Kategorie: Hauptgericht

Butterfly Chicken vom Grill

Traumhaft saftig und würzig war dieses flache Huhn! Eingerieben hatte ich es mit einer karibischen Gewürzmischung und so bekam das Chicken einen ganz speziellen Geschmack – nach der Karibik halt 😉
Zubereiten kann man das Poulet entweder im Backofen oder auf dem Gartengrill, wichtig ist nur, dass die Kerntemperatur des Fleisches überwacht wird – es soll ja durch und doch saftig sein.

Und so geht’s:

– Chicken beidseits vom Rückgrat aufschneiden und flach drücken (Butterfly)
– Chicken mit Gewürzmischung (Rub) einreiben und über Nacht einwirken lassen
– Auf dem Grill bei 200°C  indirekter Hitze garen bis Kerntemperatur von 74°C erreicht ist (30-45 Min.)
– Fertig 🙂

Jambalaya

Jambalaya ist ein typisches Gericht aus der Cajun- und der kreolischen Küche Louisiana’s. Es waren die vertriebenen Nachfahren der französischstämmigen Siedler aus Kanada, die das Gericht ins Cajun-Country nach Louisiana brachten.
Jambalaya erinnert ein wenig an die spanische Paella, die jedoch ganz anders gewürzt wird.
Unser Jambalaya ist klassisch zubereitet mit Wurst, Hühnerfleisch und Crevetten in einem Reiseintopf mit Peperoni, Peperoncini, Tomaten und Staudensellerie. Die Cajun-Gewürzmischung, welche leicht selbst herzustellen ist, gibt dem Gericht den besonderen Geschmack.

Und so geht’s: Jambalaya

Gitzischlegel

Osterzeit ist Gitzizeit – so auch bei uns!
Wir haben uns an diese Spezialität herangemacht, da wir herausfinden wollten, wie so ein Stück vom Zicklein schmeckt. Das Fleisch gibt es ja nur ein bis zwei Wochen vor Ostern zu kaufen und so haben wir zugeschlagen als wir es neulich beim Metzger gesehen hatten.
Zubereitet wird es klassisch als Schmorgericht wobei man es mehr mediterran oder mehr konventionell braten kann.
Wir haben uns für Letzteres entschieden und genossen ein wunderbares Stück Fleisch, fest und doch zart und neutral im Geschmack.
Dazu haben wir einige Gnocchi und jungen Spinat serviert – passt hervorragend zusammen.
Nächstes Jahr werden wir wieder einen Gitzischlegel zubereiten, dann aber mit mediterranem Einschlag…

Und so geht’s: Gitzischlegel

Morchelgratin mit Spargeln

Wir haben kürzlich ein „längst vergessenes“ Rezept ausgegraben, den Morchelgratin mit Spargeln.
Warum nur haben wir das Gericht nicht öfters gemacht? Dabei schmeckt es so wunderbar nach Morcheln, Spargeln und der megafeinen Curry-Käse-Bechamelsauce! Man mag es fast nicht glauben, aber diese Geschmäcker passen wunderbar zusammen!
Da braucht es keine Beilagen und kein Fleisch mehr dazu, das ist eine volle, ausgezeichnete Mahlzeit.

Und so geht’s: Morchelgratin mit Spargeln

Spareribs vom BBQ-Smoker

Vor einigen Monaten hatte ich diesen, aus den USA stammende, Traeger-BBQ-Smoker (so heisst er) zufälligerweise auf dem Internet gesehen.
Das Prinzip der Feuerung und der Temperaturregelung hat mich so überzeugt, dass ich dann irgendwann im Februar zugeschlagen habe.
Der Smoker wird mit Pellets beschickt (unterschiedliche Holzarten) und eine Temperaturregelung sorgt für das gewünschte Klima im Garraum. Das reicht von Räuchern über BBQen bis hin zum Grillieren – alles indirekt. Und das alles fast ohne Rückstände im Brenner, denn die Pellets verbrennen zu 99.9%!

Pellet BBQ-Smoker

Als erstes standen nun Spareribs, also der BBQ-Klassiker schlechthin, auf dem Programm.
Als Garmethode habe ich die beliebte und weit verbreitete 3-2-1 Methode gewählt: 3 Stunden räuchern, 2 Stunden eingewickelt garen, 1 Stunde offen mit BBQ-Sauce fertiggaren.
Und was rauskam war einfach nur genial. Ein super zartes, leicht nach Ahornrauch schmeckendes Stück Fleisch am Knochen.
Der Rub und die BBQ-Sauce haben dann das Ihre zum guten Gelingen dieser Spareribs beigetragen!

Bereit für den Smoker
Sechs Stunden später – Fertig!

