Kategorie: Hauptgericht

Orecchiette alla pugliese

Eigentlich suchten wir eine Beilage zu einem Kalbskotelett. Uns schwebte etwas mit Teigwaren und Spinat vor.  Bei der Suche in unseren italienischen Kochbüchern sind wir dann auf dieses Pastagericht aus Apullien gestossen.
Das hat uns so überzeugt, dass wir das Kalbskotelett gleich im Kühlschrank liessen und uns dieser Spezialität widmeten!
Aus ein paar einfachen Zutaten, wie das in der italienischen Küche so üblich ist, entstand eine feine Hauptspeise, ganz ohne Fleisch! Vermisst haben wir es übrigens überhaupt nicht…
Und wir werden diese Orecchiette bald wieder einmal zubereiten, hat super geschmeckt!

Und so geht’s: Orecchiette alla pugliese

Cervelat-Pilz Gratin

Für alle Gratin-Liebhaber habe ich da etwas ganz Spezielles gefunden.
Wie wäre es, die Schweizer Nationalwurst mit Eierschwämmli zu kombinieren und daraus ein feines Gericht zu zaubern?
Genau das haben wir gemacht. Cervelats, Eierschwämmli, eine gute Italienische Pasta und Käse miteinander kombiniert und im Ofen gratiniert!
Das ist wieder einmal so ein Gericht wo du, wenn du mal zu Essen begonnen hast, nicht mehr aufhören kannst weil es einfach „elend guet“ ist!
Probier es einfach einmal, du wirst begeistert sein!

Und so geht’s: Cervelat-Pilz Gratin

Spatchcocked Chicken

Unter dem bei uns weniger bekannten Begriff «Spatchcocked Chicken» versteht man im englischsprachigen Raum ein Poulet dem man das Rückgrat herausschneidet, es dann auseinanderklappt «Butterfly» und so auf dem Grill indirekt gart.
Auf diese Weise wird das Poulet gleichmässig gar, bleibt saftig und braucht keinen Drehspiess oder Bierdose, wo es darüber gestülpt wird.
Würzen lässt sich das Chicken «Mediterran», «Karibisch», «Louisiana», «Indisch», «Kreolisch», einfach wie es euch gefällt!

Und so geht’s: Spatchcocked Chicken

Mafaldine und Penne rigate

Heute gibt es zwei Pasta-Saucen-Rezepte. Zum Einen eine Gorgonzola-Sauce welche wir zu den Mafaldine servieren und zum Anderen eine Tomaten-Rahm-Sauce die zu den Penne rigate passt.
Beides sind klassisch Italienische Saucen und schmecken traumhaft gut. Auch der Aufwand für deren Herstellung haltet sich in Grenzen, so dass man sie immer gerne wieder mal machen wird.

Mafaldine

Und so geht’s: Pasta-Saucen

Gnocchi tricolore

Warum nicht mal schön farbige Gnocchi servieren? So in den Italienischen Nationalfarben sehen diese kleinen Kartoffelklösschen doch ganz appetitlich aus. Und schmecken tun sie nämlich auch mega, ganz zart nach Spinat und Karotten. Ich jedenfalls habe mich in diese Teilchen verliebt!
Zum Servieren braucht es auch nicht viel: Etwas Parmesan darüber reiben und mit brauner Butter übergiessen – fertig ist das wunderbare Gericht.

