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Treacle Cake mit Toffee-Sauce

Dieser traditionelle, britische Kuchen geht auf das Jahr 1880 zurück, als der Zuckersirup langsam auf den Markt kam. Der Kuchen war damals ein Dessert für ärmere Leute, da er keine teuren Früchte enthielt, sondern mit der erschwinglichen Melasse (Treacle) hergestellt wurde. Auch heute ist dieser Kuchen in England sehr beliebt, sogar Harry Potter ist Fan von diesem süssen Gebäck!
Und in der Tat, dieser Kuchen ist wirklich sehr fein, schmeckt leicht nach Lebkuchen, aber lebt auch vom Geschmack des Muscovado Zuckers, der ihm einen karamelligen Gout verleiht. Der im Teig enthaltene Ingwer sorgt für eine ganz spezielle Note, nicht scharf, einfach nur «da war doch noch etwas»…
Nun, essen tut man den Kuchen mit etwas kandiertem Ingwer und einer Toffee-Sauce, passt unglaublich gut dazu und macht das Ganze abgerundet süss.
Und für Liebhaber der gesalzenen Butter: Die passt ausgezeichnet dazu!

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Und so geht’s: Treacle Cake

Aprikosen-Tartelettes mit Streusel

Die leuchtenden, schmackhaften  Walliser-Aprikosen sind da und laden zum Geniessen ein.  Wenn du schon alle deine bekannten Rezepte mit Aprikosen abgearbeitet hast, dann schlage ich dir etwas ganz Feines vor.
Diese Tartelettes schmecken traumhaft und sind genau richtig in der Grösse. Sie werden in der Art eines Blechkuchens mit einem Biskuit-Teig in Tartelettes-Förmchen, mit einer dicken Schicht Streusel obendrauf, gebacken.
Zum Servieren darf es dann schon noch etwas Puderzucker obendrüber geben und nebenan macht sich auch ein Tupfer Schlagrahm nicht schlecht!
Dazu passt übrigens ein Walliser Apricotine hervorragend – süss oder klar, geht beides!

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Gesehen habe ich die Idee vom Tartelette bei «herzelieb» aus dem hohen Norden Deutschlands!

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Und so geht’s: Aprikosen Tartelettes mit Streusel

Appenzeller Zimtfladen

Wir sind vor Kurzem bei schönem Wetter durch das Appenzell gefahren und haben so dies und das angeschaut. Dabei sind wir in der Käserei in Stein (AR) auf diese Spezialität gestossen – den Appenzeller Zimtfladen. Der hatte so unheimlich gut geduftet, dass wir gleich ein Stück kauften und noch am selben Abend genüsslich verputzten.
Den musste ich unbedingt mal selber backen so gut war der und fand dann auch bald ein entsprechendes Rezept.
Was dabei herauskam ist einfach himmlisch. Der Fladen, mit etwas Konfitüre am Boden, verströmt einen so herrlichen Duft von Zimt, Schokolade und anderen Gewürzen, dass du dem nicht widerstehen kannst. Obwohl der Fladen überhaupt nicht trocken ist, passt etwas Schlagrahm sehr gut dazu. Und auch im Abgang gibt es kein Gewürz das überwiegt! Einfach eine runde, ausgewogene Sache…

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Und so geht’s: Appenzeller Zimtfladen

Himbeertorte

Unsere jüngste Enkelin wünschte sich zu ihrem 3. Geburtstag eine Erdbeer- und eine Himbeertorte!
Nun, was macht man in so einem Fall? Man macht aus zwei kleinen Torten eine grosse Torte – also quasi eine Hochzeitstorte für die kleine Prinzessin!!!
Die Torte war aus bestem Biskuit, gefüllt mit je einer Erdbeer- und Himbeer-Mousse und von feinstem Fondant umhüllt! Und sie schmeckte himmlisch!
Nur die kleine Prinzessin fand keinen Gefallen an ihrer Geburtstagstorte, wusste wahrscheinlich schon gar nicht mehr, dass sie sich das gewünscht hatte…
That’s life…

Und so geht’s: Himbeertorte

Mississippi Gugelhöpfle

Nachdem ich nun schon eine Backform für Mini-Gugelhöpfchen habe, musste noch eine zweite Backform her, nämlich die für 2-portionen Gugelhöpfchen oder Pudding!
Ich hätte nie geglaubt, dass diese feinen Strukturen der Form auch so gut beim Backen zum Vorschein kommen. Aber der Teig muss stimmen, das habe ich gelernt!
Und dieser Teig ist auch so ein spezieller. Heissen tut er Mississippi, doch warum der so heisst habe ich nicht herausgefunden. Aber im Gegensatz zum Originalteig hat es bei diesen Gugelhöpfchen keine eingebackenen Schoggistängeli, sondern etwas Whisky im Teig 😉
Dekorieren kann man die Gugelhöpfchen mit Puderzucker, mit einem Icing oder mit einer Ganache – oder etwas Kirsch darüber träufeln!

