Kategorie: Dessert

Rhabarber Tarte-Tatin

Ich liebe ja eine saftige Tarte-Tatin und habe auch schon einige gemacht. Aber diese hier ist ***** würdig. Mit frischen Rhabarbern, viel Butter und karamellisiertem Zucker – einfach nur ein Gedicht.
Wenn die Tarte noch etwas lauwarm ist und sich der Teigrand mit karamellisiertem Fruchtsaft vollgesogen hat, schmeckt sie am allerbesten – mit oder ohne Schlagrahm. Deine Geschmacksorgane werden Luftsprünge machen und du wirst stöhnende Laute von dir geben, ganz bestimmt!!!
Im Original wird die Tarte-Tatin ja mit Äpfeln zubereitet, aber mit Rhabarber und auch mit Aprikosen ist sie jedenfalls eine Sünde wert.

Und so geht’s: Tarte Tatin

Kladdkaka – Schwedischer Klebekuchen

Hierzulande kennt man ja das «Schoko-Malheur», also das noch innen flüssige Schokoküchlein.
Die Schweden sind da schon etwas weiter mit der Esskultur und backen das gleich als Kuchen, den «Kladdkakka» eben.
Als unser erster Kladdkaka zum Auskühlen auf dem Tisch stand meinte Ursi, was jetzt noch auf diesen Boden drauf komme…
Ja, der ist halt flach, weil das Innenleben nicht durchbacken darf, sondern noch so richtig klebrig sein soll. Und genau so war unser Exemplar und liess uns beide von diesem «Halb-Gebäck» und seinem Geschmack schwärmen.
Zum sehr intensiven Schokokuchen passt etwas Schlagrahm oder auch ein feiner Whisky!

Und so geht’s: Kladdkaka

Eierlikör-Cheesecake

Was für ein genialer Cheesecake ist den das? Der mit weisser Schokolade und Eierlikör angereicherte Quarkkuchen schmeckt einfach nur himmlisch.
Nur schon der Boden aus zerbröselten Biskuits, mit Schokolade gebunden, ist ein Traum für sich.
Und dann, die Cheesecake-Masse schmeckt so himmlisch nach Eierlikör und weisser Schokolade, obwohl sie mit Frischkäse zubereitet ist!
Ja, das Rezept habe ich bei Mara gefunden, nur meine Kuchendekoration ist etwas rustikaler ausgefallen… 🙂

Und so geht’s: Eierlikör-Cheesecake

Colomba di Pasqua

Die «Colomba di Pasqua» oder «Colomba pasquale»  oder einfach nur «Colomba» ist die Bezeichnung der in Italien sehr beliebten Ostertaube, hergestellt aus einem süssen Hefeteig mit Orangeat, der einem Panettone sehr ähnlich ist.
Wie aus dem Namen schon hervorgeht ist die Colomba ein typisches Ostergebäck, welches in Italien auch gerne mal als Geschenk mitgebracht wird. Die Colomba kann sowohl als Nachspeise mit einem Süsswein genossen werden, oder aber auch zum Frühstück mit etwas gesalzener Butter (mein Favorit) und etwas Salami und Parmaschinken.
Schmeckt einfach nur lecker mit dem feinen Orangen-Geschmack…

Uns so geht’s: Colomba di Pasqua

Crema Catalan

Die klassische «Crema Catalan» kennt wohl jeder, aber wie wird sie hergestellt, diese süsse, feine Nachspeise?
In fast allen Rezepten die ich gesehen habe, wird für die Bindung des Rahms nebst den Eiern auch Maismehl verwendet.
Unser Rezept hingegen hält sich an das Original aus Katalonien, wo die Creme nur mit Eiern zubereitet wird. Dadurch wird sie nicht so fest, sondern bleibt verführerisch fluffig!
Wir haben unsere «Crema Catalan» auf einem mit etwas Cointreau verfeinerten Fruchtspiegel aus Blutorangen serviert – schmeckt zusammen leidenschaftlich fein!

Und so geht’s: Crema Catalan

Joghurt Flan

Bist du auf der Suche nach einem leichten Dessert? Dann habe ich da genau das Richtige: ein Joghurt Flan.
Der Flan ist einfach in der Zubereitung, hat eine dezente Note nach Zitrone und Vanille und wird mit griechischem Joghurt besonders fein!
Der Flan lässt sich entweder in Portionenförmchen oder in einer grossen Form zubereiten, je nach Gusto der Küche!
Und wer den Flan noch etwas versüssen möchte, dem empfehle ich etwas Karamellsauce darüber zu träufeln.