Und so geht’s: Gnocchi tricolore

Beef Brisket

Beef Brisket gehört zu der «Holy Trinity» des BBQ, also zu dem was ein BBQ-ler unbedingt mal gemacht haben muss…
Da man ja bekanntlich nie ausgelernt hat, musste auch ich mich zuerst mal schlau machen und herausfinden um was für ein Fleischstück es hier geht.
Ja, da fand ich dann die «Rinderbrust», lang- und grobfasrig sei sie und man müsse das fertige Fleisch unbedingt quer zur Faser schneiden (weiss man doch).
So ging ich zum Metzger meines Vertrauens und erklärte ihm mein Vorhaben. Er schien zu begreifen und eine Woche später hielt ich dann auch 2 Kilo Fleisch in der Hand, schön eingeschweisst und etikettiert und darauf stand «Mageres Siedfleisch»!!!
Und da kamen die ersten Zweifel auf: Und das soll auf dem Grill je mal zart werden? Ja, nun hatte ich das Teil und obendrauf dem Metzger noch versprochen ein Müsterchen vorbeizubringen wenn es dann fertig sei!
Nun lag es also an mir, das Beste aus dem Siedfleisch zu machen! Ich entschied mich für ein Rezept das „nur“ 8 Stunden Garzeit auf dem Grill vorsah.
Der richtige Tag kam, das Wetter war gut, das Fleisch lag morgens um 9 Uhr bei 120°C auf dem Grill im leichten Rauch des Mesquite-Holzes und wurde alle 30 Minuten mit Apfelsaft besprüht. Um 13 Uhr startete die zweite Grill-Phase. Das Fleisch war jetzt in Alu-Folie gewickelt und blieb auf dem Grill bis zu einer Kerntemperatur von 95°C. Das war dann um 16 Uhr soweit. Nun noch das Brisket in Frottiertücher wickeln und 30 Minuten ruhen lassen.
Langsam kam der magische Moment, die Spannung stieg: wie sieht es aus, kann man es essen, dieses «Siedfleisch»?
Der erste Schnitt!
Ging durch wie Butter, dann die zweite, die dritte Tranche, es sah wunderbar aus.
Nun, auf den Teller damit, etwas Sauce darüber (die hatte sich in der zweiten Garphase gebildet) und?
Traumhaft gut, zart, gut gewürzt, einfach ein Gedicht!
Mit Ursi’s Kartoffelgratin dazu war das ein richtiges Festessen!

Übrigens: aus dem Rest gab es am nächsten Tag einen wunderbaren Fleischsalat…

Und so geht’s: Beef Brisket

Butter Chicken mit Naan

Butter Chicken ist ein typisch Indisches Gericht. Es gehört nicht zu den klassischen Curry-Gerichten, sondern lebt von einer leicht gewürzten Tomaten-Butter-Rahm-Sauce.
Es ist eines von den Gerichten, von denen es so viele verschiedene Rezepte wie Einwohner in Indien gibt!
Wir waren jedenfalls begeistert von diesem Butter-Chicken, das wir mit Naan, dem indischen Fladenbrot, genossen hatten.

Und so geht’s:
Butter Chicken
Naan

Butterfly Chicken vom Grill

Traumhaft saftig und würzig war dieses flache Huhn! Eingerieben hatte ich es mit einer karibischen Gewürzmischung und so bekam das Chicken einen ganz speziellen Geschmack – nach der Karibik halt 😉
Zubereiten kann man das Poulet entweder im Backofen oder auf dem Gartengrill, wichtig ist nur, dass die Kerntemperatur des Fleisches überwacht wird – es soll ja durch und doch saftig sein.

Und so geht’s:

– Chicken beidseits vom Rückgrat aufschneiden und flach drücken (Butterfly)
– Chicken mit Gewürzmischung (Rub) einreiben und über Nacht einwirken lassen
– Auf dem Grill bei 200°C  indirekter Hitze garen bis Kerntemperatur von 74°C erreicht ist (30-45 Min.)
– Fertig 🙂

Jambalaya

Jambalaya ist ein typisches Gericht aus der Cajun- und der kreolischen Küche Louisiana’s. Es waren die vertriebenen Nachfahren der französischstämmigen Siedler aus Kanada, die das Gericht ins Cajun-Country nach Louisiana brachten.
Jambalaya erinnert ein wenig an die spanische Paella, die jedoch ganz anders gewürzt wird.
Unser Jambalaya ist klassisch zubereitet mit Wurst, Hühnerfleisch und Crevetten in einem Reiseintopf mit Peperoni, Peperoncini, Tomaten und Staudensellerie. Die Cajun-Gewürzmischung, welche leicht selbst herzustellen ist, gibt dem Gericht den besonderen Geschmack.

Und so geht’s: Jambalaya

Gitzischlegel

Osterzeit ist Gitzizeit – so auch bei uns!
Wir haben uns an diese Spezialität herangemacht, da wir herausfinden wollten, wie so ein Stück vom Zicklein schmeckt. Das Fleisch gibt es ja nur ein bis zwei Wochen vor Ostern zu kaufen und so haben wir zugeschlagen als wir es neulich beim Metzger gesehen hatten.
Zubereitet wird es klassisch als Schmorgericht wobei man es mehr mediterran oder mehr konventionell braten kann.
Wir haben uns für Letzteres entschieden und genossen ein wunderbares Stück Fleisch, fest und doch zart und neutral im Geschmack.
Dazu haben wir einige Gnocchi und jungen Spinat serviert – passt hervorragend zusammen.
Nächstes Jahr werden wir wieder einen Gitzischlegel zubereiten, dann aber mit mediterranem Einschlag…

Und so geht’s: Gitzischlegel