Schlagwort: Chili

Schweinefilet in Kräutermarinade

Schweinefilet in Kräutermarinade ist ein ideales Fleisch zum Grillieren. Es ist in wenigen Minuten gar und wenn man die Kerntemperatur im Auge behält, ist es innen noch etwas rosa und butterzart.

Beim Verzehr kommt dann die mediterrane Marinade voll zur Geltung. Eine feine Note von Zitrone, Thymian und Rosmarin begleiten das zarte, saftige Edelstück vom Schwein.

Geradezu prädestiniert als Beilage bietet sich das Ratatouille an. Es unterstützt die mediterrane Linie des Fleisches hervorragend und zusammen ergibt sich ein leichtes, bekömmliches Essen für heisse Sommertage.

Schweinefilet in Kräutermarinade mit Ratatouille

Und so geht’s: Schweinefilet in Kräutermarinade

Chicken Tikka Masala

Neulich haben wir in einer trendigen Kochzeitschrift ein Gericht gesehen, welches ich nicht kannte, aber sehr „anmächelig“ aussah.

Ein indisches Gericht, aber kein Curry im herkömmlichen Sinn.

Nun, was ist schon Curry? Eine Gewürzmischung, von den Engländern erfunden und dem indischen Kochgeschmack nachempfunden. Denn in Indien werden die Gerichte immer von Grund auf gewürzt, da gibt es kein Currypulver…

Unser Gericht hier ist dem Sinn nach auch ein Curry, obwohl es anders schmeckt als eben das herkömmlich Bekannte.

Diese offenbar sehr beliebte Mahlzeit hat eher einen fruchtigen Geschmack und ist in der Schärfe anders gelagert als das übliche Ceylon Curry.

Ich kann euch nur empfehlen, es mal nachzukochen falls ihr es nicht schon kennt.

Ursi meinte anfänglich, was sie denn zu Essen bekommen würde wenn ihr das nicht schmecken täte! Aber nach dem ersten Bissen war die Frage wohl  doch eher hinfällig…

Und so geht’s: Chicken Tikka Masala

Chili con Carne

«Chili con carne hat seinen Ursprung vermutlich im Süden der Vereinigten Staaten. Irrtümlich wird es immer wieder der mexikanischen Küche anstatt der Tex-Mex-Küche zugeschrieben…». Soweit so gut, Hauptsache es schmeckt!
Wenn das Gericht so in der Pfanne vor sich hin schmort, dann zieht ein Duft durch die Wohnung, dass du fast nicht mehr warten magst, bis das Chili auf den Tisch kommt. Deine Magensäfte spielen verrückt und das geht glatte zwei Stunden so – aber es lohnt sich – tausendmal!
Servieren kann man das Chili in einer Tortilla-Schale, oder in eine Tortilla eingewickelt, oder einfach mit etwas Brot (um die Sosse aufzutunken)!
Schmeckt einfach nur H-I-M-M-L-I-S-C-H !!!

Und so geht’s: Chili con Carne

Poulet-Tajine mit Aprikosen

«Tajin» bezeichnet zwei verschiedene Dinge: einerseits ist es das aus Ton gefertigte Kochgerät mit dem konischen Deckel aus dem Maghreb (Nordafrika) und andererseits bezeichnet man auch das mit diesem Kochtopf zubereitete Gericht als Tajine.
Tajine-Gerichte gibt es in unzähligen Varianten. Das Lamm-, Rind- oder Geflügelfleisch, oder auch Fisch, wird im Topf ohne anzubraten in einer kräftigen und würzigen Brühe geschmort.
Essen tut man das Tajine mit Fladenbrot, oder serviert es mit Couscous oder einem Hirsegericht. Vor allem Couscous eignet sich hervorragend, da es die meist pikant-süsse-würzige Sauce des Fleisches so wunderbar aufsaugt!
Wer keine Tajine besitzt, kann so ein Gericht problemlos in einer Pfanne zubereiten. Versucht es einfach einmal – es schmeckt wunderbar nach orientalischen Gewürzen!

Und so geht’s: Poulet-Tajine mit Honig und Aprikosen

Erbsensuppe pikant

An einem kühlen Herbst- oder Wintertag gibt es doch nichts Besseres als eine heisse Suppe. Dazu noch ein Würstchen und ein Bürli und die Mahlzeit ist perfekt.
Dieses pikante Erbsensüppchen, mit etwas Chili oder Peperoncini aufgepeppt und mit Rahm verfeinert, erwärmt nicht nur den Magen sondern auch die Seele! Und obendrauf macht es auch satt! Versucht es mal, ihr werdet begeistert sein.