Und so geht’s: Joghurt Flan

Beerentraum

Als ich kürzlich zum ersten Mal diese Nachspeise vorgesetzt bekam, war es um mich geschehen. Die Crème mit den Beeren und dem Crunchy-Zeugs obendrauf schmecken so einmalig gut, dass ich das Rezept gleich selbst ausprobieren wollte.
Und in der Tat, die Zubereitung ist denkbar einfach und der Mandel-Biskuit-Crunch ist so simpel wie genial – schmeckt ausserordentlich fein!
Und bei der Wahl der Beeren kann man der Fantasie freien Lauf lassen. Saisonale oder TK-Beeren eignen sich gleichermassen perfekt! Auch kleingeschnittene Früchte passen bestens in diese Crème.

Und so geht’s: Beerentraum

Treacle Cake mit Toffee-Sauce

Dieser traditionelle, britische Kuchen geht auf das Jahr 1880 zurück, als der Zuckersirup langsam auf den Markt kam. Der Kuchen war damals ein Dessert für ärmere Leute, da er keine teuren Früchte enthielt, sondern mit der erschwinglichen Melasse (Treacle) hergestellt wurde. Auch heute ist dieser Kuchen in England sehr beliebt, sogar Harry Potter ist Fan von diesem süssen Gebäck!
Und in der Tat, dieser Kuchen ist wirklich sehr fein, schmeckt leicht nach Lebkuchen, aber lebt auch vom Geschmack des Muscovado Zuckers, der ihm einen karamelligen Gout verleiht. Der im Teig enthaltene Ingwer sorgt für eine ganz spezielle Note, nicht scharf, einfach nur «da war doch noch etwas»…
Nun, essen tut man den Kuchen mit etwas kandiertem Ingwer und einer Toffee-Sauce, passt unglaublich gut dazu und macht das Ganze abgerundet süss.
Und für Liebhaber der gesalzenen Butter: Die passt ausgezeichnet dazu!

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Und so geht’s: Treacle Cake

Marroni-Honig-Gewürzbrot

Dieses Marroni-Honig-Gewürzbrot sieht aus wie das Holländische Honigbrot. Es schmeckt auch ähnlich, hat aber auch eine Ähnlichkeit mit dem Luzerner Lebkuchen. Honig-Gewürzbrot und Lebkuchen bezeichnen ja eigentlich ein und dasselbe Gebäck, welches vor allem in der Vorweihnachtszeit gerne hergestellt wird.
Wenn der Teig mal im Ofen ist, zieht ein süsslich-würziger Duft durch die Wohnung, dem du kaum widerstehen kannst.  Ist das Gewürzbrot dann endlich auf dem Tisch, erfährst du eine Gaumenfreude aller feinster Art. Der Marroni-Lebkuchen ist dezent in der Süsse und die Gewürze vereinen sich mit dem Honig und den Marroni zu einer einmaligen Symbiose! Dann gibst du noch ein wenig gesalzene Butter auf den Lebkuchen und deine Geschmacksknospen werden Luftsprünge machen 😉
Dieses Marroni-Honig-Gewürzbrot passt ausgezeichnet zu einer Käseplatte, so zum Abschluss eines feinen Essens mit einem Sauterne dazu…

Die Käse v.l.: Blue 61 mit Preiselbeeren, Brie de Meaux, Freiburger Vacherin

Und so geht’s: Marroni-Honig-Gewürzbrot

Panna cotta auf Caipirinha-Spiegel

Die Panna cotta kommt ursprünglich aus dem Piemont wo sie schon seit dem 10. Jh. bekannt ist!
Unser gekochter Rahm ist aber frisch, sehr frisch und unheimlich lecker. Häufig wird Panna cotta mit einem Fruchtspiegel oder einer Karamellsauce serviert.
Vor einigen Jahren bin ich auf eine Sauce gestossen, die es mir angetan hat: Caipirinha Fruchtmasse!
Diese feine Limettensauce mit dem typischen Caipi-Geschmack passt genial zur süssen Panna cotta.
Versucht es mal, ihr werdet begeistert sein!

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Und so geht’s:
Panna cotta
Caipirinha Fruchtmasse