Über uns

Das „Château Breitibach“ mit den fünf Sternen hat schon viele Schlemmerabende bis tief in die Nacht hinein erlebt. Und so kommt der Name unserer kleinen Wohnung an der Breitibachstrasse nicht ganz von ungefähr: Dinieren wie auf dem Schloss, dem Château BreitiBach also (CBB). Und die „Wirte“ des CBB sind Ursi und René, beides leidenschaftliche Köche und Konditoren

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Ausschnitt aus einem Interview

F:  Was hat dich bewogen mit dem Foodbloggen anzufangen?

A:  Das geht viele Jahre zurück, als ich mit Kochen begonnen hatte und unsere Gäste schätzten was auf den Tisch kam. Immer wieder wurden wir nach den Rezepten gefragt und als ich dann Mitte der 90iger Jahre meine eigene Website startete, gab es die Rubrik «Rezept des Monats» mit unseren Lieblingsrezepten.

Nachdem die privaten Websites mit dem Aufkommen der sozialen Medien an Bedeutung verloren, verschwand auch unsere Homepage und der Foodblog wurde ins Leben gerufen. Der Grund ist aber derselbe geblieben: Wir wurden immer wieder nach unseren Rezepten gefragt!

Wenn ich hier von «wir» spreche, meine ich natürlich auch meine liebe Frau Ursi, denn sie hilft bei der Auswahl der Gerichte, beim Mise en Place und dem Foodstyling heftig mit.

F: Hast du eine Philosophie nach welcher du kochst?

A: Der Grundsatz, nach welchem wir Kochen, steht schon im Blog-Titel: «Was uns gut dünkt»!

Wir kochen nicht nur, wir backen auch Konfekt und Torten und wagen uns im Winter auch an die Herstellung von Pralinen heran.

Doch grundsätzlich kochen wir querbeet, von Asien über Europa bis nach Amerika, von Leichtem bis Deftigem, einfach das was uns halt gerade gelüstet.

F: Was inspiriert dich immer wieder neue Rezepte zu suchen?

A: Eine fast unermessliche Quelle für neue Gerichte sind unsere Ferienreisen. Da lernst du Neues Kennen und versuchst es zu Hause nachzukochen. Das reicht von Pulled Pork aus Hawaii, gegrillter Schweinehaxe aus Bayern, Smörgåstårta aus Schweden, geschnetzeltem Rentierfleisch aus Lappland, Friesentorte und tote Tanten von der Nordsee, Coca Cola BBQ-Sauce aus den USA, um nur ein paar wenige zu nennen.

Andererseits so richtig nach Rezepten suchen tu ich eigentlich gar nicht. Ich lass die Rezepte «zu mir kommen», also wenn ich irgendwo was sehe was mich anspringt, sei es in einer Kochzeitschrift oder im Internet, dann wird es auch ausprobiert.

Vor allem das Internet ist da voll von interessanten Sachen. Wenn du mal bei einem Foodblogger anfängst rumzustöbern und dann seinen Lieblingslinks folgst, dann findest du Sachen die du gar nicht kanntest. So ist es mir letzthin passiert als ich «Bacon Jam» (Speck Marmelade) gefunden habe und natürlich sofort ausprobierte! War übrigens megalecker und ist auf meinem Blog zu finden.

F: Ich habe gehört du hast ein Kochbuch publiziert. Was erwartet mich in diesem Kochbuch?

A: Ja, dem ist so, doch die Auflage ist vergriffen. Allerdings beschränkte sich diese auf 60 Stück, nicht wegen dem Interesse, sondern wegen der hohen Gestehungskosten von fast einhundert Franken pro Buch. Das Buch beinhaltete Highlights aus unserem Fundus der beliebtesten Hausrezepte.

Heute kenne ich allerdings eine Firma, welche so ein Buch wesentlich günstiger produzieren würde. Somit bleibt offen, ob wir uns nochmals an ein solches Buch wagen, ganz abgeneigt sind wir nicht und die Zeit dazu hätten wir auch…

F: Zum Schluss möchte ich natürlich wissen, ob du uns dein Lieblingsrezept verrätst

A: Es gibt kein Lieblingsrezept – einfach so. Allerdings, was das ganz Jahr über immer geht, sind Cordon Bleu und Spaghetti mit viel Käsekuchenkäse darunter und darüber, oder noch einfacher ausgedrückt: Pasta in jeder möglichen Form!

Unsere Lieblingsgerichte sind sonst eher saisonal bedingt. Das geht im Frühling in Richtung von Spargelgerichten, z.B. Penne con Spargel, im Sommer eher zu einem Wurstsalat nach Art des Hauses. Im Herbst folgt dann die ganze Palette von dem was das Jahr über gewachsen ist, aber im Besonderen gefällt uns natürlich eine Treberwurst oder ein Papet Vaudois oder Sauerrüben mit Gräucheretem. Und im Winter steht dann oft ein Gericht aus dem Bündnerland auf dem Tisch: Capuns!

Dazu kommt noch meine Affinität zum Kanton Freiburg, wo es auch ein paar wunderbare Spezialitäten gibt, so z.B. das Cuchaule et Moutarde de Bénichon und die Bricelets de la Bénichon und natürliche den Freiburger Vacherin und den Gruyère für ein gutes Fondue, sowie den wunderbaren Raclette-Käse aus dieser Region.

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Alle veröffentlichten Bilder findet ihr auch auf Pinterest

Übrigens ein Kommentar zu meinen Veröffentlichungen freut mich jederzeit.

Und wer Lust hat, uns auf unseren Reisen und Ferien zu begleiten, findet uns hier: http://vuarnoz.ch/reisen/