Und so geht’s:
Spareribs vom Smoker
BBQ Sauce Master Sir Buana
Magic Dust Rub

Torta Pasqualina

Hier geht es nicht um den klassischen Osterkuchen, sondern um ein typisches Ostergericht aus Ligurien, also der Region um Genua.
Die «Torta» ist mit Spinat gefüllt welcher eine gewisse Änlichkeit mit dem Fiorentinischen Spinat aufweist, aber einfacher in der Zubereitung ist.
Traditionell wird die «Torta Pasqualina» in einem Teig mit 33 Schichten (entsprechend den Lebensjahren Jesu) gebacken. Wir verwenden hingegen einen herkömmlichen Blätterteig, ist etwas einfacher und hat auch viele Schichten!
In der Spinatfüllung verstecken sich drei ganze Eier, die roh in den Kuchen kommen uns so mit gebacken werden.
Das Gericht schmeckt traumhaft gut, auch wenn mal kein Fleisch dabei ist, aber ein paar Speckwürfeli im Spinat geben der Torta noch den letzten Pfiff….

Und so geht’s: Torta Pasqualina

Chili con Carne

«Chili con carne hat seinen Ursprung vermutlich im Süden der Vereinigten Staaten. Irrtümlich wird es immer wieder der mexikanischen Küche anstatt der Tex-Mex-Küche zugeschrieben…». Soweit so gut, Hauptsache es schmeckt!
Wenn das Gericht so in der Pfanne vor sich hin schmort, dann zieht ein Duft durch die Wohnung, dass du fast nicht mehr warten magst, bis das Chili auf den Tisch kommt. Deine Magensäfte spielen verrückt und das geht glatte zwei Stunden so – aber es lohnt sich – tausendmal!
Servieren kann man das Chili in einer Tortilla-Schale, oder in eine Tortilla eingewickelt, oder einfach mit etwas Brot (um die Sosse aufzutunken)!
Schmeckt einfach nur H-I-M-M-L-I-S-C-H !!!

Und so geht’s: Chili con Carne

Poulet-Tajine mit Aprikosen

«Tajin» bezeichnet zwei verschiedene Dinge: einerseits ist es das aus Ton gefertigte Kochgerät mit dem konischen Deckel aus dem Maghreb (Nordafrika) und andererseits bezeichnet man auch das mit diesem Kochtopf zubereitete Gericht als Tajine.
Tajine-Gerichte gibt es in unzähligen Varianten. Das Lamm-, Rind- oder Geflügelfleisch, oder auch Fisch, wird im Topf ohne anzubraten in einer kräftigen und würzigen Brühe geschmort.
Essen tut man das Tajine mit Fladenbrot, oder serviert es mit Couscous oder einem Hirsegericht. Vor allem Couscous eignet sich hervorragend, da es die meist pikant-süsse-würzige Sauce des Fleisches so wunderbar aufsaugt!
Wer keine Tajine besitzt, kann so ein Gericht problemlos in einer Pfanne zubereiten. Versucht es einfach einmal – es schmeckt wunderbar nach orientalischen Gewürzen!

Und so geht’s: Poulet-Tajine mit Honig und Aprikosen

Luzerner Chügelipastete (Fritschipastete)

Die Luzerner Chügelipastete, oder auch Fritschipastete genannt, ist ein typisches Gericht der Luzerner Fasnacht. Das Gericht ist eng verknüpft mit dem Fritschi-Brauch und den Luzerner Zunftessen, den Bärteliessen.
Serviert wird das Gericht in einem reich verzierten Pastetenhaus aus Blätterteig. Gefüllt wird das Haus mit einem feinen, weissen Ragout aus Kalb- und Schweinefleisch sowie Pilzen und Brätchügeli. In der Füllung dürfen aber auch die in Träsch eingelegten Weinbeeren nicht fehlen!
Wer den Aufwand für den Bau des Pastetenhauses scheut, bedient sich normaler Pastetli und füllt diese mit der überaus schmackhaften Fleischfüllung.

Und so geht’s: Chügelipastete

Hafechabis

Das Wort besagt ja schon um was es hier geht: Chabis in einem grossen Hafen gegart – oder so.
Aber das trifft nur die halbe Wahrheit. Denn im Hafen schmoren, nebst dem gut angebratenen Chabis, auch «Schwinigs», «Schöffigs» und ein paar Kartoffeln.
Das Gericht ist ein traditioneller Eintopf aus der Innerschweiz, so aus der Region Uri/Luzern.
Und ich kann euch verraten, der schmeckt unheimlich gut, vor allem wenn noch etwas gemahlener Kümmel dazu kommt!
Am nächsten Tag aufgewärmt schmeckt der Hafechabis noch besser. Also kocht genügend, damit es für zwei Tage reicht!

Und so geht’s: Hafenkabis