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Und so geht’s: Mississippi Cake

Mini Schoggi Gugelhöpfli

Es war schon lange eine Idee, einmal Mini-Gebäck herzustellen.
Ein Versuch mit einer Silikonform ging kläglich daneben. Also kaufte ich mir eine supercoole, beschichtete Druckguss-Aluminiumform vom Feinsten. Jetzt kann ja nichts mehr schief gehen – dachte ich!
Erster Versuch mit Tiroler-Cake Teig: Zuviel Teig eingefüllt, da sind Pilze entstanden die sich überhaupt nicht aus der Form lösen liessen. Also gab es Bruchstückkonfekt – aber es schmeckte!
Zweiter Versuch mit Teig gemäss Angaben des Formenherstellers: Die Teigmischung schien mir suspekt (220g Butter auf 110g Mehl), aber man weiss ja nie! Die kamen dann wohl aus der Form aber zerbröselten schon bei der leisesten Berührung!
Dritter Versuch mit Gugelhopfteig: Form richtig vorbehandelt (wie immer) und nicht zuviel eingefüllt. Nach Erfahrungswert gebacken und etwas auskühlen lassen. Und dann geschah das Unglaubliche, die kleinen Gugelhöfpchen kullerten aus der Form – eins nach dem andern – ich konnte es nicht fassen!
Nachdem ich mich vom Schreck erholt hatte und die Gugelhöpfli ausgekühlt waren, bekamen sie noch einen Überzug aus Schokolade. So bleiben sie auch etwas länger frisch.
Die Gugelhöpfli schmecken übrigens uhh fein, vor allem mit der leichten Rumnote, denn im Teig war ein Schuss Rum mit drin!

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Und so geht’s: Schoggi Gugelhöpfli

Gruyère-Sablés

Sablés, oder Sandguetzli, kennt man in der süssen Form als leichtes Gebäck zum Kaffee.
Die Sablés lassen sich aber auch mit Käse zubereiten und passen dann perfekt zu einem Apéro oder immer dann, wenn man Lust auf etwas Gesalzenes hat!
Die Zubereitung ist einfach und mit dem Käse kann variiert werden, je nach Geschmack des Bäckers. Einzige Voraussetzung ist, dass der verwendete Käse ein kräftiges Aroma mitbringt.

Und so geht’s: Gruyère-Sablés

Cantuccini alla Mandorla

Irgendwann kam ich auf die Idee, Cantuccini oder Biscotti selber zu backen. Wieso weiss ich eigentlich auch nicht. Aber ich tat’s. Aber erst nachdem ich mich intensiv umgeschaut und mir ein Rezept zurechtgelegt hatte, von dem ich annehmen konnte, dass es hinhaut.
Und in der Tat, was da aus dem Backofen kam, waren die besten Cantuccini die ich je gegessen hatte!
Der Vin Santo war „zufälligerweise“ schon vorhanden und so fehlte nichts, um diese italienische Spezialität noch gleichentags zu geniessen!

Und so geht’s: Cantuccini alla Mandorla

Kastanienkuchen

Diese Herbstsünde darf keinem Marroni-Liebhaber entgehen. In diesem Kuchen werden die köstlichsten aller Marroni verarbeitet, die «Marron glacée». Andererseits wird der Kuchen aber mit dem «Mehl der armen Leute» hergestellt, dem Marronimehl. Also gegensätzlicher könnten die Zutaten fast nicht mehr sein. Hinzu kommt noch, dass der Kuchen mit Schokolade gespickt ist und mit einem Rum-Vanille-Sirup nachbehandelt wird. Mehr Lecker geht nicht mehr!
Was gibt es denn Schöneres, als ein Stück von diesem Kuchen mit einem guten Grappa oder Whisky vor dem Kaminfeuer zu geniessen?

Und so geht’s: Kastanienkuchen

Aprikosen Muffin

Diese kleinen Köstlichkeiten habe ich kürzlich auf dem Internet gefunden und beschlossen, sie mal auszuprobieren. Muffins mit frischen Aprikosen, etwas Rohzucker darüber und ein wenig Marzipan im Teig, kannst du dir vorstellen wie das schmeckt? Einfach nur himmlisch!!!
Die Dingerchen sind schnell gemacht, auch wenn es draussen heiss ist, man steht nicht stundenlang in der Küche.

Und so geht’s: Aprikosen Muffin