rausfinden…

Und die Herstellung der Rollen ist übrigens auch ganz interessant. Man dreht den Brötchenteig mehrmals durch die Nudelmaschine und bekommt so die gleichmässige Struktur!
Versucht es mal, macht Spass!

 

Die Teiglinge sind wunderschön aufgegangen

Und so geht’s: Pane Mantovano

Lemon Pull Apart Cake

Dieser geniale Kuchen passt immer, das ganze Jahr!
Zwischen den süssen, hochgestellten Hefeteigteilchen befindet sich eine raffinierte Füllung aus Rohzucker, gesalzener Butter und Zitronenabrieb. Und obendrauf kommt noch der feine Zitronenguss.
Die Zitrone ist hier wohl «tonangebend» aber überwiegt nicht, was besonders reizvoll ist.
Die einzelnen Teigscheiben lassen sich dann, wie der Name schon sagt, einfach auseinander ziehen. Da braucht es gar kein Messer um den Cake zu portionieren.
Versucht es mal, es mach richtig Spass, den noch frischen, buttrigen Cake auseinander zu zupfen und zu geniessen…

Und so geht’s: Lemon Pull Apart Cake

Kardamom-Zimt-Knoten aus Schweden

Diese Zimtknöpfe erinnern im Geschmack an Zimtschnecken, nur ist etwas Kardamom im Teig und in der Füllung eingearbeitet, was dem Hefegebäck den typisch nordischen Geschmack verleiht. Wer schon mal in Schweden war kennt diesen Duft der aus den Bäckereien strömt und welcher einem die Magensäfte in Wallung bringt…
Leila Lindholm, die Autorin des schwedischen Backbuches, nennt diese Knöpfe liebevoll «Hefeteilchen»!
Und in der Tat, das sind «geile Teilchen», unheimlich zart, schmecken mega fein, vor allem wenn sie frisch aus dem Ofen kommen!!!
Übrigens, die lassen sich sehr gut einfrieren (sofern noch einige übrig bleiben) und bei Raumtemperatur auch wieder auftauen und dann noch 10 Minuten bei 200°C in den Ofen…! Himmlisch!

Und so geht’s: Kardamom-Zimt-Knoten

Colomba di Pasqua

Die «Colomba di Pasqua» oder «Colomba pasquale»  oder einfach nur «Colomba» ist die Bezeichnung der in Italien sehr beliebten Ostertaube, hergestellt aus einem süssen Hefeteig mit Orangeat, der einem Panettone sehr ähnlich ist.
Wie aus dem Namen schon hervorgeht ist die Colomba ein typisches Ostergebäck, welches in Italien auch gerne mal als Geschenk mitgebracht wird. Die Colomba kann sowohl als Nachspeise mit einem Süsswein genossen werden, oder aber auch zum Frühstück mit etwas gesalzener Butter (mein Favorit) und etwas Salami und Parmaschinken.
Schmeckt einfach nur lecker mit dem feinen Orangen-Geschmack…

Uns so geht’s: Colomba di Pasqua

Schmalzkuchen

Den Schmalzkuchen haben wir letzten Winter auf den Weihnachtsmärkten im Norden Deutschlands kennen gelernt. Das süsse Hefeteiggebäck wird schwimmend im Schmalz ausgebacken und nachher kräftig mit Puderzucker bestreut. Die noch warmen Schmalzkuchen werden mit einem Holzstäbchen aufgespiesst und direkt aus der Tüte gegessen.
Schmeckt unheimlich lecker, vor allem zu einem Glühwein…

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Und so geht’s: Schmalzkuchen

Piadina

Das raffiniert gefüllte Fladenbrot aus der Emilia Romagna (Gegend um Parma und Bologna) erfreut sich bei uns zunehmender Beliebtheit und ist vor allem an Jahrmärkten häufig anzutreffen.
Das Fladenbrot ist schnell gemacht und beim Belegen eines Piadinas kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen. Es gibt nicht einfach DAS Piadina, sondern man packt einfach das rein, was einen gerade gelüstet.
Unser Rezept zeigt etwa auf, was heute so üblich ist beim Belegen eines Piadina. Versucht es einfach, passt perfekt zu einem Glas Wein mit Freunden oder als Apéro-/Vorspeisengebäck für eine grössere Tafel!
Geht übrigens auch als Vollmahlzeit vor dem TV…

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Und so geht’s: Piadina

Vanilleschnecken

Wer dänischen Plunder mag, kommt an diesen Vanilleschnecken nicht vorbei ohne kräftig zuzulangen!
Die schmecken nämlich sehr ähnlich und duften wundervoll nach Vanille und Himbeeren. Wer lieber andere Beeren, z.B. Blaubeeren, mag, kann dies problemlos dazu geben.
Die Herstellung ist denkbar einfach, aber das Resultat überzeugt!

Und so geht’s: Vanilleschnecken

Das magische Baguette

Magisches Baguette? Was soll denn das?
Ja, bei der Zubereitung geht es hier gar nicht „normal“ zu, denn der Teig zu diesem extrem feinen Baguette wird nur angerührt! Nicht mal eine Küchenmaschine braucht es dazu!
Dann, nach nur gerade mal 2½ Stunden, duftet die Küche nach frischem Brot und vor dir liegen die knusprigen, fluffigen Baguettes – das ist Zauberei – oder etwa Hexerei?!
Wenn du mal anfängst da reinzubeissen, ist es um dich geschehen – besser geht einfach nicht!
Danke Michaela für das Rezept 🙂

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Und so geht’s: Magisches Baguette

Panettone

Panettone geht immer, auch wenn nicht Weihnachten ist. Schon lange mal wollte ich diese Mailänder Kuchenspezialität backen und bin dann zufällig auf ein Rezept gestossen, welches sich erfolgsversprechend las.
Nachdem dann auch die Papiermanschetten gefunden waren konnte es losgehen mit der Herstellung des schmackhaften Teiges. Das braucht aber etwas Geduld, denn der sehr butterlastige Teig muss fünf Stunden aufgehen!
Ich habe meine Panettones gleich in drei Varianten gebacken, mit einem Mix von kandierten Früchten, mit Aprikosen und mit Marrons glacés.
Der Duft der sich beim Backen in der Wohnung verbreitete war einfach nur köstlich und liess erahnen was da aus dem Ofen kommen würde!
Und so waren sie denn auch, einfach leckere Panettones! Mit etwas Butter drauf oder wie er in Mailand serviert wird, mit Spumante dazu – was willst du mehr?!

Und so geht’s: Panettone

Blinis

Die russischen Blinis sind so etwas wie die Tapas der Spanier. Nur sind sie im Original nicht so reichhaltig belegt. Aber warum auch?
Blinis eignen sich hervorragend zur Herstellung von Apéro-Häppchen nach spanischem Muster. Flusskrebse an Cocktailsauce, Lomo auf Datteln, Jamon mit Kapern, Lachs auf Meerrettich, Kaviar auf Ei sind nur ein paar Möglichkeiten! Der Phantasie sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt. Wer die Blinis aber eher original belegen möchte verwendet dann Quark, Hackfleisch, geräucherten Fisch (Hering, Sardinen) oder halt eben Kaviar!

Blinis 04
Blini mit Pata Negra Jamon und Kapern
Blinis 03
Blini mit Sockeye-Lachs und Kaviar auf Meerrettichschaum
Blinis
Blini mit Lomo und Datteln

Und so geht’s: Blini