Und so geht’s: Erbsensuppe pikant

Szegediner-Gulasch

Wo der Name dieses rustikalen Gulaschs herstammt ist umstritten. Die einen Historiker vermuten, dass der Ursprung des Gerichts in Wien liegt, andere bringen es in Verbindung mit dem ungarischen Dichter József Székely, aber alle sind sich einig, dass es nichts mit der ungarischen Stadt Szeged zu tun hat!
Wie dem auch sei, wir geniessen diesen köstlichen Sauerkrauteintopf, auch wenn wir nicht wissen warum er so heisst! Die Mischung von Sauerkraut, Paprika, Kümmel und dem Fleisch, welches fast ein Stunde zusammen schmort, verleiht diesem Gericht einen ganz einmaligen Geschmack. Es ist nicht sehr pikant aber unheimlich lecker!
Sauerkrautliebhaber: Ab an die Töpfe – ihr werdet es nicht bereuen 🙂

szegedinergulasch-02

Und so geht’s: Szegediner Gulasch

Backhendl mit Kartoffelsalat

Das «Backhendl» ist eine Spezialität aus der Wiener Küche. Dabei werden gewürzte Teilstücke vom jungen Huhn paniert und kross frittiert oder in heisser Butter ausgebacken. Das Resultat sind butterzarte Poulet-Stückchen, umhüllt von einer festen Panade mit einer ganz leichten zitronigen Note – einfach köstlich!
Dazu servieren wir einen lauwarmen Kartoffelsalat an einer sämigen Sauce, so wie er in Bayern und Österreich zubereitet wird! Nur schon an diesem Salat könnte ich mich toll und voll fr…, so super gut ist der 🙂

Brathendl 02

Und so geht’s:
Backhendl
Kartoffelsalat

Spareribs mit argentinischen Peperoni

Die Spareribs gehören zu der «Holy Trinity» des amerikanischen Barbecues. Diese «Heilige Dreifaltigkeit» besteht aus Pulled Pork, Beef Brisket und eben Spareribs. Diese typischen BBQ-Gerichte werden all bei niedriger Temperatur im Barbecue-Smoker gegart (100-140°C). Wer keinen solchen Smoker besitzt, kann das Fleisch auch auf dem Grill oder im Backofen auf dem Grillrost zubereiten.
So werden auch unsere Spareribs im Backofen gegart und regelmässig mit einer BBQ-Marinade eingepinselt. Dadurch trocknen sie nicht aus und bekommen einen herrlichen Glanz und den besonderen Geschmack.
Dazu reichen wir eine mit einer Ei-Käsemasse gefüllte Peperoni, wie sie zu einem argentinischen Asado serviert wird.

Und so geht’s:
Spareribs
Peperoni argentinische Art

Bacalhau Portuguesa

Stockfisch ist die Basis dieses äusserst schmackhaften Eintopf-Gerichtes aus Portugal.
Der Stockfisch ist ein ungesalzener, luftgetrockneter Kabeljau (Dorsch), der im nördlichen Norwegen produziert wird. Da hangen dann die Fische an riesigen Holzgestellen und trocknen an der Meeresluft. Von daher rührt auch der Name Stockfisch – am Holzstock getrockneter Fisch.
Schon die Wikinger brachten den Stockfisch bis nach Portugal und die Portugiesen machten daraus einen wunderbaren Eintopf, den Bacalhau.
Das Gericht verbreitete sich in der Folge auch nach Spanien und Italien wo es als Bacalao resp. Stoccafisso bekannt ist.
Wir lernten das Gericht auf den Lofoten kennen – das Restaurant hiess Bacalao, im Hafen von Svolvær – und so kam die portugiesische Spezialität, mit Stockfisch von den Lofoten, zurück auf die Lofoten!

Stockfisch am Trochnungsgestell
Stockfisch am Holzgestell zum Trocknen aufgehängt

Und so geht’s: Bacalhau Portuguesa

Fleischkuchen

Flaute im Portemonnaie?  Dann ist dieser schmackhafte Fleischkuchen genau das Richtige! Lauwarm serviert, mit einem Salat dazu, wird aus dem saftigen Fleischkuchen ein Festessen! Die etwas spezielle Schichtung der verschiedenen Fleischsorten und der leise Geschmack der Aprikosen geben dem Kuchen eine ganz spezielle Note. Wer mit den Gewürzen spielen möchte, kann der Hackfleischmischung einen italienischen, indischen oder mexikanischen Touch verleihen! Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt 😉

Fleischkuchen

Und so geht’s: Fleischkuchen